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  • Day9

    Arrivederci Sicilia!

    October 16, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Tschüss Sizilien! 🛫

    Die Nacht war kurz. Zu kurz um richtig zu schlafen. 🥴
    Der letzte Power-Nap war um 03:00 Uhr beendet, noch Duschen, Check-Out aus dem Hotel und ab auf die Straße. 🥱
    2 1/2 Stunden, 2 große Dosen Energydrink und eine letzte Tankfüllung später hieß es nach insgesamt 1.495 Kilometern Abschied nehmen von der blauen Maria. Trotz aller Strapazen habe ich sie komplett faltenfrei zurück gebracht. Nur Waschen wäre mal wieder angesagt! 🛁😂

    Zeit für ein Urlaubsfazit:
    Landschaftlich ist Sizilien definitiv reizvoll! Die ein oder andere Autofahrt führte mich über wahre Panoramastraßen.
    Vor allem das Kulinarische wird mir lange in guter Erinnerung bleiben. Siziliens Küche ist regional 🚜, einfach lecker 🤤, total frisch 🧊 und stets liebevoll 🥰.
    Auch die Tatsache, Mitte Oktober nochmal die mediterrane Sonne auf der Haut zu spüren und im glasklaren Mittelmeer-Wasser zu planschen, sollte positiv erwähnt werden.

    Aber. So hart es klingt, Sizilien ist KEINE empfehlenswerte Urlaubsregion. 🚫 Es mag auch an den blöden Covid-19-Zeiten liegen oder daran, dass hier offiziell am 30. September die Saison geendet hat. Aber als ausländischer Tourist habe ich mich hier nur selten wirklich willkommen gefühlt. Das beginnt damit, dass man stets ein genervtes Augenrollen erntet, wenn man erwähnt, dass man nicht Italienisch spricht.
    Dann gibt es in jeder anderen mir bekannten Reise-Region Flaniermeilen, Strandpromenaden, Straßenstände und allerlei andere Möglichkeiten, sich den Urlaub zu versüßen und die Taschen der Händler zu füllen. Hier nicht. Für etwas Süßes oder kleine Besorgungen fährt man kilometerweit...und wüsste ohne Google und Co. gar nicht, wohin überhaupt. Dazu kommt die lange Mittagspause der Läden. Und wer morgens schon nicht geöffnet hatte, findet nachmittags auch keine Lust mehr dazu. Selbst Cuba, wo es so gut wie nichts gibt, war da viel geschäftstüchtiger ... Thailand war ein regelrechtes Konsumparadies!
    Man könnte meinen, Sizilien lehnt den Tourismus ab - oder umgekehrt. Das merkt man dann am allermeisten daran, dass man nur an den absoluten Hotspots wie dem Tal der Tempel überhaupt mal auf andere halbwegs gesprächige Touristen trifft. Restaurants, Strände, Pools, mein Hotel - so gut wie ständig menschenleer!
    Wer also gern allein ist, wird hier im Moment echt glücklich!

    Auf meiner persönlichen Weltkarte ist jetzt ein kleiner weißer Fleck weniger. 🇮🇹
    Neue Horizonte warten! ...und hoffentlich auch eine Welt, die bald wieder so frei begehbar ist, wie sie einmal war.
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  • Day8

    Cannoli

    October 15, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Meine wahre Urlaubsliebe heißt "Cannoli". ♥️

    Mit gesüßtem Ricotta (quarkiger Frischkäse, meist aus Schaf-, seltener aus Kuhmilch) gefüllte, vorher frittierte Teigröhren. Oft dann auch mit Pistazien, Mandeln oder kandierten Früchten garniert und - weil es den jungen Bäckern offenbar zu langweilig ist - auch mal in anderer Form serviert.

    Super lecker! 🤤

    Macht süchtig ...und kugelrund. 😁
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  • Day7

    Strand von Mondello

    October 14, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Nachdem ich Palermos Prachtstraßen und Läden ausgiebig erkundet hatte, es aber noch mitten am Nachmittag war, ließ ich mich ohne große Erwartungen zum Stadtstrand navigieren.
    Dass ich dort auf den malerischsten Strand stoßen würde, der mir während meiner Sizilien-Reise unterkommen wird, konnte ich nicht ahnen. 😎Read more

  • Day7

    Palermo

    October 14, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute war der quasi letzte Tag, den ich in vollen Zügen genießen konnte.
    Eigentlich stand deswegen heute ein Ausflug zur Isola Bella (..."schöne Insel") auf dem Plan, aber auch das hätte wieder mindestens 6 Stunden im Auto bedeutet - und ob dort in der Nebensaison und zu Corona-Zeiten wirklich was los ist, wagte ich zu bezweifeln.

    Also nutzte ich den Tag, um mir auch mal Siziliens Hauptstadt Palermo zu Gemüte zu führen. Klar beinhaltete auch das eine längere Fahrt mit der blauen Maria. Aber es hat sich definitiv gelohnt!
    Palermo besticht durch reges Treiben in den Straßen (endlich !!!), jede Menge Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und eine riesige Auswahl an Kulinarischem.

    Der Straßenverkehr in der Innenstadt brachte mich wortwörtlich ins Schwitzen. 😅 Aber man war nicht in Italien, um nicht pro Kreisverkehr mindestens 3 Beinahe-Unfälle gehabt zu haben, sich durch Moped- und Autolawinen zu hupen und die engsten Gassen zu durchstromern, die ein Autofahrer je gesehen hat.

    Palermos Kathedrale finden sogar Atheisten atemberaubend.
    Das Flair der Fußgängerzone reißt auch in nebensaisonalen Corona-Zeiten mit. Warum die Stadt im Reiseführer als "melancholisch" beschrieben wird, erschloss sich mir absolut nicht.

    Und zwei typisch sizilianische Gaumenfreuden konnte ich auch noch ausprobieren: Arancini (= "Orangen") sind mit Gemüse und Käse gespickte, frittierte Reisbälle. Das schmeckt erstaunlich besser, als es klingt und macht erfreulich satt. Danach gönnte ich mir noch eine Limonen-"Granita". Granita liegt - um es zu vergleichen - irgendwo zwischen Sorbet und Slush. Wassereis mit frischen Limonen halt. 🙃
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  • Day6

    Treppe der Türken

    October 13, 2020 in Italy ⋅ 🌙 18 °C

    Die "Scala dei Turchi" (Treppe der Türken) ist ein weiteres riesiges Kalksandstein-Monument, das in den Ozean ragt. Bis vor ein paar Jahren durfte man diese "Treppe" wohl noch besteigen - heute ist sie weiträumig abgesperrt. Phänomenale Augenblicke konnte ich hier im Sonnenuntergang trotzdem einfangen. 🌅

    Vorher habe ich mich am nahegelegenen Strand noch ein Bisschen mit dem vom Wind aufgescheuchten Mittelmeer beschäftigt. 🌊
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  • Day6

    Sciacca

    October 13, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    So, wie man sich eine typische italienische Hafenstadt vorstellt. ⚓ Das Wetter war mir heute wieder recht wohlgeSONNEn, auch wenn eine sehr steife Brise wehte. So konnte ich heute ein paar schöne maritime Momente erhaschen.

    Die Straße nach und von Sciacca führt durch riesige Orangen-Plantagen. Ich bekam Appetit, hielt an und kaufte Leckeres und Vitaminreiches direkt vom Erzeuger. 🍊
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  • Day5

    Paparazzo

    October 12, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Dieses eine Foto hat mich echt Nerven gekostet...

    Eigentlich stellte ich nur fest, dass ich mir zufällig einen sehr interessanten Platz ausgesucht habe, um Ätna in der Abendsonne zu fotografieren. Unweit von meinem Standpunkt verlief nämlich die Einflugschneise des Flughafens in Catania, wodurch es sich ergab, dass alle paar Minuten ein Flugzeug seinen Landeanflug "durch mein Bild" verlaufen lies.

    Der ältere italienische Herr in dem Fahrzeug, dessen Stopplichter am unteren Bildrand zu sehen sind war allerdings von einem schwarz gekleideten jungen Mann mit großer Kamera derart irritiert, dass er zurücksetzte, mich auf italienisch beschimpfte, dabei ständig auf seinen Tacho tippte und dann die "Polizia" rief. 😳

    Ich hab ihm erst auf Englisch, dann per Hand und Fuß und schließlich mittels Google-Übersetzer versucht, nahe zu bringen, dass ich nicht an seiner Karre oder seinem Fahrstil, sondern einzig an Etna und den Flugzeugen interessiert wäre. Als er dann auf stur schaltete, mir nicht mehr antwortete und noch eine ganze Weile in seinem Auto am Straßenrand verharrte, dachte ich: "Gut. Erklärste halt der Rennleitung, dass er ganz schön hysterisch und uneinsichtig ist."
    Ungefähr 20 Minuten nach dieser Szene, war der Herr im blauen Van spurlos verschwunden und ich dachte, dass ich dann jetzt auch den "Tatort" verlassen kann...

    Meine Fahrt dauerte keine 5 Minuten, da setzte sich ein hellblaues Fahrzeug mit Blaulicht und Sirene vor mich und - als würde ich doppelt sehen - hatte ich ein gleiches Fahrzeug dicht an mir im Rückspiegel. 🚔🚔
    Da mir das dann schon zu viel "Alarm für Cobra 11" war, blinkte ich rechts und hielt in der nächsten Parkbucht an.
    Sechs (!) Polizisten umringten meinen Fluchtwagen, forderten ohne große Umschweife die Papiere. Der offensichtlich jüngste der Beamten fing laut an zu lachen, als er im Fahrzeugschein das Wort "Sixt" las und erklärte mir auf sehr gutem Englisch die Situation...als wäre ich nicht dabei gewesen. 🙄
    "Du sitzt in einem Mietwagen. Du bist also im Urlaub hier und machst nur ein paar Fotos." Japp. 🤦🏼‍♂️

    Die Herren hatten dann leider Besseres zu tun, als mit mir gemeinsam die unnötige Situation mit einem Gruppen-FOTO abzuschließen. 😂
    "Auf Wiedersehen" sagte einer der Beamten auf erstaunlich gutem Deutsch und gab mir die Papiere zurück.

    Kannste Dir nicht ausdenken.
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  • Day5

    Der Fischmarkt in Catania

    October 12, 2020 in Italy ⋅ 🌧 19 °C

    Ich versuch mich ja mit der Food-Bloggerei schon echt zurück zu halten. Aber Catanias Fischmarkt ist ein Muss, denn angeboten werden hier neben Fangfrischem auch so ziemlich alle anderen auf Sizilien produzierten Lebensmittel.
    So fühl ich mich wieder einmal wie Anthony Bourdain (Gott hab ihn selig) und erkunde die Welt auf meine liebste Art - mit dem Gaumen! 🤤

    Alles war einfach wahnsinnig lecker und sehr liebevoll zubereitet.
    Verspeisen durfte ich frisches Thunfisch-Tatar, gefüllte Schwertfisch-Röllchen und Cannoli (nur anders interpretiert). Was Cannoli genau sind, dazu komme ich später nochmal in diesem Blog.

    "Wenn es gut aussieht - essen Sie's!" 😁
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  • Day5

    Catania

    October 12, 2020 in Italy ⋅ 🌧 18 °C

    Heute besuchte ich die zweitgrößte Stadt Siziliens, die Ätna-Metropole Catania.

    Während mich die vergangenen Tage mit ganztägigem Sonnenschein und Temperaturen um 25 Grad verwöhnten, schlug das Wetter über Nacht komplett um. Selbst in der angeblich trockensten Stadt Siziliens goss es bis zum Nachmittag unaufhörlich aus Kübeln und das Thermometer blieb bei 14 Grad stehen. 🥶 Der eigentlich omnipräsente Ätna 🌋 versteckte sich zu allem Übel auch noch komplett im Dunst.

    Aber ich ließ mich davon nur kurz entmutigen. Schließlich war ich wegen dem vermutlichen kulinarischen Highlight dieses Urlaubs angereist: Dem Fischmarkt. 🍽

    Nachdem ich den interessanten Teil von Catania mit allen Sinnen ausgiebig erkundet hatte, trat ich den Heimweg an. Kurz nach dem Verlassen der Kernstadt stellte ich dann fest, dass Ätna sich mir endlich zeigen möchte. Leider blieb mein Fotoshooting nicht ohne Folgen...
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