Grenzüberschreitend
September 21 in Lithuania
⛅ 16 °C
Wieder einmal Koffer packen und los. Mehere Stopps und Stunden auf der Straße liegen vor uns, das Ziel des Tages unser letzter großer Stopp in Rīga, davor gab es zunächst einen Halt für Kaffe und Benzin in Šiauliai.
Anschließend, nach relativ kurzer Fahrt, legten wir am "Hill of Crosses" eine Pause ein. Ein Ort, der für viele Gläubige als Pilgerstätte dient, und auf dem ersten Blick etwas gruselig wirken kann. Die angeblich 20.000 Kreuze schmücken den Berg in einer Weise, die man mit Adjektiven wie ästhetisch, überwältigend oder "abartig", um eine andere Besucherin zu zitieren, bezeichnen kann. Lange hielt uns dieses Spektakel aber nixht auf und wir setzten uns wieder in die Kutsche.
Vorbei an einer Landschaft, die irgendwie vertraut wirkt fuhren ohne es zu merken auf die Grenze zu Lettland zu. Schnell ein Beweisfoto und Vollgas, damit der LKW hinter uns seine Waren ohne uns anzuhupen pünktlich nach Riga bringen kann. Schengenraum sei Dank, ging es direkt weiter auf extrem frisch sanierten Straßen bis Rundale (ohhh ohhh).
Dort gab es erst einmal ein Pils, sogar mit eigenem französischen Garten. Das Schloss mit seinem eigenem Museum lockte uns nicht hinein, aber den Garten teilten wir uns sehr gerne mit den anderen deutschen Rentnern, die unzählige Fotos vor und von den Blumen schossen.
Der letzte Abschnitt war durchzugen mit Starkregen, Stau und der hektischen und irreführenden Parkplatzsituation in Riga. Mann oh Mann, diese Stadt will keine Autos. Nach den ersten 4€ für eine Stunde Parken, der anstrengenden Suche einer preiswerten Alernative entschlossen wir uns zähneknirrschend für fie 19€ pro Tag Variante des Hotels. Dieses offerierte uns im Ausgleich gratis Äpfel im Foyer und einen tollen Blick über die Stadt aus unserem Zimmer des 14. Stockwerkes. Achja, für die Navigation kann man Google Maps echt in die Tonne treten, da es auf Biegen und Brechen auf jeder Kreuzung links abbiegen möchte. In Rigas Innenstadt heißt es aber fast immer, drei mal rechts ist einmal links.
Nach all diesen Manövern grummelten die Bären unter unseren Pullis. Wir folgten der Empfehlung eines Freundes und erschlugen die wilden Tiere mit litauscher Hausmannkost bei Lido. Nettes Konzept im Kantinenstil und fairen Preisen. V., welche als Botschafterin für Rote-Bete-Suppe überall ihr Leibgerichr probieren muss, kam auch hier auf ihre Kosten.
Der abendliche Spaziergang durch Riga zeigte uns gleich, dass sich sie baltischen Hauptstädte und stärker unterscheiden als gedacht. Die Bevölkerungsdichte scheint auf Grund der Bauweise im Stile Münchens höher ausgestaltet zu sein. Morgen soll das Wetter uns ermöglichen schicke Fotos der alten Stadt anzufertigen und auch ohne Regenjacke und Schirm zu bummeln.Read more










































