• In Sydney sagt man Tschüss, Moin MEL

    30. marts 2025, Australien ⋅ 🌧 19 °C

    Nach einem Frühstück, Adjektive wären hier nicht angebracht, ging es per Train zum Airport. Erneut vorbei an Harbour Bridge, Central, Oper und Co. ging es zum Airport SYD Domestic.
    Wir waren viel zu früh dran und mussten unsere Obstvorräte erst einmal auffuttern, bis wird am Schalter mit auf das Gramm genau abgewogenen Gepäck standen und unsere Bordkarten erhielten. Erneut wieder an allen vorbei sparten wir viel Zeit. Sicherheitscheck ohne Warteschlange, top organisiert.

    Am Gate 52 ließen wir die Zeit verstreichen und wartete auf unseren Flieger, der um 13:30 Uhr abheben sollte. Cool, wir haben Plätze in Reihe 5 bekommen. Boarding geht los, geht gut vorran und dann BAM!!!! Beim Scannen des Tickets kommt die Realitätsklatsche. Wir wurden abgeladen. Sorry, Seniorität geht vor. Also raus, Gepäck abholen, zum Glück schon da und wieder an den Schalter. Nächster Flug nach MEL um 14:30 Uhr ist rappelvoll..... Alternative, ab nach Avalon (AVV) und mit dem Bus 1h nach Melbournes Innenstadt fahren. Die nette Dame gibt uns sogar die Zahlen durch: 30 frei, 14 andere Stand-by-Flieger, sieht noch gut aus.
    Hibbelig und nervös buchte ich die Tickets, wobei ich auf Grund des lahmen Internets sechs Versuche benötigte. Nun in Reihe 21, wieder am Gate 52 (war wohl ein Zeichen) warteten wir gespannt auf das nächste Boarding.
    Typisch Billig-Airpline, wurde parallel das Gepäck fast aller Taschen gewogen, damit bloß keiner ein Ei zuviel mit schmuggelt.

    14 Uhr, Boarding. Moment der Wahrheit. Scan, puh. Wir dürfen weiter. Auf Grund diverser Horror Stories aus dem Umkreis, bin ich aber noch nicht vollends entspannt. Erst einmal abwarten. Ein paar Sitze sind frei, die erste Brücke wird entfernt. So langsam steigt die Zuversicht und da wird auch schon die Tür geschlossen. Ahhh, den Bus bekommen wir vermutlich ohne Bangen.

    Start! Endlich geht's los. Es wurde etwas schaukelig und des Heck des Flugzeugs schwang hin und her. Entweder hörte der Pilot Heavy Metal und nutze die Fusspedale als Doublebase oder der relativ starke Wind trug dazu bei uns durchzuschütteln. Aber man sieht es wieder: "Wer billig fliegt, fliegt zwei Mal!"
    In der Luft wurde es typischerweise ruhiger und unser Flug bot bei Start und Landung schöne Vogelperspektiven auf die Umgebung. Bei Letzterer sah man der Umgebung direkt an, dass es bei Melbourne trockener ist. Während der Langung und aufm Fußweg zum Terminal konnten wir sehen, dass gerade eine Air Show endete, die hier am Flughafen AVV für mehrere Tage stattfand. Zu Besuch war beispielsweise die Deutsche Luftwaffe mit einer A400M und viele weitere mit Kampfjets, Tankfliegern, Helikopter, etc.
    Unser Gepäck lag direkt auf dem Gepäckband und wir kauften ohne Umwege zwei Karten für den Skybus, der uns in die Innenstadt von Melbourne bringen sollte.
    Im Oberdeck des Busses hatten wir in der zweiten Reihe einen super Ausblick für die nächsten Stunde Fahrt nach Melbourne.
    Dort angekommen machten wir uns hungrig zu Fuß auf den Weg Richtung unseres Hotels, um zwischendurch unsere Körper mit Leckereien zu stärken. Unterwegs trafen wir auf "Il Mercato Centrale Melbourne", wo jeder Liebhaber von frisch zubereiteter Pizza, Pasta, Gebäck, Burger und vieles mehr glücklich werden kann. Wir teilten uns einen Veggie-Burger samt Pommes und einer vorzüglichen Pizza Margarine aus dem "Steinofen".

    Glücklich ging es für uns zum Hotel "The Howey". Damit wir Melbourne noch etwas erleben können entschieden wir uns für einen müde machenden Spaziergang durch Chinatown und "Carlton Garden", welcher im südlichen Teil durch eine Gartenshow leider geschlossen war.
    Draußen wurden wir übergossen mit Straßenmusik und lustigen Eindrücken. In Hongkong sahen wir einige Ampeln, die für die Zombie Smartphone Nutzer die Ampelphase auf den Boden projezieren, sodass keiner seinen Blick aufrichten muss und seinen Smartphone Buckel noch effektiver ausbilden kann. Hier etwas anders, gibt es Fußgängerampeln, die kurz vor der Bordsteinkante LEDs im Boden eingelassen haben, um die aktuelle Phase farblich hervorgehoben. Sieht geil aus, aber ist auch etwas quatschig.

    Chinatown war überflutet mit Menschen, die den leckeren Gerüchen, die aus den Restaurants geblasen werden, verfallen sind oder Kostüme und Hüte tragend Selfies in Läden mit Fotoboxen machen wollten. In einem Import-Supermarkt kauften wir uns flott aus Japan importierten Grünen Tee, der Körperfett verbrennen soll, und Eistee. Beides haben wir auf unserer letztjährigen Reise lieben gelernt und freuten uns es hier zum doppelten Preis einkaufen zu dürfen.
    Chinatown wird uns auf jeden Fall die Tage wiedersehen, hier gibt es vielen zu sehen.

    Nach der Umrundung des "Carlton Garden" und der Betrachtung des Melbourne Museums ging es am Parlament zurück zu unserer Unterkunft und ab in die Abendruhe.
    Hier unsere kleine Runde im Detail: https://www.komoot.de/tour/2126854504?ref=aso

    Nun haben wir drei Nächte hier in Melbourne, genug Zeit um die vielen Dinge zu sehen, erleben und besuchen zu können, die uns interessieren.
    Læs mere