Anreise geglückt. Erst mit dem Zug von Zürich nach Basel, dann ab in den Flieger und alles lief so reibungslos, dass ich fast misstrauisch wurde. In Sofia gelandet, ein bisschen mit dem öffentlichen Bus ins Stadtzentrum und schon stand ich mitten drin.
Nach dem Check-in habe ich erst mal halb Sofia unsicher gemacht. Vom lebendigen Vitosha Boulevard ging es direkt zum Sofia Weihnachtsmarkt beim Nationalen Kulturpalast, weiter zum kleinen Stück Berliner Mauer, das hier ganz unscheinbar herumsteht. Auf dem Weg zur Rotunde des heiligen Georges bin ich plötzlich in einen riesigen politischen Aufstand geraten. Überall Menschen, Bolivien Flaggen, EU Flaggen, dazu ein beeindruckendes Polizeiaufgebot das die Strassen regelte und dafür sorgte, dass alles friedlich bleibt. Trotz der Menschenmassen habe ich mich zu keiner Sekunde unsicher gefühlt.
Ich zog mich dann doch etwas aus dem Getümmel zurück und spazierte Richtung Deutscher Weihnachtsmarkt, der leider schon geschlossen hatte. Also weiter zur mächtigen Alexander Newski Kathedrale, die mich wirklich beeindruckt hat. Danach gab es ein Stück Pizza bei Grob and Go und dann ab ins Hostel.
Mein erstes Fazit. Sofia ist überraschend sicher, die Menschen sind extrem freundlich miteinander und die Autofahrer halten sofort an wenn man über die Strasse möchte, auch wenn sie nicht müssten. Das Zusammenleben hier scheint echt mit Geben und Nehmen zu funktionieren. Die öffentlichen Verkehrsmittel können Mittels Tapen der Kreditkarte richtig einfach benützt werden. Leider verstehe ich praktisch kein Wort und mit lesen wird es noch viel schwieriger. Aber mit Englisch kommt man eigentlich schon durch, irgendwie, ansonsten mit Händen und Füssen.Les mer
Reisendeganz viel Spass schöne Begegnungen auf Deiner neuen Reise, folge Dir gerne