• Valladolid

    Jan 8–11 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Donnerstagmorgen, Auto gepackt, gute Musik, noch bessere Gesellschaft. Ziel: Valladolid. Aber natürlich nicht direkt. Ein Halt muss sicher sein: Cobá. Und ja, mit Akzent auf dem á, weil der Ort Respekt verdient.
    Der Spaziergang durch die Ruinen fühlte sich mehr nach Dschungelmeditation als nach Sightseeing an. Affen in den Bäumen, tropische Luft, alles grün, alles ruhig. Und dann das Highlight: die Nohoch Mul Pyramide. Steil, streng, gnadenlos heiss. Aber oben angekommen war sofort klar: genau deshalb macht man sowas. Die Aussicht über den endlosen Dschungel ist jeder Schweisstropfen wert.
    Direkt danach Abkühlung in der Cenote Multún-Ha. Das Wasser kühl, glasklar, ruhig und fast menschenleer. Einer dieser Orte, wo man automatisch langsamer wird und einfach geniesst.
    Am Nachmittag ging es weiter nach Valladolid. Einkäufe erledigt, angekommen, Apero gestartet. Danach ein entspannter Spaziergang durch die Stadt. Ich kannte Valladolid schon, durfte also ein bisschen den Guide spielen. Macht Spass, eine Stadt mit Freunden neu zu entdecken.

    Freitag = Cenoten-Tag.
    Erst Cenote Xkekén, dann Samulá. Zwei sehr unterschiedliche Cenoten, beide extrem schön. Und ganz ehrlich: Hier gibt es so viele, das ist fast schon absurd. Am Nachmittag ein lokales Mittagessen auf einem kleinen Markt. Einfach, ehrlich, perfekt. Danach war klar: Pause. Hitze, Laufen, Schwimmen. Akku leer. Also chillen und nichts erzwingen.
    Am Abend genossen wir die Licht- und Beamershow beim Convento San Bernardino und liessen den Tag entspannt ausklingen.
    Samstag schlenderten wir erneut durch Valladolid und besuchten die Casa de los Venados. Eine wirklich spannende Sammlung voller mexikanischer Kunst und Geschichten. Wer hier ist, sollte das unbedingt mitnehmen:
    👉 https://www.casadelosvenados.org

    Es war wieder heiss, aber die Stimmung in der Gruppe war top. Valladolid hat geliefert. Alles fühlte sich leicht und richtig an.
    Sonntag hiess es auschecken und ab in den Norden zu Ek Balam. Ich war schon einmal dort, bin aber gerne nochmals mit. Da Sonntag ist, haben Mexikaner freien Eintritt, entsprechend voller als sonst. Trotzdem ein beeindruckender Ort. Danach noch ein Halt im Restaurante El Padrino Temozón, wo es das berühmte Fleisch aus Temozón direkt auf den Teller gab. Rustikal, ehrlich, richtig gut.

    Auf dem Nachhauseweg legten wir noch eine Pause in Amayú ein. Kurz anhalten, kleines Fotoshooting, bisschen kreativ sein, bisschen lachen. Genau diese ungeplanten Momente machen solche Trips rund.

    Ein rundum gelungenes Wochenende mit einer starken Gruppe. Viel gesehen, viel gelacht, nichts überladen. Danach zurück nach Playa del Carmen, für meine letzte Woche. Müde Beine, voller Kopf, gutes Gefühl.
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