• Karibikküste Puerto Viejo 🏝️🦥🦎

    9–15 nov 2025, Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Guten Abend liebe Leser und Leserinnen. 😅🤪 -> Viele Tage = langer Bericht! Nehmt euch also Zeit zum lesen! 😉😬

    Wie angekündigt, melden wir uns zurück, von der „anderen Seite“. 💭👻

    Nein, uns hat kein Waschbär 🦝 gebissen und wir haben auch keine Faultier-Haare 🦥 geraucht, mit der „anderen Seite“ meinen wir einzig und allein die Karibikküste. 😉

    Nach 6, anstatt 4 Stunden Fahrt sind wir gut in „Puerto Viejo“ angekommen. 🚙 Die Straßenverhältnisse waren mittelmäßig bis sogar mal gut. 😅 Bis auf die üblichen Krater 🕳️ und die 30cm hohen Schwellen, gab es keine besonderen Hinternisse. 🚧

    Die Löcher erkenne ich mittlerweile Kilometer im Voraus, 🔎 im Gegenzug zu den Schwellen, die ich gerne übersehe. 🤣 Meistens sind die dann aber auch so hoch, das beim drüber brettern 〰️ nicht nur ein „bubb bubb“ ertönt, sondern Lena mit ihrem Helm ⛑️ am Dach kratzt. Entgegen meiner Beifahrerin, finde ich das immer ganz amüsant. 🤪 🪇

    Seit neuestem geht sie auf Schwellen-Jagt 🕵️‍♀️ und ich bin weiterhin, für die Kratersuche zuständig. 🕳️

    Der Tag begann allerdings zuerst mit dem Frühstück, auf das ich mich besonders freute. Die Verkostung der 5cm langen Fleischwurst stand an. 😍 Ich kann es kurz und knapp machen, wir werden KEIN größeres Stück kaufen. 🤨 Geruch, Konsistenz und Geschmack -> 3️⃣ mal mangelhaft!! 😖☹️

    Bevor es nach dem spülen 🧼 und Rucksäcke 🎒 packen endgültig los ging, wurden bis zum Check Out noch die letzten Minuten im WLAN 🛜 genutzt, um den neuen Bewohner Emilian, in der Heimat kennen zu lernen. 👶

    Nach der Ankunft ging es in Richtung Zentrum zum einkaufen, wo wir auch direkt von einem wunderschönen Sonnenuntergang 🌇 überrascht wurden.

    Wieder in der Unterkunft 🏨 begrüßte uns direkt im gegenüberliegenden Baum ein Faultier 🦥. Zum krönenden Abschluss des Tages, gab es noch eine frische Kokosnuss von unserem Host. 🥥 🤤

    Nachdem am nächsten Tag ausschlafen (bis 09:00 Uhr) auf dem Programm stand, wurde die restliche Zeit am Pool verbracht. 😬 Zum Abendessen waren wir mal wieder in einem der unzähligen „Sodas“ - das sind kleine Restaurants, die von Einheimischen betrieben werden und meistens gutes Local-Food zu angemessenen Preisen bieten. 😋

    Auf dem Heimweg hatten wir eine Begegnung der ganz besonderen Art. 🤩 Direkt vor uns über dem Weg, hangelte sich ein riesiges haariges Faultier 🦥 entlang der Stromleitung. Natürlich folgten wir ihm bis zum nächsten Baum 🌳, was auf Grund seiner „Schnelligkeit“ nicht sonderlich schwierig war.😅

    Wobei die Tiere gar nicht so langsam sind, sie bewegen sich einfach unfassbar geschmeidig 🐌 an ihren kleinen Fingern. Wir hatten jedenfalls riesiges Glück, dass das niedliche Tierchen zum Fressen 🍃 nach unten gekommen ist. Auf Augenhöhe hing es nun kopfüber vor uns und schmatzte seine Blätter.

    Wir hätten es streicheln können, so nah war es… Für uns, einer der schönsten Momente in Codta Rica. 🇨🇷 🦥 😍

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    Die Faultiere (Folivora, auch Tardigrada oder Phyllophaga) bilden eine Unterordnung der zahnarmen Säugetiere (Pilosa) und sind mit den Ameisenbären und den Gürteltieren verwandt (Nebengelenktiere).

    Die heutigen baumbewohnenden Faultiere werden durch die Zweifinger- und die Dreifinger-Faultiere repräsentiert. Sie erreichen eine Gesamtlänge von 42 bis 80 cm und werden zwischen 2 und 11 kg schwer.

    Bekannt sind die Faultiere vor allem durch ihre – mit dem Rücken nach unten – im Geäst hängende Lebensweise, ihre sehr langsamen Bewegungen und die langen Ruhephasen.

    Die beiden letztgenannten Eigenschaften werden durch einen extrem niedrigen Stoffwechsel hervorgerufen, der aus der energiearmen Blattnahrung resultiert.

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    Die nächsten Tage haben wir uns die Küstenabschnitte in beide Richtungen 🧭 angeschaut. Es gibt super schöne wilde und verlassene Strände 🏝️, kleine verschlafene Örtchen, alles ist saftig grün 🌴 und alle paar Minuten sieht man ein anderes Tier -> This is Costa Rica Life‼️‼️🤩🤩

    Natürlich gehören die Strände mit Bars/ Restaurants und Volleyballplätzen 🏐 wie z.b. der Playa „Cocles“ genauso zu den Touristenmagneten, wie beispielsweise das bekannte Schiffswrack „Naufragio del Yicel“. 🚢

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    Am 8. Dezember 2017 segelte das 135 Fuß lange Schiff „Yicel“ entlang der Karibikküste nach Norden. Das 1961 gebaute Schiff, war auf dem Weg zum Hafen von Limón, um Fracht abzuholen, aber ein Rumpfversagen ließ Wasser eindringen.

    Anstatt mitten im Meer zu sinken, traf der Kapitän die Entscheidung, das Riff zu überqueren und so mit dem Schiff absichtlich auf Grund zu laufen. Das geschah am „Playa Grande“‘, am Rande des verschlafenen Fischerdorfes „Manzanillo“, 40 Seemeilen südlich seines beabsichtigten Ziels.

    Der Kapitän und die Besatzungsmitglieder konnten das Schiff ohne Verletzungen verlassen, aber am Strand stand nun eine tickende Zeitbombe.

    Während das Schiff leer von Fracht war, transportierte es immer noch 1.600 Gallonen Dieselkraftstoff sowie einen vollen Tank mit Hydrauliköl. Ein Leck wäre verheerend für den Meeres- und Dschungellebensraum.

    Das Ministerium überprüfte alle Leitungen und Risse und konnte nach 11 Tagen alle Gefahrenstoffe mit geeigneten Pumpen sicher entladen.

    Ursprünglich plante die costaricanische Regierung, auch das Wasser aus dem Boot zu pumpen und es zum schwimmen zu bringen, damit es zum Hafen abgeschleppt werden kann, aber dieser Plan kam nie zustande.

    Heute bleibt das Schiff am Strand. Teilweise im Sand vergraben, ist es jetzt eine Leinwand für Kunst und ein Ziel für Stadtforscher.

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    Am späten Nachmittag waren wir auch meist mitten im Trubel am Playa „Cocles“. Man kann hier super die Surfer 🏄‍♀️ beobachten, an zahlreichen Sportaktivitäten 🏐 teilnehmen, den Sonnenuntergang 🌅 genießen und Abends natürlich auch einen Drink 🍹 zu sich nehmen.

    Die folgenden 2-3 Tage bestanden leider größtenteils aus sehr viel Regen ☔️ , sodass wir gezwungen waren die meiste Zeit in unserem Airbnb 🏨 zu verbringen. Wir konnten dadurch aber für die nächste Zeit wieder einiges klären und buchen, was für diese Seite der Welt, auch wichtig und notwendig ist. 🧐🤨🤷🏼‍♂️

    Zum Mittag waren wir oft im selben Sushiladen. 🙏🏽 Ich hab mich in das Gericht „Korokkes“ (Kroketten nach japanischer Art, gefüllt mit Thunfisch, Reis, Frischkäse, Chili und Gemüse + Unagui-Sauce) verliebt und Lena isst auf einmal mehr „FishFingers“ als Kartoffeln. 😅😅🥳🥳

    Ansonsten waren wir ein bisschen schlendern (ich brauchte neue 🩴), haben unsere Pool-Unterkunft (58,40€ p. Nacht) gegen einen günstigeren Schicki-Micki 🌂 Container (53,50€ p. Nacht mit Frühstück) getauscht 🔁 und die regelmäßigen Spaziergänge am schwarzen Strand Play „Negra“ vor unserer Haustür genossen. ☺️☺️
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