• Frankenmuth - Kreditkarte - Tornado

    15.–17. Mai 2025 in den USA ⋅ ☁️ 27 °C

    Es sind noch zwei Tage zu überbrücken bis zu meiner Reservierung auf dem Campingplatz des National Parks (NP). Was bietet sich an, wenn das Hotel direkt nebem einem riesen Outlet Center steht ? Genau, man zieht los und läßt die Kreditkarte glühen. Erster Versuch Crocs, nicht da was ich suche und meine Größe eh nicht. Zweiter Versuch Puma, das was ich suche nicht da. Ok, dann die Klassiker die immer gehen, Lindor bei Lindt. Die Verkäuferin findet meine Kreditkarte cool. Ist komplett Gold, von einer norwegischen Bank, weils billiger ist. Darüber kommen wir ins Gespräch, es stellt sich raus ihre Oma ist aus Hamburg (lebt nicht mehr) und Sie war letztes Jahr in Frankfurt und fand es toll. Vor allem das Essen ... kann ich verstehen. Damit die Kreditkarte doch noch glüht (Lindt hat knapp 5 Dollar gekostet), gab es einen neuen Zuwachs für die Ryobi Familie. Es war Liebe auf den ersten Blick und halber Preis im Vergleich zu D, ich konnte nicht wiederstehen. Das neue Familienmitglied in den Bildern. Am nächsten Tag ging es dann nach Frankenmuth, eine ganze Stadt im Bayerrausch. Inklusive "original" bayrischem Essen. Gab einiges zu sehen und zu tun, das seht Ihr ebenfalls in den Bildern. Zum Essen ist noch zu sagen, das Rippchen mit Kraut war supergut (bayrisch ?), der Sauerbraten war gut, allerdings kam das Saure eher von der Soße als vom eingelegten (erneut bayrisch ?) und auch das Schnitzel war gut. Die Kroketten waren nicht sofort als solche zu erkennen da in Talerform und innen mit Parmesan, aber auch gut. Was gar nicht ging war das weiße Brot dazu und der Stollen war Weißbrot mit stollentypischen Sprengel (Rosinen und das andere Zeug), sehr strange. Man konnte auch typische deutsche Sachen kaufen. Tip, in den Bildern sind auch Brote dabei, macht die Bilder mal größer und lest Euch die Zutaten durch. Der Brüller ist das Pumpernickelbrot. Nach einem langen anstrengenden Tag war ich wieder im Hotel und hab ein bisschen den Blitzen am Himmel zugeschaut. Plötzlich schreit mich mein Handy an. Tornadowarnung, man soll möglichst schnell ein festes Gebäude aufsuchen, im Erdgeschoß in der Mitte des Gebäudes. Halbe Stunde später hämmert es an der Tür und alle Gäste wurden aufgefordert in die Lobby zu kommen. Dort haben wir zusammen im TV den Tornado verfolgt. Es hatte zwar geschüttet wie Sau, der Wind war mit 54 Meilen unterwegs (das hat unsere alte Hütte in Eberstadt auch schon überstanden), aber die Drehung zum Tornado hat erst kurz hinter unserer Stadt angefangen. Noch mal Glück gehabt, um 1.30 Uhr sind wir dann wieder auf die Zimmer entlassen worden. Am nächsten Tag habe ich dann schon einige umgestürzte Bäume unterwegs gesehen, zwei auch die auf Häuser gefallen sind. Der kleine Blaue war dicht. Somit konnte es weiter zum NP gehen. Davon ein andermal mehr.Weiterlesen