• Deutschland 3.0 🫣🇩🇪

    Feb 5–15 in Germany ⋅ ☁️ 0 °C

    Das dritte Mal Deutschland, das zweite Mal ungeplant… 😬🫣

    Frankfurt am Main empfängt uns mit genau der Mischung aus Nieselregen 🌧️, grauem Himmel und Februarkälte 🥶, die man nach sechs Monaten Tropensonne ☀️ eigentlich nicht gebrauchen kann.

    Auch wenn wir 28 Grad Temperaturdifferenz haben, bleiben die kurzen Hosen 🩳 an. Nicht, weil es sinnvoll wäre, sondern aus Prinzip. Wenn wir schon frieren, dann wenigstens mit Würde. 💪🤣

    Nach der ewig dauernden Passkontrolle 🛂 geht es in Richtung Gepäckbad. Das es hier nicht schnell geht, haben wir erwartet, aber das wir 1️⃣ Stunde auf unsere Rucksäcke 🎒warten müssen, stand auf keinem Zettel. 🙄

    Statt einer jubelnden Empfangscrew mit Luftballons 🎈und „Welcome Back“-Schildern 🪧, erwartet uns am Flughafen leider niemand. Wir laufen an all den emotionalen Wiedersehen vorbei, beobachten Tränen 😭, Blumen 🌺 und lange Umarmungen. 🫂

    Währenddessen wir uns den Weg zum Fernbahnhof suchen, klingelt das Handy. 📲 Gisa und Robin haben sich die Uhrzeit gemerkt und melden sich aus dem warmen Vietnam, um uns in Deutschland 🇩🇪 willkommen zu heißen. 🎉🙏🏽

    Während wir uns in Frankfurt die kalte Luft um die Nase 👃 wehen lassen, stehen die beiden irgendwo barfuß im Sand. Der Unterschied, könnte kaum größer sein, aber genau dieser Anruf, fühlt sich wie eine warme Umarmung an. 🫶🫂

    Unsere ursprünglich gebuchte Zugverbindung in Richtung 🧭 Dortmund wurde schon vor mehrere Tagen 📆 aufgehoben, somit haben wir keine Zugbindung mehr. 💪 Also suchen wir uns den nächstmöglichen ICE 🚄, der uns in Richtung Heimat bringt.

    Erstaunlicherweise sitzen wir 3️⃣0️⃣ Minuten bereits im ersten Zug nach Düsseldorf. Der Umstieg in den Anschlusszug über Hagen in Richtung Dortmund klappt ebenso reibungslos, wie die jeweilige Sitzplatzsuche. 💺 Die Züge 🚂 sind leer und pünktlich, das kennt man gar nicht mehr von der DB. 🫢

    Die Schwiegermama wartet bereits mit strahlendem Gesicht 😁 auf uns und nun dürfen auch wir die ersten Umarmungen entgegennehmen. ☺️☺️

    Die Standpauke wegen den kurzen Sachen müssen wir über uns ergehen lassen, aber selbst die fühlt sich in diesem Moment liebevoll an. 😊😉 Sechs Monate ohne
    persönlichen Kontakt, ist dann doch für alle nicht so einfach. 😬

    Zuhause erwartet uns dann doch noch eine „Welcome Back“-Girlande 🪅 an der Eingangstür. Im Haus 🏡 ist ebenfalls dekoriert 🎈und noch bevor wir richtig realisieren, was passiert, springen Tante und Onkel um die Ecke. 🥳 Wir fallen uns in die Arme und sind einfach nur dankbar, gesund und unbeschadet wieder hier zu stehen. 😊

    Wir stoßen gemeinsam auf unsere Rückkehr an 🥂 und sofort beginnt das wilde Erzählen. 🗣️ Jeder möchte alles wissen und wir versuchen, die letzten 6️⃣ Monate in ein paar Stunden zu packen 🫨, obwohl nach 48 Stunden Rückreise ✈️ die Müdigkeit 😴 langsam spürbar wird.

    Am späten Nachmittag kommen neben den leider erkrankten Gästen, noch Pyrotechnik - Jörg 🚀 und Cousin + Freundin dazu. Wir verbringen gemeinsam den ersten Ankomm-Abend mit leckeren Essen 🥘 und ein paar kalten Getränken. 🥤 Vielen Dank für die tolle Überraschung. ❤️

    Am nächsten Tag 📆 nehmen wir jedoch schon wieder Abschied und fahren weiter nach Weimar. 🏡 Der Grund unserer abrupten Rückkehr nach Deutschland ist nicht das Heinweh, sondern die Trauerfeier von einem guten Freund, die am folgenden Tag stattfindet. 😕

    Die 4️⃣- stündige Heimfahrt 🚗 verläuft ohne Probleme und viel Gerede. Wir sind beide in unseren Gedanken… das letzte Mal auf dieser Strecke hatten wir noch knapp 8️⃣ Monate vor uns. 💭

    Am Nachmittag stehen wir mit unserem Hab und Gut 🎒 wieder in unserer Wohnung. Mutti und Schwester Jasmin begrüßen uns herzlich mit langen Umarmungen 🫂, einem Wilkommens Drink 🍹 und vorbereitetem Abendessen. 🥘 Vielen Dank für den tollen Empfang. ❤️

    Mit dabei natürlich auch Meggi 🐈, die sichtbar ein paar Extrakilos ⚖️ zugelegt hat. 😬 Wenn wir ehrlich sind, haben wir das aber auch. 🤣 Offenbar haben wir alle die letzten Monate genossen. Am Abend 🌓 besuchen wir noch Freunde und den neuen 4️⃣ Monate alten Familienzuwachs. 👶

    Die Trauerfeier am nächsten Tag 📆 bringt viele bekannte Gesichter zusammen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, so viele Menschen wiederzusehen und gleichzeitig zu wissen, dass der Anlass ein Abschied ist. Trauer und Freude liegen heute ganz nah beieinander. Die Zeremonie ist würdevoll und berührend. Der Abschied tut weh, aber er tut auch gut. Es war definitiv die richtige Entscheidung, dafür zurückzukommen.

    Die darauffolgenden Tage füllen wir mit Zeit für Familie und Freunde. 🍱 👯‍♂️ Wir gehen im Schnee ❄️ spazieren, reparieren Autos, genießen die klare Winterluft und schauen gemeinsam den Super Bowl. 🏟️🏈 Zum ersten Mal leeren wir unsere Rucksäcke 🎒 vollständig aus. Beim waschen, sortieren und ausrangieren, merken wir, dass sich etwas in uns verändert hat. Es fühlt sich irgendwie nicht nach einem Ende an. 🧐

    Wir haben noch etwas Zeit ⏰, bis das Arbeitsleben 👨‍💻 wieder beginnt. Gleichzeitig verspüren wir aktuell keine Lust auf langes Fliegen ✈️ und das graue Wetter ☁️motiviert uns nicht gerade, hier sesshaft zu werden.

    Zwischen Gesprächen, Spaziergängen 🚶und Gedankenspielen 💭, entsteht langsam eine neue Idee. Es ist, als würde sich ein Puzzle Stück für Stück zusammensetzen. 🧩

    Bevor wir es richtig realisieren, stehen wir schon wieder vor Familie und Freunden, um uns erneut zu verabschieden. 😥👋🏼 Nach nur einer Woche in Deutschland 🇩🇪 hissen wir erneut die Segel. 💪 Diesmal ist der Zeitraum begrenzt und das Abenteuer anders, aber das Gefühl ist absolut vertraut. 🫶🌎 🗺️
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