• Montenegro

    3. maj, Montenegro ⋅ ☀️ 18 °C

    Am See Bilecko jezero vorbei und eine Passstraße hinauf sind wir nach 2 Stunden an der Grenze zu Montenegro. Dort werden nun auch erstmals unsere Fahrzeugpapiere gründlich kontrolliert. Auf montenegrinischer Seite ebenfalls. Außerdem haben wir nun die ersten echten Stempel im Pass. Von dort geht es über eine Panoramastraße 3A quer durch das Land und wir tauschen die Sitze.
    Es ist alles saftig grün und es gibt viele Weinanbauflächen. Zum Fahrstil der Montenegriner muss ich sagen: verrückt. Ständige Geschwindigkeitsbegrenzungen von 50,60 oder 80 km/h werden konsequent stark überschritten, so dass ich flott überholt werde. Irgendwann passe ich mich dem Fluss an und fahre halt auch 20 km/h schneller. Dieses Überholmanöver sind viel gefährlicher. An der Grenze zu Albanien, am Skadar-See angekommen, müssen wir wieder warten. Montenegriner wollen aber nicht warten. Sie überholen wie gewohnt, quetschen sich in Lücken, hupen, wenden, alles gleichzeitig. Neben uns und im Rückspiegel verfolgen wir das Schauspiel amüsiert, bis wieder ein Ungeduldiger auf unserer Höhe zum Stehen kommt, weil ihm ausgerechnet jetzt die Polizei entgegen kommt. Die zwingen ihn lautstarkt wieder zu wenden und hinten anzustellen.
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