• Extrem frustrierend

    Oct 26–29, 2025 in the United States ⋅ 🌧 10 °C

    Am 26. hab ich nicht viel gemacht. Es gab viel zu verstauen. Die Medikamente, Seife, Ersatzteile und die Shorts mußten alle sinnvoll untergebracht werden. Es hat den ganzen Tag geregnet und ich war froh, das Hotel hatte eine überdachte Garage. Nach dem alles verstaut war hab ich mir noch einen gemütlichen Abend vorm Fernseher gemacht und bin früh schlafen gegangen.
    Am 27. hatte ich den Ölwechseltermin bei Ford Korum. Ich bin früh los und es war wenig Verkehr aus Seattle raus, alle wollten rein. So war ich über eine halbe Stunde zu früh. War aber kein Problem, ich hab das Auto abgegeben und habe ein und eine halbe Stunde gewartet. Bestellt und bezahlt wurde nur der Ölwechsel, als zusätzlichen Service haben Sie alles mögliche nachgeschaut. Die Reifen sind abgefahren, die Bremstrommeln hinten sind runter und der Luftfilter muß beim nächsten Ölwechsel getauscht werden. Also nix, was ich nicht schon wußte. Reifen könnten Sie besorgen, Luftfilter und Bremstrommeln nicht. Was mich wundert, entweder haben Sie es nicht gesehen oder das ist so normal, die defekte Windschutzscheibe wurde nicht erwähnt. Nach Zahlung von 65,07 Euro wurde mir der Rest Öl ausgehändigt und zwar so eingepackt, ich konnte nicht sehen was übrig war. Am Auto hab ich den Rest Öl zu meinem Rest in die Flasche dazu geschüttet. Dabei viel mir auf, in mein Auto gehören 5,6 Liter Öl. Ein 5er Kanister und 600 ml aus der einen Flasche. In der Flasche waren aber nur noch 300 ml Rest. Ich hoffte Er hat den Rest verschüttet. Da das Auto auf einem schrägen Parkplatz stand konnte ich nicht gleich nachschauen. Ich mußte eine kurze Strecke fahren und einen ebenen Parkplatz finden. Was bietet sich mehr an, als der Parkplatz eines Outlet Center auf dem Weg Richtung Portland 😉
    Da das Öl kurz zu Ruhe kommen mußte bot sich ein kleiner Abstecher in den Columbia Laden an. Was soll ich sagen, gut das ich einen großen Teil meiner letzten Neuerwerbungen mit nach Hause genommen habe. Hier fiehlen mir eine Omni-Heat Jacke und eine Fleece Jacke für umgerechnet 45,77 Euro in die Hände, zusätzlich gab es ein T-Shirt in der entsprechenden Größe dazugeschenkt. Kein Wunder das hier alle in Columbia und The North Face rumlaufen. Draußen gab es noch einen schönen Regenbogen und die unschöne Überraschung, alles Öl ist im Motor gelandet. Also 100 ml zuviel, am Meßstab also über Maximal. Einmal nur mit Profis, was ist so schwer auf einer Skala 600 ml abzulesen und dafür bin ich extra in eine Ford Werkstatt gefahren 😡
    Wieder auf die I5 und weiter in Richtung Portland. Da Washington das Übernachten zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit auf einer Raststätte zulässt, habe ich das getan. Unpraktisch ist die Beschränkung auf 8 Stunden, finde ich persönlich als zu kurz aber besser als nix. Oregon gestattet 12 Stunden.
    Mein nächstes Ziel am 28. ist der Lewis and Clark National Historical Park. Ein Umweg von 50 Meilen einfache Strecke um festzustellen, trotz Angabe im Netz es wäre offen, geschlossen wegen des Shutdown der Regierung. In den 15 Minuten in denen ich dort war, waren weitere fünf Fahrzeuge da die dann alle enttäuscht davon gefahren sind. Der Park liegt nicht an irgendeiner Strecke, alle fahren einen Umweg um den Park zu besuchen 🤬
    Jetzt muß ich die 50 Meilen wieder zurück fahren, es ist dann zu spät für das nächste Ziel, also suche ich mir einen CP um zu Übernachten und am nächsten Morgen in der Nähe des Ziels zu sein.
    Der CP ist sehr leer (2 weitere Camper und der Host), kostet nur 23 Dollar und hat sogar warme Duschen. Es regnet immer wieder mal und alles ist feucht und kalt. Das Wasser der Duschen ist superwarm, der Raum selbst aber ungeheizt. Also nach dem Duschen so schnell wie möglich in den Schlafsack. Ist zwar frisch die Nacht, ich schlafe aber super und mach mich am Morgen auf den Weg zum Fort Vancouver National Historic Site. Was soll ich sagen, geschlossen wegen des Shutdown obwohl auf der Webseite stand ist offen. Auch hier enttäuschte Besucher, wenn Sie es wenigsten korrekt auf der Webseite schreiben würden damit man nicht umsonst hinfährt. Andere schaffen das auch. Der nächste Ort den ich besuchen wollte wäre John Day Fossil Beds gewesen, die haben aber geschrieben, wegen Shutdown geschlossen, geht doch.
    Da ich schon mal da war, hab ich mir ein paar Sachen von außen angesehen und die Erklärbärtafeln gelesen. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich mir kein Motel vor Ort gebucht, sondern hätte noch Strecke zu meinem nächsten Ziel gemacht ... Crater Lake. So mußte ich schon um 15 Uhr ins Hotel, absagen am selben Tag hätte mich den kompletten Preis gekostet.
    Da das angrenzende Restaurant erst öffnet wenn ich wegfahren will, hab ich mir das Frühstück als Abendessen bestellt. Zwei Eier, vier Scheiben Speck, Hashbrowns und Toast, ging so für 14,99 Dollar. Jetzt lieg ich frisch geduscht auf dem Bed, hab den Plan für die nächsten zwei Tage gemacht und schreibe noch den Footprint fertig um dann die Augenpflege einzuleiten.
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