• Rafting bzw. Wasserschlacht

    4.–5. jun. 2025, Albanien ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach dem üblichen umfangreichen albanischen Frühstück ging es in der Hitze des Morgens noch einmal quer durch die 1000-Fenster-Stadt zum Auto.

    Durch die doch sehr bergigen Verhältnisse dauerte die Fahrt bis nach Permët fast 3h, obwohl es Luftlinie nur ca. 60km sind. Die Zeit verging dank Torsten Sträter aber wie im Flug. Noch schnell in der Autobahnabfahrt eine Wassermelone 🍉 und Erdbeeren gekauft und direkt zum Rafting.

    Die Vjosa zählt als einer der letzten Wildflüsse Europas und verlockte bei über 30°C mit ihrem hellblauen Wasser. 18 Menschen in einen Sprinter mit beeindruckender Geländegängigkeit und albanischer Radiomusik und ab ging es mit zwei Booten zu den Stromschnellen. In den Stromschnellen hatten die Boote ein sportliches Tempo und die Wellen schlugen auch schon mal über den Bug ins Boot. Dank unserer Guides wude es auch zwischen den Stromschnellen nicht langweilig oder zu warm, da eine ehrgeizige Wasserschlacht zwischen den Bootsmannschaften entstand. Zwischendurch zur Abkühlung in der Schwimmweste im Wasser treiben lassen und sich selbst beim Klippenspringen überwinden.
    Letzten Endes alles gut überstanden, nur Bacons Zehen haben eine Band mit Namen "Deep Purple" gegründet.

    Müde und geschafft ging es dann zur Unterkunft, wobei Google Maps hier an seine Grenzen kommt.... Einbahnstraßen und Durchfahrtbreiten werden wohl nicht berücksichtigt.... So kam es, dass wir zwischendurch aus einer besonders engen Gassen rückwärts den taktischen Rückzug antreten mussten...
    Die Unterkunft ist aber wieder ein Volltreffer. Auf dem großen Balkon genießen wir das mediterrane Flair, im Garten wachsen Rosmarin, Pfirsiche, Kiwi, Wein und Granatäpfel. Und auch beim wieder köstlichen Abendessen stellten wir fest, dass die Küche hier der griechischen doch sehr ähnlich ist.

    Und weil der Ort ein angenehmes Maß zwischen Tourismus und albanischer Alltag hat und uns einfach gut gefallen hat, haben wir beschlossen noch einen Tag zu bleiben.
    Morgen machen wir dann eine kleine Wanderung zu den örtlichen Thermalquellen und hoffen auf die angeblich heilende Wirkung des Wassers. Ich befürchte aber, dass wir tagelang drin liegen müssten, bis Bacons Zehen und Läderlappens Füße wiederhergestellt sind 😂
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