• Es beginnt der letzte Morgen, an dem wir barfuß ๐Ÿฆถ und leicht begleitet, den morgendlichen Kaffee โ˜•๏ธ zu uns nehmen. ๐Ÿ™ƒ Da auch wir heute Port Barton verlassen werden, steht ein Reisetag an. ๐Ÿงณ Wie bekannt, klingelt an diesen Tagen der Wecker โฐ ungewöhnlich früh. ๐Ÿ˜ด

    Unsere Klamotten ๐Ÿ‘–und sonstige Utensilien ๐Ÿคฟ sind im ganzen Zimmer verteilt, was mehr Zeit für das packen benötigt. Hinzu kommt ein erneuter Stromausfall ๐Ÿชซ, was feuchte Sachen und Dunkelheit bedeutet. ๐Ÿ™„

    Der Tag beginnt also entsprechend „gut“ gelaunt und mit angelegter Kopflampe. ๐Ÿ”ฆ Aufregen bringt nichts, es zählt das Beste aus der Situation zu machen. ๐Ÿ’ช

    Während des Packens ๐Ÿงณ bekamen wir mit, das sich unser Nachbar ausgeschlossen hatte. Der ältere Herr ๐Ÿ‘ด war eigentlich auf dem Weg zur Bootstour, hatte aber sein Handtuch vergessen. Nun steht er zwar mit Handtuch, aber ohne Schlüssel ๐Ÿ”‘ vor seiner Tür. ๐Ÿšช๐Ÿ˜ฌ

    Ich schaute mir unser Türschloss an, um herauszufinden wie der Schnapper schließt. ๐Ÿ‘๏ธ ๐Ÿ’ก Mittlerweile waren auch zwei Angestellte da, die ebenfalls versuchten, die Tür (ohne Erfolg) zu öffnen. Wir baten die Mitarbeiterin um eine Kreditkarte ๐Ÿ’ณ oder Ähnliches und erklärten unseren Vorschlag zur Lösung des Problems. ๐Ÿ˜‰ Zweimal biegen, dazwischen schieben und kräftig ziehen bescherte dem älteren Herren eine offenen Tür. ๐Ÿ”“๐Ÿšช

    Es ist schon hilfreich, dem Schlüsseldienst das ein oder andere Mal genauer über die Schulter zu schauen. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ‘€ Die Karmapunkte sind aufgefüllt, nun heißt es fertig packen. ๐ŸŽ’

    Nach einem 15 Minuten Fußmarsch ๐Ÿฆถ kommen wir am Busbahnhof an. Die Jungs begrüßen uns extra freundlich und mit einem breiten Grinsen. ๐Ÿ˜ Könnte an dem Abschied von Gisa und Robin liegen… ๐Ÿ˜‚๐Ÿค”๐Ÿ’ญ

    Wir sagen ein letztes Mal „Bye Bye Port Barton, bis bald“ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und fahren kurz nach 08:00 Uhr los. ๐Ÿš Knapp 4๏ธโƒฃ Stunden später sind wir für 9€ pro Person in Puerto Princessa angekommen. Wenn man einen Zeitpuffer einplant, benötigt man ihn nicht… ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ™„ Die Zeit bis zum Abflug um 15:30 Uhr haben wir auf der Wiese am Flughafen verbracht. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ“–

    Nachdem wir ab frühen Abend in Manila gelandet sind, ging es per Grab ๐Ÿš• zur Unterkunft. Die 3๏ธโƒฃ Kilometer legten wir in rekordverdächtigen 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten zurück. ๐Ÿ˜ต๐Ÿ˜… Zu unserem Erstaunen, liegt das 35€ Zimmer in einer überwachten „Kommune“, was uns gegenüber der restlichen Gegend, ein sehr sehr gutes Gefühl übermittelt. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜‰

    Gegen die Empfehlung des Hotelpersonals, machen wir uns am Abend nochmal zu Fuß auf den Weg, um ein letztes Mal einen 7/11 zu besuchen. ๐Ÿช๐Ÿ˜ Auf Palawan existiert dieser heilige Tempel der schnellen Bedürfnisbefriedigung nämlich nicht. Und nach Wochen, ohne künstlich perfektionierte Sandwiches ๐Ÿฅช und überteuerte Snacks,
    waren wir offiziell im 7/11 Entzug. ๐Ÿซ 

    Natürlich ging es auch um unseren legendären 7-Eleven-Gedächtnisbeutel, der vor 3๏ธโƒฃ Jahren hier in Manila gekauft wurde und nach 1๏ธโƒฃ4๏ธโƒฃ Monaten Dauereinsatz, nun endgültig in Rente gehen darf. ๐Ÿชฆ

    Neben dem Abendessen, gab es auch einige Mitbringsel und wieder nette Gespräche mit Einheimischen. Asien ist einfach sooo toll!!! ๐Ÿ˜Š ๐Ÿคฉ

    Nach einer unfassbar heißen Dusche ๐Ÿšฟ, trinken wir unser letztes Bier ๐Ÿบ bei tropisch warmen Temperaturen. Darauf folgte erholsamer Schlaf und ein viel zu starker Kaffee. โ˜•๏ธ Mister Grab ๐Ÿš• brachte uns wieder zurück โฎ๏ธ zum Flughafen, diesmal allerdings zum internationalen Terminal.

    Das Protokoll ๐Ÿ“‹ - Einchecken ๐ŸŽซ, lieb grinsen wegen zu viel Gepäck โš–๏ธ ๐ŸŽ’ und die Parfümabteilung ausgiebig testen, haben wir ordnungsgemäß ausgeführt - und wird uns in Zukunft fehlen. ๐Ÿ˜• Gegen 09:30 Uhr ging der Flieger hoch ๐Ÿ›ซ und schon 13:30 Uhr konnten wir das Schiffs - Tetris beim Anflug auf Singapur ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ฌ beobachten. ๐Ÿ›ฌ

    Anstatt Kuala Lumpur, haben wir für unseren Zwischenstopp ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธbewusst Singapur gewählt, um auch endlich den größten Indoor Wasserfall „Jewel Rain“ zu bestaunen. ๐Ÿ‘€ Ganze 7๏ธโƒฃ Stunden haben wir hier Aufenthalt, die vollgepackt mit zahlreichen sehenswerten Spots und unserem ersten Loungezugang sind. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Und nein, wir reden nicht von der City (die kennen wir schon), es geht ausschließlich um das Flughafengelände. ๐Ÿ˜…๐Ÿคญ

    Wir beginnen sofort nach der Landung mit dem abarbeiten unserer Strichliste. โœ”๏ธ Darunter zählen der „Dreamscape“, der “ Enchanted Garden“ und das Hard Rock Café. ๐ŸŽธ๐Ÿ“ Nach einer kleinen Verschnaufspause auf der Terrasse, folgen der „Sunflower Garden“ ๐ŸŒป und der „Butterfly Garden“ ๐Ÿฆ‹ bevor es zum auspowern in die „Fit and Fun Zone“ geht. ๐ŸฅŠ๐ŸŠ‍โ™‚๏ธ๐Ÿง—‍โ™‚๏ธ๐Ÿคธ Das Kino und den Pool haben wir nur von weitem betrachtet. ๐Ÿ˜‰

    Per Flughafen Zug ๐Ÿšƒ ging es zum Terminalwechsel, um durch die riesige Mall ๐Ÿ›๏ธ zu schlendern, den „Canopy Walk“ und „Mirror Park“ unter dem Dach zu begutachten
    und natürlich das Highlight - den größten Indoor Wasserfall der Welt „Jewel Rain“ zu bestaunen. Inmitten einer angelegten Dschungel Kulisse ๐ŸŒด stürzt das Wasser 40m vom kuppelförmigen Dach hinab. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Wem es nicht bewusst ist, der Wasserfall befindet sich zwar auf dem Flughafengelände, man muss für einen Besuch aber offiziell nach Singapur einreisen und benötigt eine vorab erteilte Einreisegenehmigung. ๐Ÿ˜

    ——— ๐Ÿ’ก

    Für die letzten 3๏ธโƒฃ Stunden ging es für uns in eine Lounge. Die wurde uns aufgrund von gesammelten Punkten bei Trip.com „zur Verfügung gestellt“. ๐Ÿ“ฒ Das Angebot haben wir natürlich gerne wahrgenommen und konnten so die restliche Wartezeit völlig entspannt überbrücken. ๐Ÿ˜Šโ˜บ๏ธ

    Entspannte Sitze ๐Ÿ’บ, geräumige Toiletten und todesheiße Duschen, zählen zu den nebensächlichen Dingen. ๐Ÿคฃ Das Angebot an Speisen und Getränken übertraf das Volumen unser Mägen. ๐Ÿซƒ Ob süß oder herzhaft, kalt oder warm, Salatbar oder Eistheke, Wein oder Cola… Es war für jeden etwas dabei!! ๐Ÿซ ๐Ÿ˜‹

    Das wir das mal sagen, hätten wir auch nicht gedacht, aber der Zwischenstopp war viel zu kurz. ๐Ÿคญ๐Ÿซข Auf dem Weg zum Gate haben wir noch eine Angestellte getroffen, die auf Nachfrage ganz klar „Pro Makita“ ist. Ich denke, alle Betroffenen, fühlen sich jetzt angesprochen. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ’ช

    Fast pünktlich โฐ sind wir 20:30 Uhr in Singapur abgehoben, um uns auf den 8-stündigen Flug nach Bahrain ๐Ÿ‡ง๐Ÿ‡ญ zu machen.
    Der Flieger โœˆ๏ธ war nahezu leer, sodass wir (und alle anderen) jeweils eine eigene Sitzreihe einnehmen konnten . ๐Ÿ˜ด Es hieß also Decke ordern, Film ๐ŸŽฅ aussuchen, lang machen und den Flug genießen. ๐Ÿ˜Œ

    Kurz vor der Landung gab es nochmal Essen ๐Ÿฅ˜ , was wir zwar nicht benötigten, aber irgendwie trotzdem aufgegessen haben. ๐Ÿคฃ Vielleicht lag es daran, das es mit „echtem“ Metallbesteck ๐Ÿด serviert wurde oder einfach geschmeckt hat. ๐Ÿค”

    Gegen 23:30 Uhr (-5h Zeitverschiebung) sind wir in Bahrain ๐Ÿ‡ง๐Ÿ‡ญ wiederholt zwischen gelandet. ๐Ÿ›ฌ Hier hatten wir nur wenig Zeit, es gab nichts anzuschauen und der Loungezugang galt nur für Singapur. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Wir haben unsere üblichen Parfümtests durchgeführt, uns etwas die Beine vertreten und schon saßen wir wieder im Flugzeug. โœˆ๏ธ

    Diesmal das komplette Gegenteil… VOLLER Flieger, unfreundliches Personal und schlechte Filme. ๐Ÿฟ Meckern auf hohem Niveau. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿคซ Wenigstens das Essen ๐Ÿฑ war genießbar und eventuelle Turbulenzen nicht vorhanden. ๐ŸŒช๏ธ ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Knapp 3๏ธโƒฃ Stunden vor der Landung gab es noch einen medizinischen Notfall. ๐Ÿšจ Eine Frau lag plötzlich im Gang und hat nach Luft geschnappt. ๐Ÿ˜ฌ Glücklicherweise gab es einen Mitreisenden, der blitzartig die ärztliche Versorgung übernehmen konnte. ๐Ÿ‘๐Ÿผ Das Flugzeugpersonal war in dieser Situation leider etwas überfordert… ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Ohne Zwischenlandung und mit gesunden Passagieren, konnte der Flug โœˆ๏ธ zum Glück fortgesetzt werden. ๐Ÿ˜ด Geweckt und zurück auf dem Boden der Tatsachen, wurden wir kurz vor der Landung, über die Lautsprecher ๐Ÿ”Š gebracht.

    Der Kapitän ๐Ÿ‘จ‍โœˆ๏ธ bedankte sich und hieß alle Passagiere „Herzlich Willkommen in Frankfurt, ich wünsche einen schönen Urlaub“ โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ

    Ein Satz, der sich gleichzeitig vertraut und falsch anfühlt. „Ich wünsche einen schönen Urlaub.“ Wie schön wäre es, wenn es nur Urlaub wäre…. ๐Ÿ˜”โ˜น๏ธ

    Stattdessen landen wir nicht nur in Frankfurt – wir landen in der Realität. Im Winter. In der Kälte. Im Alltag. โ„๏ธ ๐Ÿ“†
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