Winterzauber am Storforsen❄️🌊❄️
22 dicembre 2025, Svezia ⋅ ☁️ -10 °C
Montag, 9 Uhr, -10 Grad, oben ist der Himmel eisblau und unten liegen stellenweise Nebelschwaden…
Nun…ich zitiere mal meinen Schatz: „Ich mache das, was mein Talent am besten zum Ausdruck bringt:
Skirennen im TV schauen. Einer muss ja schliesslich den sportlichen Überblick behalten!“
Jaaa…während er sich gemütlich den ersten Slalomlauf im TV reinzieht, bin ich schon draussen unterwegs und spaziere durch die frostige Landschaft.
In der Nacht hat es heimlich geschneit, und heute Morgen liegt ein frischer Hauch Neuschnee.
Über dem Fluss, der direkt vor dem Hotel unter fast zwei Meter dickem Eis begraben liegt, schweben geheimnisvolle Nebelschwaden. Romantik pur, wäre da nicht dieser leicht unromantische Benzingeruch in der Luft.
Die Erklärung lässt nicht lange auf sich warten. Ein ganzer Schneemobil-Konvoi ist gerade mit Hotelgästen aufgebrochen, auf dem Weg in die lappländischen Wälder.
Abenteuer, Freiheit, Naturerlebnis…und eine Duftnote irgendwo zwischen Tankstelle und Wildnis.
Lappland eben…wunderschön, eisig und nie ganz geruchslos 😉
Mittlerweile ist es -16 Grad, der erste Slalomlauf beendet und bis zum zweiten Lauf haben wir genügend Zeit um über die Holzbrücke zu stapfen und entlang der Stromschnellen zu wandern. Der Weg ist gut präpariert, noch nicht vereist…stellenweise zumindest.
Vor allem dort, wo es rauf oder runter geht, hat man sogar dicke Halteseile montiert.
Rundherum ist alles tief verschneit, es sieht aus wie im Märchenwald…traumhaft✨❄️
Es ist einfach…und immer wieder der absolute Wahnsinn. Natur pur und die Kraft des Wassers sind unglaublich überwältigend…
Und dann werden wir jäh ausgebremst! Der Holzsteg, der direkt den Stromschnellen folgt, ist abgesperrt. Warum, wieso, weshalb…darüber können wir nur mutmassen. Was wir aus der Ferne erkennen, lässt vermuten: Der Piteälven führt noch ordentlich Wasser, der Steg wird ständig bespritzt und ist ziemlich sicher dick vereist.
Kurz gesagt: Abenteuerlust ja, unfreiwilliges Eiskunstlaufen eher nein.
Überhaupt und sowieso … weiter können wir eh nicht!
Der zweite Slalomlauf steht noch an, also kehren wir wieder um und sind pünktlich zum Start zurück zu Hause.
Zum Abendessen wird heute ganz gross aufgefahren: ein wahrlich feudales Menü!
Es gibt Rehpfeffer (importiert aus der Schweiz), dazu handgeschabte Spätzli…na ja…sagen wir mal, sie sind im Schabprozess eher zu Spatzen mutiert 🫣😅.
Begleitet wird das Ganze von Rotkraut mit Apfel und Birnen…damit’s auch wirklich vornehm bleibt.😉
Zubereitet wurde dieses Gourmet-Erlebnis selbstverständlich in der „noblen“ Küche des Servicehauses wo Haute Cuisine und Abenteuerküche stilvoll miteinander verschmelzen. 🍷😄Leggi altro


























