• Tag 6 - Rathen: Blumen und Berge

    May 26–27 in Germany ⋅ ☀️ 29 °C

    Unser vorletzter Radeltag, wir sind mässig motiviert ins Rennen gestartet, obwohl wir heute die 20 km hardcore-Radchillen von gestern wiederholen wollen. Erster Zwischenstop nach ca 5 km war Rathen. Hier sind wir mit der Touri- Abzock- Fähre, die kein DE-Ticket akzeptiert, übergesetzt und später auch direkt auf der Schattenseite weitergefahren. Nicht der offizielle Elberadweg, aber wen schert das schon, nich wahr. Schatten vor Official würde ich sagen. 😌

    Rathen ist super schnuckelig, wir sind erstmal hoch zum Rhododendrongarten gelaufen und haben drölf Bilder von den tollsten Blütenprachten gemacht. Wirklich ein Wunder, welche Farben die Natur so hervorbringt. Kurz eingelesen, vor vielen Jahren hat ein Mann, der bestimmt berühmt war, dessen Namen ich aber direkt wieder verworfen habe, auf seinen Reisen Pflanzen gesammelt und diese eingepflanzt. Das ist das Vermächtnis und der ganze Ort scheint sich hier Ableger 'besorgt' zu haben. Jedenfalls wachsen diese Blütenprachten wie Bäume, sind mehrere Meter hoch, unglaublich schön. Ich selbst kenne sie bisher nur als Busch in roten Farben. Aber auch gelb, lila, orange, weiss... alles vertreten. Geht einem direkt das Herz auf :)

    Im Anschluss haben wir die touristische Forellenfarm ausgecheckt, es gab Fischbrot und Forelle - als Beilage zur Forelle eine sauer eingelegte Gurke für 1,20 Eur. Man muss hier aufpassen, wieviel mal trinkt, weil auch die Toilette so ihre Preise hat. Hat Claudi erst gemerkt, nachdem sie 4 (!!!) Getränke bestellt hatte (Kartenzahlung erst ab 10 Euro) 😂Aber ein durchaus leckeres Mahl war das, würd ich gern sofort wiederholen. Mmh.

    Als Absacket gabs ein Eis und eine nette Unterhaltung mit zwei Rentnern aus Görlitz. Die letzten 12 km sind wir entspannt geritten, zwischendurch in Wehlen noch eine Radlerkirche angeschaut und in Pirna am Zeltplatz nicht schlecht geschaut: Toiletten sauberer als daheim (was auch immer das heissen mag ;) und Küche mit Induktionskochfeld. Was es nicht alles gibt. Am Zeltplatz.
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