• Christina T.
  • Christina T.

Kanadas Osten 2026

Unser 7. Womo Abenteuer führt uns zum zweiten Mal in den Osten Kanadas. Wir waren bereits vor 10 Jahren mit unseren Kindern hier, während der 4 wöchigen Tour von Toronto nach Halifax. Dieses Mal erkunden wir Nova Scotia, PEI und New Brunswick もっと詳しく
  • Five Islands Lighthouse Park

    7月29日, カナダ ☀️ 26 °C

    Wir machen noch einen Abstecher im Five Islands Lighthouse Park, der unmittelbar vor dem Five Islands Provincial Park liegt. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die fünf Inseln, die Namensgeber des Parks. Der süße kleine Holzleuchtturm von 1914 stand früher übrigens ganz woanders und musste 2008 hierher versetzt werden, weil die Küste immer weiter abgebröckelt ist. Ein wirklich schöner, ruhiger Stopp mit Picknickbänken, um einfach kurz durchzuatmen und den grandiosen Blick auf die Landschaft zu genießen. Wir sitzen kurz auf den bunten "Kanadastühlen", kommen aber schon vom Nichtstun ins Schwitzen. In der Sonne ist es unfassbar warm geworden, es weht auch kein Lüftchen.もっと詳しく

  • Five Islands Provincial Park und Mud Walk

    7月29日, カナダ ☀️ 27 °C

    Wir fahren weiter zum Five Islands Provincial Park und bevor wir auf den Campground fahren, stoppen wir in der Day Use Area, die einen „Strand“-Zugang hat. Wir haben nämlich wieder das unfassbare Glück, dass in 2 Stunden die tiefste Ebbe sein wird, also starten wir den „Ocean Floor“-Spaziergang – eher ein Mud Walk – zur Felsformation „Old Wife“. Der Weg am Strand entlang ist beschwerlich, da die Steine, auf denen man laufen muss, sehr groß sind. Wir trauen uns irgendwann in den „Matsch“. Wenn man meist über die Felsplatten läuft, die überall im roten Schlamm auftauchen, kann man einigermaßen sauber auf dem Meeresboden laufen.
    Habe ich erwähnt, dass es tierisch heiß ist??? Mir läuft die Brühe, wir kommen mehr oder weniger nass geschwitzt an der Old Wife an, zu der wir noch parallel zum Wasser über die Algensteine klettern müssen. Keine 15 Minuten später, als wir den Rückweg antreten, ist das Wasser vor den Algensteinen weg!
    Wahnsinn, wie schnell der Wasserpegel sinkt! Wenn der genauso schnell in 1 Stunde wieder steigt, möchte ich gerne wieder am Camper sein!
    Wir schaffen es mehr oder weniger schlammfrei zurück zum Camper und fahren zum Campground.
    もっと詳しく

  • Five Islands Provincial Park Campground, Site 34

    7月29日, カナダ ⛅ 21 °C

    Wir fahren zum Campground und finden unsere Site ohne Probleme. Sie ist ganz neu und thront über allen anderen auf einer riesigen „Terrasse“ mit Aussicht. Wow!!! Einzig das Befahren der Site ist etwas knifflig, da man am steilen Hand schon einschlagen muss, um auf die "Terrasse" zu fahren. Hoch klappt das, mal sehen, wie wir hier morgen rückwärts wieder raus kommen...
    Abgesehen von der Größe und dem fantastischen Ausblick: es gibt hier KEINE Mücken!
    Nach einer Dusche grillen wir entspannt draußen und sitzen noch lange am Lagerfeuer. Was für ein schöner Ort.

    Für die Statistik:
    • Gefahren: 280 km
    • Gelaufen: 11.019 Schritte
    • Wetter: Sonne-Wolken-Mix bis 27 Grad
    • Unterkunft: Five Islands Provincial Park, Site 34
    もっと詳しく

  • Tag 21: Regen - Plan B muss her!

    7月30日, カナダ 🌧 18 °C

    So schön der Tag gestern war, so bescheiden startet er heute. Seit 5 Uhr regnet es, mal mehr, mal weniger. Ab heute ist unsere Planung tatsächlich sehr flexibel: Wir haben keine festen Orte mehr geplant und hatten sowieso vor, den Tag heute wetterabhängig zu gestalten. Bei Sonne wären wir den Schlenker zum Taylor Head Provincial Park gefahren, aber das macht bei diesem Wetter einfach keinen Sinn.

    Wir starten so spät wie nie vom Campground und fahren Richtung Truro – es schüttet wie aus Eimern. Vor uns im Regen kriecht ein Tier über die Straße. Wir bremsen und erkennen ein Stinktier, das quasi durch den Regen über die Straße „schwimmt“. Auf PEI haben wir mehrere überfahrene Stinktiere am Straßenrand gesehen – dies ist unsere erste lebendige Sichtung!
    もっと詳しく

  • Tidal Bore in Truro / Fundy Discovery Site

    7月30日, カナダ 🌧 19 °C

    Gegen 12 Uhr soll der Regen dort nachlassen und wir wollen spontan zur Fundy Discovery Site fahren, um auf die Tidal Bore zu warten. Ich habe mir diese schon etliche Male online über die Webcam angeschaut und da sah es immer sehr unspektakulär aus, weil man oft wirklich nur eine Miniwelle anrollen sah. Manchmal hat sie sich auch gebrochen, dann sah man zumindest eine Minischaumkrone. Der Gatte hat sich zu Hause auch sehr darüber lustig gemacht, aber nun liegt es auf dem Weg und wir haben nichts Besseres vor.
    Um 12 Uhr sind wir dort und es regnet tatsächlich nicht mehr. Nachdem wir uns im Discovery Center und an der Site umgeschaut und den Lieben zu Hause über die Webcam zugewunken haben (sehr lustig), essen wir im Camper zu Mittag. Dann warten wir auf die Welle, die um 13:55 Uhr anrollen soll. Sie kommt auch fast pünktlich, ist sogar erstaunlich groß und bricht sich bereits in der ersten Kurve vor der Site. Sie rauscht dann entlang der Sandbank an uns vorbei und zieht eine Wahnsinnsströmung hinter sich her. Beeindruckend ist auch die Lautstärke der Welle, womit wir gar nicht gerechnet haben.
    Erschreckend zu sehen ist, wie heftig die Flut nun in den Fluss hineindrückt: Nach etwa einer halben Stunde ist die Sandbank komplett geflutet und der Pegel locker 3 bis 5 Meter gestiegen.
    もっと詳しく

  • Sturm und Haiwarnung am Martinique Beach

    7月30日, カナダ 🌧 19 °C

    Das Wetter scheint zu halten, daher wollen wir noch etwas spazieren gehen und entscheiden uns für einen Strandspaziergang am Martinique Beach.
    Dort angekommen weht es schon ordentlich, der Himmel ist dunkelgrau und am Strand krachen die Wellen ans Ufer. Heute haben sich nur wenige Menschen hierher verirrt. Im Meer sind vier Surfer; der Lifeguard fragt uns, ob wir vorhaben, schwimmen zu gehen. Ähm, nein – wir stehen hier in langen Klamotten, Fleece und Regenjacken!?
    Er weist uns trotzdem darauf hin, dass die Strömungen heute gefährlich seien und man schon bei knietiefem Wasser kaum noch an den Strand zurückkommen würde. Außerdem sei der Strand nach einer Haisichtung den ganzen Vormittag gesperrt worden. Surfen wäre auf eigene Gefahr, wovon er abraten würde.
    Das sind schon zu viele Gefahren für mich, um hier – abgesehen vom Wetter – auch nur den großen Zeh ins Wasser zu halten. Der Gatte will wissen, was für ein Hai es war. Antwort (die ich gar nicht hören will): „A white shark!“
    Wir laufen den Strand noch ein Stück entlang – das Ende ist im Nebel nicht zu erkennen – und gehen dann rüber auf die andere Seite zur kleineren Bucht, die etwas windgeschützter ist. Auf dem Rückweg schauen wir den total verrückten Surfern in den Chaoswellen noch eine Weile zu, dann folgt ein lauter Donnerschlag. Blitze zucken über dem Meer – Zeit zu gehen!
    Ich sehe noch das Schild mit der Beach-Info: Wassertemperatur +12 Grad ... brrrrrr
    Das war auf den Magdaleneninseln deutlich wärmer und auch vor 10 Jahren kam mir das Meer hier am Risser’s Beach deutlich wärmer vor. Gut, wir waren Mitte August hier, aber am Risser’s Beach waren wir damals schwimmen – ganz ohne Neopren. Und auch am Cape Breton waren wir schwimmen. Verrückt! Selbst bei Sonnenschein wären mir 12 Grad zu frisch.
    もっと詳しく

  • Porters Lake PP und Campground, Site 1

    7月30日, カナダ 🌧 19 °C

    Wir fahren zum Porters Lake Provincial Park, den wir im Regen erreichen, und beziehen unsere Site Nummer 1. Eigentlich echt schön: direkt mit Seeblick, auf einer Seite keine Nachbarn, viel Privatsphäre und ein kleiner Strand. Aber eben Regen – und Mücken. Nicht so schlimm wie im Panmure Island PP, aber ich zähle tatsächlich fünf Stiche, als ich die Campsite in der Regenpause erkunde und schnell ein paar Fotos schieße.
    Also wieder Abendessen im Camper: Burger aus der Pfanne. Wir spielen noch ein paar Runden Karten, dann fallen wir ins Bett. Die Regennacht davor war etwas anstrengend, da der Regen über dem Bett so laut ist
    Was hier etwas seltsam ist: Das Personal wurde hier scheinbar wegrationalisiert. Es gibt nur eine kaputte Schranke am Eingang, am Ausgang eine mit Bewegungssensor. Uns hat das jetzt nicht allzu sehr gestört, aber es fuhren nachts um 1 Uhr noch Autos / Womos (?) über den Campground ... das fanden wir merkwürdig.
    Für die Statistik:
    • Gefahren: 196 km
    • Gelaufen: 5.499 Schritte
    • Wetter: Regen, Wolken, bis 19 Grad
    • Unterkunft: Porters Lake Provincial Park, Site 1
    もっと詳しく

  • Tag 22: Halifax Seaport, Waterfront & Gorch Fock

    7月31日, カナダ ⛅ 22 °C

    Nach dem Regenwetter gestern haben wir auf etwas mehr Sonnenschein gehofft, aber leider ist es auch heute nicht wirklich schön draußen. Es ist nicht kalt – T-Shirt-Wetter –, aber eben ohne Sonne. Zum Strand zu fahren macht heute wohl wenig Sinn, also beschließen wir, ein zweites Mal an der Dartmouth Mall vorbeizufahren und dann weiter nach Halifax Downtown zu fahren.
    In der Mall springen wir schnell zu Hilfiger und ich ergattere noch ein paar Polos und T-Shirts. Soll sich ja gelohnt haben 😅
    Nach dem schnelle Shoppingabenteuer fahren wir über die MacDonald Bridge nach Halifax. Bei schlechtem Wetter wollen wir ins Museum gehen, doch kaum auf dem Parkplatz angekommen, scheint die Sonne ☀️☀️
    Wir schauen auf dem Weg zur Waterfront kurz in die Garrison Brewerie. Sieht nett aus und scheinbar bereitet man hier Live Musik vor, aber noch ist hier nichts los.
    Wir laufen entlang der Waterfront, vorbei an Statuen und Infotafeln bis zu "modernen Kunst in Form von Lampen" und sehen das deutsche Segelschulschiff Gorch Fock im Hafen liegen. Leider ist das Schiff erst morgen für Besucher geöffnet – also weiter.
    Bei den Food-Trucks essen wir zu Mittag – ich gönne mir eine Veggie Deluxe Poutine und der Gatte einen "Donair" – einen kanadischer Döner aus Rinderhackfleisch, Tomaten, Zwiebeln und einer süßen Knoblauchsoße im Fladenbrot, der 1973 vom dortigen Kult-Imbiss King of Donair erfunden wurde.
    もっと詳しく

  • Fährfahrt nach Dartmouth

    7月31日, カナダ ☀️ 23 °C

    Eine nette Alternative zur 50-$-Hafenrundfahrt ist die Fährfahrt auf die andere Seite nach Dartmouth. Man hat einen tollen Ausblick auf Halifax und das Ganze kostet nur 3 $ pro Nase. Unsere Fähre kreuzt gleichzeitig einen großen Frachter und muss einen extragroßen Bogen fahren – gut für uns, mehr Ausblick! Wir laufen auf der anderen Seite ein Stück durch den Park direkt am Fähranleger und fahren dann mit der nächsten Fähre zurück. In der Ferne sehen wir die Nebelschwaden rund um Halifax über das Meer ziehen. Sieht sehr abenteuerlich aus...もっと詳しく

  • Halifax Busker Festival & Waterfront

    7月31日, カナダ ☀️ 23 °C

    In der Sonne ist es unfassbar warm. Keine Ahnung, was diese Wetter-Apps alle anzeigen, aber das sind definitiv mehr als 23 Grad! Wir gönnen uns – passend zum Wetter – einen Eiskaffee an der Waterfront und ergattern ein Schattenplätzchen mit Blick auf die Gorch Fock.
    Überall sind Straßenkünstler und zeigen Zaubershows, Akrobatik oder Comedy-Programme. Was wir vorher nicht wussten, aktuell ist hier an der Waterfont von Halifax das Busker Festival.
    Beim Festival treten internationale Artisten und Künstler auf mehreren Bühnen entlang der Waterfront auf. Dabei geht es deutlich über klassische Straßenmusik hinaus: Akrobatik und Artistik, Jonglage und Comedy, Zirkus- und Varietéshows, diverse Musiker uvm.
    Teilweise sehen wir ziemlich verrückte und spektakuläre Acts. Das Festival läuft über sechs Tage und zieht zehntausende Besucher an – heute geht es allerdings noch. Lediglich der Kinderbereich mit vielen Attraktionen ist ziemlich voll.
    Wir schauen bei einigen Acs zu und gehen dann Richtung Innenstadt, weg von der Waterfront.
    もっと詳しく

  • Brewery, Stillwell Beergarden & Public Garden

    7月31日, カナダ ☀️ 23 °C

    Wir spazieren durch die Stadt und machen einen Abstecher zur Alexander Keith's Nova Scotia Brewery, wo aber absolut nichts los ist. Wir wollen zum Public Garden und laufen vorbei an Kirchen und wirklich alten Friedhöfen. Dann entdecken wir einen netten Biergarten, wo wir ein Päuschen machen und uns ein Bier und einen Cidre gönnen, bevor wir den Public Garden besuchen. Der ist wirklich schön und Kanadier scheinen hier auf öffentliche Trauungen zu stehen, denn wir dürfen gleich zwei miterleben. Mal was ganz anderes ...
    Etwas makaber: im Ententeich sinkt die Titanic 😂
    もっと詳しく

  • Halifax Downtown, Kneipenviertel, Waterfront

    7月31日, カナダ ⛅ 23 °C

    Gegen Nachmittag steigt plötzlich Nebel zwischen den Hochhäusern auf und wir machen uns auf den Rückweg Richtung Hafen, durch die Kneipenviertel, in denen jetzt noch nichts los ist. Unterwegs stoppen wir im Liquor Store und kaufen uns jeder eine Dose Cidre für heute Abend - fürs letzte Lagerfeuer brachen wir ja einen passenden Abschiedsdrink.
    Vor 10 Jahren haben wir außer dem Hafen, der Zitadelle und dem Museum nichts von Halifax gesehen, daher sind wir froh, es dieses Mal nachgeholt zu haben. Gefällt uns gut! Wir laufen zurück zur Waterfront, ein letzter Blick zur Gorch Fock, sehen noch eine Katze, die per Leine "Gassi" geführt wird und dann gehts zurück zum WoMo. Das 13 € teure Parkticket hat sich jedenfalls gelohnt!
    もっと詳しく

  • Woodhaven RV Park

    7月31日, カナダ 🌧 22 °C

    Gegen 18 Uhr verlassen wir Halifax und fahren zu unserem Campground für heute – die letzte Nacht im Camper ... schnüff.
    Den ganzen Tag waren wir in Halifax in einer Art Wetterbubble. Um uns herum waren Wolken, es zogen immer wieder Nebelschwaden vorbei, aber Halifax hatte die Sonne abonniert. Jetzt verlassen wir die Wetterbubble und sind bereits nach wenigen Minuten raus aus der Sonne. Dichte Wolken liegen vor uns und nach kurzer Zeit öffnet der Himmel seine Schleusen und es schüttet wie aus Eimern.
    Wir erreichen den Woodhaven RV Park im strömenden Regen. Vor 10 Jahren standen wir auch schon hier, aber direkt am Eingang nahe dem Pool – ebenfalls in strömendem Regen. Viel gesehen haben wir damals nicht vom Campground.
    Heute beziehen wir Site 5, eine Doppelsite / Pull-through-Site mit Site 6, die aber nicht belegt ist. Wir hatten ja keine Ahnung, dass der Campground so riesig ist!
    Es hört irgendwann auf zu regnen und wir packen unsere Koffer und machen ein letztes Mal draußen ein Lagerfeuer – muss sein. Allerdings essen wir dann im WoMo, da es draußen einfach zu nass ist...schade. Aber der Cidre ist lecker 😜
    Kaum zu glauben, dass drei Wochen schon wieder vorbei sind...

    Für die Statistik:
    • Gefahren: 71 km
    • Gelaufen: 18.243 Schritte
    • Wetter: tagsüber Sonne +23 Grad (in der Sonne gefühlte 30 Grad), abends Regen, 19 Grad
    • Unterkunft: Woodhaven RV Park, Site 5
    もっと詳しく

  • Tag 23: Der Abschied naht - WoMo Abgabe und Fazit

    8月1日, カナダ ☁️ 20 °C

    Da unser Flieger erst heute Abend um 19:30 Uhr abheben soll, haben wir uns für den heutigen Tag – wieder eine Parallele zu 2016 – noch einen Mietwagen gegönnt.
    (Vor 10 Jahren hob unser Flieger erst um 21 Uhr ab. Da hatten wir etwas mehr Zeit und nutzten den halben Tag bei traumhaftem Wetter, um zum Swissair-Memorial 111, nach Peggy’s Cove und zur Halifax Waterfront zu fahren.)
    Die Wettervorhersage für heute ist zwiegespalten – zwei Apps sagen „Sonne & Regen“, eine sagt „Wolken“ und eine „Regen“. Super – aber wenn wir etwas in den letzten drei Wochen gelernt haben, dann das: Man kann hier kein Wetter zuverlässig vorhersagen!
    Wir rollen um 9 Uhr bei Fraserway auf den Hof und sind die Ersten. Eine Mitarbeiterin ist sofort bei uns und dokumentiert alles (wir haben z. B. den Henkel einer Tasse abgebrochen – „passiert halt“).
    Im Großen und Ganzen lief alles rund, es waren nur kleinere Problemchen, die wir selbst lösen konnten.
    Leider hatte ich bei der Übernahme vergessen, das WoMo von innen zu fotografieren... also jetzt nach 3 Wochen nochmal Bilder von innen - zumindest kann man den Grundriss erkennen, schick aussehen tut es jetzt nicht mehr 🤣
    Wir verstauen unsere übrigen Campingutensilien im "Häuschen", wo Camper für Camper ihre nutzbaren Dinge weitergeben können, dann müssen nur 10 Minuten warten, dann kommen schon zwei Shuttles vom Flughafen, voll beladen mit neuen Gästen, und wir können zum Flughafen gebracht werden.

    # Fraserway C Medium (24 ft)

    ## Was gefiel uns nicht?

    Unser Kühlschrank zickte immer mal wieder rum. Obwohl wir ihn von der Temperatur etwas runterdrehten, fror er zuverlässig nicht nur das Gefrierfach ein – es erwischte auch mal den Käse oder die Tomaten, die ganz oben im Kühlschrank lagen. Am Ende hatten wir dort nur noch Getränke stehen – garantiert immer eiskalt. 😉 Aber: besser zu kalt als keinen funktionierenden Kühlschrank.
    Außerdem piepste er immer mal wieder – bevorzugt nachts, was wirklich nervig war. Das Problem haben wir nicht in den Griff bekommen. Er machte es ohne Stromanschluss und genauso mit Stromanschluss auf dem Campground.

    Unsere Klimaanlage fing bei Wind an „zu singen“ – ey, das war echt spooky! Wir kamen uns vor wie im Geistercamper – so klang es. Lösen konnten wir das nicht, zum Glück war es nicht allzu oft stürmisch … 😅

    Die Klick-Fliegengitter in den Fenstern waren eine Katastrophe!!! Die sprangen regelmäßig aus dem Rahmen – zu Beginn leider unbemerkt, da sie noch im Fenster saßen, aber eben einen 1 cm großen Spalt offenließen, durch den alles an Viechzeug ins WoMo kam, was uns gerade besuchen wollte … Ohrenkneifer auf dem Esstisch waren genauso eklig wie die nervigen Motten und auch Stechmücken! Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich die Fensterdinger festgeklickt habe. Am Ende haben wir z. B. das Fenster an der Spüle gar nicht mehr geöffnet.

    Das größte Übel aber sind für uns die Fenster, die man (schon länger) nicht mehr aufschieben kann, sondern nur noch wenige Zentimeter nach außen kippen kann. Für Kälte und Isolation mag das toll sein, bei Hitze aber unerträglich. Wir bekamen kaum Luft quer durchs WoMo – was mich zur größten Fehlkonstruktion bringt: die Dachluke! Warum bitteschön konstruiert man eine Dachluke, die mit der Hand nach außen geöffnet und geschlossen werden muss, mit einem Mückennetz **davor**???

    Also, wer sich das nicht vorstellen kann: Man öffnet das Dachfenster und schiebt danach ein Mückennetz davor. Soweit, so gut – die Viecher waren nicht im WoMo, sondern direkt auf dem Mückennetz und wollten sooooo gerne von unserem Blut naschen. Nun das Problem: Will man wieder losfahren und die Luke schließen – ihr ahnt es – muss man das Mückennetz öffnen (!!!), hat alle Viecher im WoMo und muss dann, während man wie wild um sich schlägt und „deetet“, die Luke wieder schließen.

    Sorry – Note 6!
    Passierte uns 1 x und nie wieder – dann halt Klimaanlage oder schwitzen!

    Apropos Fenster … Warum haben die Fenster – vor allem im Bett hinten – mindestens 5 cm breite Führungsleisten für das Schieberollo???? Zudem gibt es hinten im Bett noch eine echt fiese Stange, mit der man das Fenster nach außen kippt und öffnet. Die Stange wird dann eingehakt und steht aber trotzdem ab – in den Bettbereich! Ich habe mir mehrfach Arme und Hände daran gestoßen und die Stange sogar versehentlich gelöst, was ziemlich schmerzhaft war. Da wir nur zu zweit unterwegs waren, bin ich dann dauerhaft in den Alkoven umgezogen. Da gab es wenigstens keine störenden Fensterstangen und Leisten …

    **Matratzen:** Die einzig wirklich dicke und bequeme Matratze hatten wir beim Hersteller Moturis (USA), den es leider nicht mehr gibt. Wie schon 2016 und 2014 war die Fraserway-Matratze bretthart! Allerdings hatte ich dieses Mal vorgesorgt und mir eine ganz dünne und leichte, aufblasbare Campingmatratze eingepackt. Die war Gold wert!

    **Sauberkeit:** Naja – war akzeptabel, aber bei dem Premiumpreis hätte ich mir schon ein wirklich sauberes Wohnmobil gewünscht. Außerdem sah es innen wirklich sehr abgerockt aus, dafür, dass es noch gar nicht so viele Kilometer auf dem Buckel hatte …

    ## Was fanden wir gut?

    Service und Personal bei Fraserway waren wie die letzten beiden Male top! Da können wir wirklich nicht meckern. Übernahme und Übergabe waren wieder super pünktlich und unproblematisch. Wieder konnten wir unser WoMo früh morgens übernehmen und sparten so einen halben Urlaubstag im Vergleich zu Anbietern mit später Übernahme. Wir hätten das WoMo auch erst mittags zurückgeben können – also auch hier kein Zeitstress. Das ist wirklich Premium-Luxus.

    Auch der Transfer war problemlos - obwohl wir auf dem Hinweg wegen eines kranken Fahrers ein Taxi nehmen mussten (wurde von Fraserway bezahlt)..

    Technische Probleme hatten wir sonst keine, der Wagen lief zu jeder Zeit zuverlässig.

    Die Dusche haben wir dieses Mal so oft genutzt wie noch nie zuvor. Von der Größe her absolut ausreichend – und wir sind beide knapp 1,80 m groß. Außendusche war auch perfekt und wurde gut genutzt.

    Die Ausstattung war auch prima – wir haben nichts vermisst.

    Die Größe des 24-ft-C Medium war für uns zu zweit echter Luxus. Wahrscheinlich zu groß für zwei Personen, aber so hatten wir den Luxus von Platz und zwei Betten und gerade bei Regen war es wirklich angenehm, mehr Platz zu haben.

    Die Bettwaren waren super. Wir erhielten auf Wunsch kostenlos noch eine zusätzliche dicke Fleecedecke und Laken.

    Also insgesamt waren wir zufrieden – wenn aber der Preisunterschied wirklich sehr groß ist, würden wir wohl auch ohne Zögern mal einen anderen Anbieter ausprobieren.
    もっと詳しく

  • Swissair-Memorial 111

    8月1日, カナダ ☁️ 21 °C

    Unser Fahrer lässt uns direkt an der Mietwagengarage am Flughafen raus. Den Mietwagen bei Alamo bekommen wir auch sehr zügig und da das Wetter zumindest nicht nach Regen aussieht, wagen wir uns – wie 2016 – nach Peggy’s Cove. Was wir nicht mehr auf dem Schirm hatten, ist, dass die Strecke doch recht lang ist, aber es ist wirklich entspannt, mit dem Auto zu fahren – im Vergleich zum Camper.

    Nach 11 Uhr erreichen wir das Swissair-Memorial 111 – hier stürzte 1998 eine Swissair-Maschine nach einem Kabelbrand ins Meer, es gab keine Überlebenden.
    Das Wetter hält, der Himmel klart sogar auf und hin und wieder zeigt sich die Sonne. Wir klettern auf den Felsen und Pfaden ein Stück Richtung Meer und beobachten die Wellen, wie sie gegen die Felsen klatschen.
    Von Weitem sehen wir schon die vielen Touris auf den Felsen rund um Peggy’s Cove herumlaufen. Wahnsinn, so überlaufen war das vor 10 Jahren nicht – und wir sind jetzt sehr froh, diesen Ausflug nicht mit dem WoMo zu machen.
    もっと詳しく

  • Peggy’s Cove Lighthouse

    8月1日, カナダ ⛅ 22 °C

    Die parkenden Autos stehen schon fast 1 km VOR dem Abzweig nach Peggy’s Cove links und rechts am Straßenrand. Irre!!! Ich bin drauf und dran zu sagen, dass wir uns das heute schenken können, aber wir wollen es einfach mal versuchen, einen „legalen“ Parkplatz – am liebsten direkt oben am Leuchtturm – zu ergattern. Die Menschenmassen wälzen sich über die Wege und Straßen hoch zum Leuchtturm, von den Autos und Reisebussen ganz zu schweigen. OMG! Das hat sich in den letzten 10 Jahren wirklich rasant verändert! Diese ganzen neuen Parkplätze hatten wir nicht in Erinnerung, ebenso wenig die riesige Viewing-Plattform, die kleinen Plattformen mit „Kanada-Stühlen“ und die riesigen WC-Häuser.
    Und dann haben wir doch tatsächlich den Sechser im Lotto gezogen: Eine Familie läuft über den Parkplatz und der Mann winkt uns zu, dass wir ihm folgen sollen. Wir ergattern seinen Parkplatz ganz oben direkt am Leuchtturm. 😉 Glück gehabt!

    Vor dem Leuchtturm treffen wir auf einen Schweizer, der seine „Schleich“-Kühe auf den Felsen platziert hat und Alphorn spielt…
    Direkt daneben wird eine öffentliche Trauung vorbereitet und drumherum stehen Hunderte Touris. Wir laufen alles mal gemütlich ab und klettern auf den Felsen herum, bis es schlichtweg zu heiß wird. Die Sonne knallt ganz schön, die Wolken sind weg und es wird schlagartig heiß. Was bin ich froh, eine kurze Hose angezogen zu haben.

    Es ist halb drei, als wir uns langsam zurück auf den Weg Richtung Flughafen machen. Eigentlich wollten wir irgendwo noch etwas Essen gehen, aber die Zeit rennt. Schade. Halifax Waterfront schaffen wir nicht mehr, das wird zu knapp. Also entscheiden wir uns, zum Flughafen zu fahren und dort vor dem Abflug noch das späte Mittagessen nachzuholen.
    Wir sind etwa 15 Minuten unterwegs, da bekomme ich eine Nachricht von Discover:
    Wegen eines technischen Defekts musste die Maschine von Frankfurt nach Halifax ausgetauscht werden und wird Halifax mit Verspätung erreichen. Unsere neue Abflugzeit: 20:50 Uhr!

    Ich glaube, ich habe mich noch nie so über eine Verspätung gefreut. 😉
    Passt, also ab nach Halifax!
    もっと詳しく

  • Zwischenstopp in Halifax & Goodbye Kanada

    8月1日, カナダ ⛅ 22 °C

    Wir finden in Halifax sogar einen Parkplatz direkt an der Waterfront vor Tim Hortons – der uns leider vom Ambiente her nicht zusagt. Die erste Idee ist, noch mal die Foodtrucks zu besuchen, aber in Halifax ist heute die Hölle los! Klar – Wochenende und Busker Festival, haben wir nicht bedacht. Nachdem wir uns durch die Menschenmassen bis zur Gorch Fock gekämpft haben und kurz überlegen, ob wir sie uns doch noch anschauen wollen (heute ist sie für Besucher geöffnet), drehen wir bei den Anstehschlangen an den Foodtrucks um und gehen zurück Richtung Auto. Das macht bei den Menschenmassen heute keinen Sinn mehr. Hatte ich erwähnt, dass es echt heiß in der Sonne ist???
    Neben Tim Hortons finden wir ein schattiges Plätzchen im Steakhouse und gönnen uns Lobster Roll und Trüffel-Pommes, bevor wir Richtung Flughafen aufbrechen.
    Mietwagenabgabe und Kofferaufgabe am Flughafen klappen problemlos. Wir sitzen noch eine Stunde bei Tim Hortons und trinken einen Kaffee, dann geht es durch die Sicherheitskontrolle ans überfüllte Gate.
    Um 20:50 Uhr beginnt das Boarding – wir starten also nicht ganz pünktlich (Verspätung haben wir ja eh schon).
    Das System hat uns in Reihe 24 gesetzt, auf den Gang- und Mittelplatz in der Viererreihe in der Mitte. Da wir es nicht einsehen, für Wunschplätze Geld zu bezahlen, ist das für uns okay. Immerhin sitzen wir zusammen – Lufthansa verteilte uns im Frühjahr bei einer Reise als vierköpfige Familie im gesamten Flieger!
    Was mir allerdings gar nicht gefällt, ist der Sitzabstand. Auf dem Hinflug war der durchaus komfortabel, aber jetzt eine absolute Katastrophe. Ich gehe mal davon aus, dass der ausgetauschte Flieger sonst eher Kurzstrecken fliegt – hoffe ich zumindest.
    Sitzen, Essen und Schlafen wird zur Herausforderung und wir sind froh, als wir mit „nur“ knapp 1,5 Stunden Verspätung am Sonntagmorgen um 8:20 Uhr landen (statt um 7:00 Uhr) bei kuscheligen +27 Grad am Morgen…

    Für die Statistik:
    Gefahren: 150 km
    Gelaufen: 12.465 Schritte
    Wetter: sonnig & bewölkt, 23 Grad, in der Sonne gefühlt knapp 30 Grad
    Flieger: Discover 4Y75 nach FFM, Flugdauer 6h20 (19:30 20:50 – 7:00 8:20)
    もっと詳しく

    旅行の終了
    2026年8月2日