Wüstenoase Huacachina 🏝️🏜️🏝️
Dec 10–12, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 30 °C
Den letzten Tag 📆 in Arequipa haben wir mit ausschlafen und dem Frühstück für Langschläfer begonnen. 😜
Nachdem die Sachen gepackt 🎒und an der Rezeption verstaut waren, haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht und mal wieder ein bisschen geplant. 🧑💻 Wie bereits bekannt, kann man hier schwierig einfach in den Tag hinein leben. Vieles muss vorab recherchiert, geklärt und gebucht werden. 🤨
Zum Mittag gab es viel zu trockenen Kartoffelauflauf 🥔 mit Empanadas 🥙 aus dem Supermarkt. Gleichzeitig wurden ein paar Snacks für die spätere Fahrt 🚌 besorgt.
Gegen 15:00 Uhr meldeten sich Sandra und Sascha, die gerade von Ihrer Canyon Tour zurück waren. Die beiden 👩❤️👨 sind aus Köln, kurz nach uns in ihre Weltreise gestartet und zufällig kreuzen sich unsere Wege hier in Arequipa. 🤩🤩🤩
Nach einem Kaffee ☕️ und super interessanten Gesprächen 🗣️ mit den beiden, gab es noch ein Abschiedsbild. Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Hotel 🏨 um unsere Sachen 🎒 zu holen und dann zum Busbahnhof zu gelangen.
Mit genügend Zeit im Gepäck, musste heute keiner von uns beiden rennen 🏃🏻♀️, dafür aber die Einlassgebühr von 1,80€ pro Person bezahlen. 🤨
Pünktlich 19:30 Uhr haben wir Arequipa mit dem Doppeldecker Bus (27€ pro Person) verlassen. 🚎
Next Stopp: Huacachina 🌵
Die Nacht 🌙 im Bus war tatsächlich noch ein bisschen schlimmer als unsere erste Erfahrung. Unser Busfahrer war offenbar fest davon überzeugt, dass seine wahre Berufung eigentlich irgendwo zwischen Rallyfahrer 🏎️und Stuntman 🦸♂️ liegt. Zwar gab es Bildschirme 📺 (meist ohne Funktion), dafür keine Decken und schlechte Snacks.
Unbeschadet – und sehr froh darüber – erreichen wir um 08:30 Uhr die Stadt „Ica“. Die Müdigkeit 😴 sitzt noch tief in den Knochen, denn auch die letzten Tage 📆 in Arequipa waren nicht gerade sehr schlafintensiv. 🎶🔊
Von „Ica“ aus müssen wir uns einen Fahrer 🚕 organisieren, der uns nach „Huacachina“ bringt. Öffentliche Busse 🚍 fahren dort nicht hin und zum Laufen 🏃🏽 ist es zu weit. Mit dem Auto ist der Weg zum Glück nur kurz – nach etwa 20 Minuten erreichen wir die kleine Wüstenoase. 🏜️🏝️
In dem Ort tummeln sich gerne Touristen, um Wanderungen 🥾, Sandboarding 🏂oder Buggyfahrten in den Dünen zu unternehmen und den Sonnenuntergang 🌅 zu genießen.
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Huacachina ist ein Ort in der Region Ica. Er liegt in einer Oase (Laguna de Huacachina) wenige Kilometer westlich der Stadt Ica.
Die Wohnbevölkerung beträgt etwa 100 Einwohner, hinzu kommen ständig einige 1000 Gäste. Umgeben ist der Ort von Sanddünen, die mit einer Höhe von ca. 100 m zu den größten des Landes zählen.
Die Oase wird von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist, der mineralhaltiges Wasser mitführt, und sie so lange Zeit als Heilbad nutzbar machte.
Der wenige Niederschlag (jährlich nur 25 mm) und der gestiegene Wasserverbrauch durch den Tourismus führte dazu, dass die Lagune 1988 austrocknete.
Seitdem wird das Wasser aus Ica über eine etwa fünf Kilometer lange, unterirdische Leitung zugeführt. So versucht man, die Oase zu erhalten und die Vegetation aus Palmen, Eukalyptus- und Johannisbrotbäumen zu bewahren.
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Wir haben uns bewusst für ein Hotel 🏨 direkt in „Huacachina“ entschieden – schließlich ist es nicht alltäglich, mitten in der Wüste 🌵 zu schlafen.
Um 9:00 Uhr 🕰️ erreichen wir unsere Unterkunft und haben tatsächlich Glück - Unser „Räumlichkeit“ ist bereits bezugsfertig. Aus dem Zimmer ist diesmal ein Zelt 🏕️ geworden. Mit zwei Betten 🛏️, einem Nachttisch und einer kleinen Garderobe… 🗄️ Glamping, Wüstenedition.
Außerhalb der Campingplätze ist es das erste Mal auf unserer Reise, dass wir uns für Gemeinschaftsbäder 🚻 entschieden haben. 😬🫨
Wir richten uns kurz ein, frühstücken 🥪 eine Kleinigkeit und legen uns anschließend in ein schattiges Plätzchen am Pool 🏊 . Es ist brutal warm, weshalb wir unsere Stadterkundung auf den Nachmittag verschieben. 🥵
Wie immer, nutzen wir jede freie Minute ⏱️ , um für unser nächstes Reiseland zu planen. Wie sich herausstellt, diesmal einfacher gesagt als getan. 🫣🙄
Gegen 15:00 Uhr machen wir uns schließlich auf in den Ort. 🌆 Realistisch betrachtet kann man „Huacachina“ in etwa 🔟 Minuten komplett umrunden. Wir bummeln durch die Gassen, in denen erstaunlich wenig los ist, und suchen nach Anbietern 👩💼 für Buggy-Touren 🛻 oder einen Tagesausflug nach „Paracas“ – beides leider ohne Erfolg.
Wir setzen uns an die Lagune 🌊 und schmieden einen Plan für den kommenden Tag. Nach anhaltendem Kopfzerbrechen 🤯 und der letzten negativen Tour-Erfahrung haben wir schlicht keine Lust mehr, Entscheidungen zu treffen. 🙅♂️🚫
Außerdem sind wir ehrlich gesagt einfach zu müde, um erneut einen kompletten Tag 📅 durch die Gegend zu fahren 🚌 und am Ende nur die Hälfte von dem zu sehen, was wir eigentlich wollen. 🥱
Wir entscheiden uns also gegen die peruanischen Mini-Galapagosinseln „Paracas“. ⛔️ Stattdessen bleiben wir am nächsten Tag in der Unterkunft, planen weiter und buchen eine Buggy-Tour (UTV) durch die Wüste. 🏎️ 🏜️
Nach einem kleinen Abendessen 🥘 im Ort genießen wir noch den Sonnenuntergang 🌅 in den Dünen, bevor wir völlig erledigt ins Bett fallen. 😴
Am nächsten Morgen ☀️ würden wir den Wecker ⏰ gern ignorieren – aber dann würden wir das inkludierte Frühstück 🍳 verpassen. Also heißt es um 8:00 Uhr „Guten Morgen Wüste“.
Die erste Nacht 🌙 war überraschend entspannt. Die Dorf-Disco 🪩 hat zwar bis 4:00 Uhr morgens für musikalische Dauerbeschallung Lautsprecher 🔊 gesorgt, und ab 6:00 Uhr wurden offenbar die Buggys warmgefahren, aber wir hatten schon deutlich schlimmere Nächte. 😵💫🤷🏼♂️
Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück 🍳 mit drei Brötchen 🍞 + Belag, eine ganze Packung Eier 🥚🥚🥚 und eine riesige Obstschale 🍉 🍌 🍓 für jeden – rollen wir zurück zu unserem Zelt. 🫄
Typisch deutsch, haben wir natürlich alles aufgegessen. Wegwerfen 🚮 wäre schließlich unhöflich. Die nächste Stunde verbringen wir vor dem Zelt ⛺️. Unsere Astralkörper sind nach dieser Frühstücksmenge 🫃 noch nicht bereit für Badebekleidung 👙 🩳.
Wir recherchieren, planen, schreiben mit gefühlt tausend Leuten 🤼 über WhatsApp oder per Mail 📱 📧 sind inzwischen Mitglied in unzähligen Sozialmedia-Gruppen – und sind trotzdem keinen wirklichen Schritt weiter.
Kurz nach 15:00 Uhr die „Erlösung“. 🤩 Endlich Fertigmachen, denn unsere Buggy-Tour 🏎️ startet um 16:00 Uhr. Wir freuen uns riesig – vor allem darauf, endlich mal nicht auf ein Handy 📲 schauen zu müssen. 🙋🏼♂️
Pünktlichst treffen wir beim Veranstalter ein, füllen ein paar Formulare📋 aus und steigen in den Buggy. Wir werden angeschnallt 🪢 wie in einem Rennauto, der Angstgriff 🥌 ist lokalisiert – und dann geht es auch schon los.
Mit über 80 km/h heizen wir durch die Dünen, tief hinein in die Wüste. 🏜️ Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Achterbahn 🎢 und Videospiel 🎮. Wir halten an verschiedenen Spots für Fotos 📸 , bevor es rasant weiter hoch und runter geht. ⬆️ ⬇️
Nach reichlicher Überlegung 🤔 haben wir uns bewusst nur für die 1-stündige Buggy-Tour entschieden. Normalerweise wird während der Tour Sandboarding 🏂 mit angeboten.
Wir haben jedoch ein paar Sandboarder beobachtet 👀– und sofort ein Flashback ⚡️ nach Nicaragua bekommen. Sandboarding funktioniert nämlich ähnlich gut wie Vulkanboarding 🌋 - eigentlich gar nicht. 😵💫🤮
Auf eine erneute Enttäuschung und Geldverschwendung 🔥💶 verzichten wir dankend und entscheiden uns für die volle Ladung Adrenalin. 🎢 Eine Stunde lang rast der Fahrer (für 85€) mit uns durch die endlose Weite 🏞️, zeigt uns sechs ausgetrocknete Oasen (Huacachina ist die letzte verbliebene und intakte) und sorgt dafür, dass wir anschließend überall, wirklich überall Sand haben. ⏳⌛️⏳
Viel zu schnell 💨 ist das Erlebnis vorbei und wir machen uns auf den Rückweg. ⏮️ Wir bereuen unsere Entscheidung kein bisschen und sind sehr froh, nicht stattdessen nach „Paracas“ gefahren zu sein. 😌😏
Zum Abschluss 🔚 gehen wir noch eine Kleinigkeit essen. Für Lena gab es Pasta 🍝, für mich zum zweiten mal „Aji de Gallina“.
Das ist ein traditionelles peruanisches Gericht, das aus gerupftem Hühnerfleisch in einer würzigen und cremigen Soße auf Nussbasis 🥜 besteht und auf Reis 🍚 und Salzkartoffeln 🥔 (oder Kochbanane) serviert wird - gespickt mit Oliven 🫒 und Eiern 🥚. 😋🤤😋
Bevor wir zurück zur Unterkunft 🏨 schlendern, werden wir noch von zwei Polizisten 👮♂️ angehalten. Keiner Schuld bewusst, trotzdem mit zitternden Knien erwiedern wir das „Hola“. 😬😲
Darauf folgt ein Händeschütteln 🤝 der freundlichen Herren und die Erkundigung wo wir herkommen ❓ Uns wurden ein paar Tips zur Sicherheit ⚠️ gegeben und eine weiterhin gute Reise 🛫 gewünscht. -> So endete der Tag mit Smalltalk zwischen Pistole und Handschellen... 😅😅
Morgen 🗓️ geht unsere Reise 🧳 bereits weiter. „Huacachina“ verlassen wir mit etwas gemischten Gefühlen. Wir hatten uns die Oase 🏝️ etwas authentischer 💦 und gemütlicher 🕯️ vorgestellt. Dennoch ist es einen Besuch wert und wir sind uns sicher, es war richtig, hier gewesen zu sein. ☺️☺️
Und von dem Sand als Andenken, haben wir mit Sicherheit auch noch die nächsten Tage was. 😄🤣👋🏼Read more




























Traveler
❤