• Miradouro do Boco do Inferno

    22 Julai 2022, Portugal ⋅ ⛅ 23 °C

    Ein zufällig eingeblendeter Bildschirmschoner war die Initialzündung für die Feststellung "Da muss ich unbedingt hin!".
    Ein morgendlicher Blick aus dem Fenster verrät uns ..... es gibt heute nur einen Weg und zwar nach oben. Strahlend blauer Himmel, keine Wolken und damit beste Chancen den eigentlichen Auslöser unserer Reise zu sehen.
    Wir starten schon sehr früh und sind nach einer guten halben Stunde Autofahrt am Wanderparkplatz. Schon während der Fahrt können wir unglaublich weit sehen. Wir gehen durch ein Tor in einen Waldpark und damit direkt auf den Miradouro da Boca do Inferno zu. Ich bin schon ganz hippelig und laufe immer schneller. Wir nehmen den ausgeschilderten Pfad auf eine Bergnase und plötzlich sehen wir ein grandioses Panorama mit der malerisch riesigen Caldera von 12 km Umfang und damit eine der größten der Azoren. Diese Aussicht "Höllenschlund" zu nennen, ist wirklich passend. Man sieht direkt von oben hinein.

    Früher erhob sich dort, wo heute der Krater von Sete Cidades ist, ein etwa 1200 m hoher Vulkan, dessen Hänge noch von den ersten Siedlern auf São Miguel bewirtschaftet wurden. Etwa Mitte des 15. Jahrhunderts brach jedoch der Vulkan mit einer gewaltigen Eruption aus. Der Vulkankegel wurde dabei zerstört und der heutige Krater geschaffen; viele weitere Ausbrüche folgten und damit weitere Krater im Großen.
    Baca lagi