• NP „Mirador el Silencio“ & „Mistico Park

    7–8 Nov 2025, Costa Rica ⋅ 🌧 25 °C

    Die Zeit vergeht hier so unfassbar schnell und schon stand der vorletzte Tag an. 😕 Es gibt hier in „La Fortuna“ und Umgebung so viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen, das wir noch Wochen 📆 hier bleiben könnten. 🤩

    An unserem dritten Tag wurden wir mit besten Wetter geweckt. Angestrahlt von der Sonne, zeigte sich der Vulkan 🌋 das erste Mal, seit unserer Ankunft, in seiner vollen Pracht. 🤩😍 Glücklicherweise hatten wir auch genau heute, den Ausflug dort hin geplant. 📋

    Voller Tatendrang und Energie, machten wir uns nach dem reichhaltigen Frühstück 🍞🍳 auf den Weg. „Costa“ 🚙 hatte gestern frei und brachte uns heute ohne Problem in 2️⃣0️⃣ Minuten zum Eingang des Nationalparks „Mirador el Silencio“. 🏞️

    Das Ticket 🎟️ gab es für verhältnismäßig günstige 8,60 € p. Person. 😏🫢 Auch hier gab es wieder die Möglichkeit, verschieden lange Trail‘s zu laufen. 🏃🏽‍♂️🏃🏻‍♀️ Wir sind den längsten Rundweg 🔄 (+ ein paar kurze Abstecher entlang anderen Wege) gelaufen.

    Wir waren nahezu allein unterwegs und konnten auch hier die Natur und vor allem deren Geräusche total genießen - zumindest haben wir mehr Tiere als Menschen gesehen. 😅 Von Affen 🐒, Kühen 🐄, Nasenbären, Geckos 🦎 und Truthähnen war alles dabei. Wir sind jeden Tag auf’s Neue überrascht, was uns Costa Rica 🇨🇷 täglich bietet. 🤩😍

    Neben den Wegen durch den dichten Dschungel 🌴, gab es auch einige Wiesen und Weiden 🐄, sowie einen Viewpoint auf den „Arenal-See“ und immer mal wieder einen atemberaubenden Blick 👀 auf den Vulkan. Nachdem das Gebiet durchwandert 🥾 und ausgiebig fotografiert 📸 wurde, kamen wir nun auch endlich dem Vulkan „Arenal“ 🌋 immer näher. ☺️

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    Der „Arenal“ ist der aktivste und jüngste Vulkan von Costa Rica und einer der aktivsten Vulkane der Welt. Er ist 1.670 m hoch und seine Erstbesteigung war 1937. Der letzte Ausbruch war im Juni 1968, bei dem 87 Menschen starben. Die letzte schlimmere Eruption war im Mai 2010. Trotzdem wächst der Vulkan jährlich um mehrere Meter, da regelmäßig Lava an den Hängen herunter fließt und sich um den Krater aufhäuft.

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    Die letzten Höhenmeter ⬆️ wurden über, die ins Geröll 🪨 gemeißelten, Treppenstufen 🪜 gemeistert. Bestiegen 🧗 werden, kann der Vulkan nicht mehr, also musste wir nur noch das letzte Lavagestein überwinden, bis wir dann endlich auf dem höchsten 🔝 Punkt 🏴‍☠️, am Fuße unseres vierten aktiven Vulkans standen. 🤩🌋 Die Aussicht war bombastisch, faszinierend und beängstigend zugleich.

    Wir hatten so unfassbar Glück, das „Er“ sich auch jetzt nochmal komplett gezeigt hat. Wir waren gefühlt eine Ewigkeit da oben und haben einfach nur den Moment genossen. 🥹🤗🤭

    Natürlich war auch das Binokular 🔭 mehrmals im Einsatz, um den aufsteigenden Rauch 💨 und die umkreisenden Flug-Dinosaurier 🦇🦕 genauer zu inspizieren. 👀

    Zurück ging es über einen schmalen Pfad steil hinab, vorbei am „Largo Verde“ und durch ein paar letzte Dschungelpassagen 🌴.
    Nach etwa 6️⃣ km Weg und vier Stunden Stunden bei 95% Luftfeuchtigkeit 💧, sind wir entsprechend „verschwitzt“ 🥵 wieder am Ausgang angekommen. 💪🏻

    Am Appartement angekommen, stand schon der neu bestellte Tisch (mit Deckchen 😅) bereit. Das haben wir direkt genutzt, um ihn bei einer Runde Kniffel 🎲 einzuweihen.

    Am letzten Tag haben wir, nach langem überlegen 🤔, doch noch den „Puentes Colgantes Arenal, Mistico Park“ besucht. Der Park ist neben der Tierwelt u.a. bekannt für seine Hängebrücken 🌉 über die Täler im Dschungel. Die längste ist 97m ➡️ und die höchste 55m ⬆️.

    Schon der Weg dorthin ließ uns erahnen, das es ein Touristenmagnet ist. Geteerte Straßen, Schranken und ausgebaute Parkplätze 🅿️, Restaurants und Souvenirläden… 🙄😬 Die Menschenmassen haben sich im Park aber gut verteilt, sodass es uns nicht gestört hat.

    Bevor es das Ticket 🎟️ gab, wurden 35 Dollar pro Person für den Eintritt verlangt. Durch die Einlasskontrolle ging es auf den Rundweg. 🔄

    Schon an der ersten Brücke angekommen, war schnell klar, das dieser Park nichts für Lena ist. 🫥🫨 Sie hat es probiert, ist aber nach wenigen Metern umgedreht. -> Das Problem, die Hängebrücken hängen nur an Seilen 🪢 und wackeln natürlich entsprechend. 🎢

    Zum Glück 🍀 gab es aber immer Abkürzungen, um die Brücken zu umgehen. ☺️Ich bin also mehrmals alleine hinüber um auch die andere Seite fotografisch 📸festzuhalten und entweder wieder zurück ⏮️ oder wir haben uns auf der anderen Seite getroffen.

    Nach 4,5 km waren wir zurück kurz vor dem Ausgang. 🏁 Hier hieß es nochmal die letzte Entscheidung treffen, Abkürzung oder über die letzten Brücke zum Ziel. 😇🧐 Mit zittrigen Knien und geschlossenen Augen, hat sich Lena führen lassen und so zumindest die längste Brücke doch gemeistert. 🏆💪🏻

    Bis auf zwei Brücken, sind wir (ich) über alle drüber gegangen. 🏃🏻‍♀️ Wir haben unterwegs noch einen Wasserfall gesehen, viele Vögel und unzählige Äffchen🐒.

    Unabhängig ob man die Brücken mag oder nicht, uns persönlich war es das Geld 💰 nicht wert. 🙅🏼 Die wilden Tiere und die Natur kann man in unmittelbarer Umgebung bedeutend besser und ruhiger erleben. - vor allem nicht auf geteerten Wegen. 😬 😉 Wir haben vorab aber auch schon sehr sehr viel gesehen, was sicherlich die Meinung auch ein Stück beeinflusst. 🤪

    Zurück im Ort, hieß es heute endlich mal Wurst einkaufen. 🛍️ 😍 Wir haben uns überlegt, direkt beim örtlichen Fleischer nur ein Ministück Wurst zu holen, sie zu probieren und ggf. Im Supermarkt günstiger nachzukaufen. 😜😏 -> gesagt, getan…. Neben der der marinierte Hänchenbrust (hatten wir bereits probiert 😋) ist ein 5cm großes, Fleischwurst ähnliches Stück, in der Tüte gelandet. 🔍

    Der notwendige Rest wurde im Supermarkt 🏪 geholt, wo wir übrigens (ENDLICH) festgestellt haben, weshalb es am Ende meistens mehr kostet, als die Schilder 🪧 es sagen. 🤨🤔

    Diesmal haben wir es aber rechtzeitig mitbekommen und es folgte nach der Preisüberprüfung an der Kasse, eine kurze Diskussion auf 3️⃣ verschiedenen Sprachen.

    Währenddessen erbarmte sich eine nette ältere Dame 👵 uns ihre „Nummer“ zu geben, mit der auf einmal auch alle Angebotspreise (wie ausgewiesen) auf dem Bon auftauchten. Sie erklärte uns dann, dass es in manchen Läden „Unterschiede“ zwischen Einwohnern und Touristen gäbe. 😏🫰

    Zum Abendessen 🥘 gab es Hänchenbrust mit Kartoffeln, bevor es zum Treffpunkt mit Sandra und Michi ging. Die beiden haben spontan für eine Nacht 🌓 verlängert und so haben wir heute alle unseren letzten Abend in „La Fortuna“ - natürlich ging es zu „Jason“ in unsere Stammkneipe vom ersten Abend. 🥳

    Wir hatten wieder einen super schönen Abend, haben viel gequatscht, uns über die heutigen Ausflüge 🥾🏊🏻‍♀️🤿 ausgetauscht und uns zum Fisch essen in Deutschland verabredet. ☺️☺️ Währenddessen stellten wir (warum auch immer) fest, das Lena z.b im chinesischen „Jahr des Holzschweines“ 🐷 geboren ist und ich im Jahr des Drachen“. 🐉 Das sorgte natürlich im Laufe des Abends für viele sehr lustige Momente. 😅😅😅

    Nach der herzlichen Verabschiedung 🫂 an der bekannten Kreuzung, trennten sich unsere Wege. 👋🏼😕

    Auf den letzten Meter zur Unterkunft 🏨 ist Lena noch ausgerutscht und gestürzt. 😖😬 Nichts schlimmes, nur ein paar Schürfwunden am Knie. 🤕 Sie als Indianerin kennt ja keinen Schmerz, stattdessen haben wir beide darüber gelacht. 😅🤪

    Mutti’s, keine Angst -> Zwar ohne Panzertape aber mit Tesafilm und Socke, 🧦 haben wir es später natürlich trotzdem fachmännisch verarztet. 😉🤭

    Morgen geht es wieder früh 🥱 raus, wir werden einige Kilometer ↔️ hinter uns bringen. Gute Nacht, wir hören uns „auf der anderen Seite“. 👋🏼✌🏼
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