• Hongkong im Sprint

    21 Mart 2025, Hong Kong ⋅ ☀️ 21 °C

    Huiiiuiui, die Füße dampfen. Nach circa 25k Schritten sind wir am "International Airport Hongkong" angekommen.

    Der Tag startete entspannt nach einer guten Menge Schlaf beim "Bakehouse" um die Ecke. Quiche, Croissants, Yuzu (quasi ein Berliner gefüllt mit Zitronenpudding) umschmeichelte unsere Geschmacksknospen. Nach dem Festmahl, aufgenommen im Minipark (kleiner Park, nicht Park für Kleine), gab es einen zweiten Kaffee für V bei "Coco". Nachdem meine liebe Frau die Verkäuferin zu einem Foto genötigt hat ging es ab zum Packen und verstauen unserer Koffer.

    Wenn man schon in der Stadt ist besucht man während seines Urlaubs natürlich seine Kollegen im Büro, was auch sonst. Da man sonst keine Freunde hat und um zusätzlich dem Klischee gerecht zu werden, dass man im Urlaub immer zunimmt haben wir uns gleich zum Essen im "Sichuan" verabredet. Nach 24 Minuten mit dem Ding Ding, das ist die Doppeldecker-Tram und kein Schlauchboot oder Glockenspiel, erreichten wir unser Ziel "Sutherland Street". Der Geruch von getrockneten Meeresfrüchten, der das ganze Viertel umhüllt, machte schon auf eine seltsame Art Appetit auf Essen und einen Besuch in der Apotheke.
    Beim "Sichuan" gab es dann "Dan Dan Noodles", zwei Mal "non spicy" und einmal normal. Spoiler, ich hätte nicht normal nehmen sollen. 🔥👌
    Anschließend kurz ein Besuch des Büros im 35. Stockwerk, um einen Blick auf den "Victoria Harbour" und Kowloon bei Tag zu werfen.

    Danach ging es zum "Man Mo" Tempel. Hier werden als Brauch zum Gebet Räucherstäbchen entzündet, ähnlich wie man es aus Japan kennt. Dieser kleine süße Tempel hat es aber etwas auf die Spitze getrieben, sodass man nach kurzer Zeit entweder als Asthmatiker oder mit einer Rauchvergiftung heraustritt. Aber die Atmosphäre ist echt schön.

    Anschließend ging es für einen Erinnerungs-Signal-Call für die liebe Schwiegermutter zum "Carble Garden". Der liegt nicht in Vietnam oder auf den Philippinen sondern am Hang des Peaks und stellt ein Wohnhaus dar, indem besagte Schwiegermutter vor über 40 Jahren vor kurze Zeit unterkam.

    Das ehemalige Gefängnis "Tai Kwun" ist heute Museum und Gallerie zugleich. Auf jeden Fall für einen Abstecher wert, höhö.

    "Stone Slap Street", normalerweise gut gefüllt mit kleinen Ständen zeigte sich zur Mittagsstunde eher in seiner ruhigen Form mit vereinzelten Verkaufswagen.

    "Lan Kwai Fong", eine Partymeile, ist am Tage eher so joa.

    Genug gesehen von Hongkong, ab mit der Metro nach Kowloon. Im "Kowloon Park" haben wir die Seele baumeln lassen und den hiesigen Vögeln beim Singen zugehört. Also Highlight am Ende durften wir eine große Gruppe von Flamingos beobachten.

    Nah am Wasser ging es dann ab dem "Kowloon Harbour" gen Süden, bis die Sonne anfing unterzusehen. Die Wolkenkratzer auf Seiten Hongkongs schalteten so langsam ihre riesigen Werbetafeln ein und erhellten den ganzen Hafenbereich. Die Drachenboote mit den angeleuchteten orangefarbenen (Zier-) Segeln schmückten zusätzlich das Gewässer.

    Nach einem kurzen Stück ging es auf "Avenue of Stars", wo von asiatischen Superstars ähnlich zum "Walk of Fame" die Extremitäten und Initialen verewigt sind. Star am östlichen Ende, Bruce Lee!!!

    Dann einmal zurück zur Metro, Hotel, Ding Ding, Airport-Express und Airport.

    Jetzt wundert man sich vielleicht nicht, warum die Füße dampfen. Nun beim Airport HKG heist es Abschied nehmen. Danke Hongkong, du warst freundlich, wuselig, inspirierend und spannend.

    Nächster Halt: Cairns (Australien)
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