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Baltikum 2026

A 8-day adventure by K. Read more
  • Trip start
    September 17, 2026
  • Alte Schönheit

    September 17 in Lithuania 🌧 15 °C

    Nach ein wenig Gerappel und Gezappel durch die kleinen Turbulenzen des Nachmittags flogen wir ohne große Verspätung gen Osten.
    Die GPS-Jammer einer etwas unfreundlichen Nation irritierten mein Smartphone, glücklicherweise beeindruckte dies unsere Cockpit-Crew in keinster Weise.

    Vilnius Flughafen ist klein und beschaulich und zeigt direkt was die Stadt zu bieten hat: Alte Gebäude.
    Am Aus- bzw. Eingang durchstreift man einen Teil, der eher einem historischen Bahnhof im romanischen Stil erinnert.

    Die günstige, aber sehr langsame, stinkige und volle Busfahrt in die Innenstadt war dank modernem Ticketsystem á la Hong Kong Tram unkompliziert. Dank der zeitlichen Verschiebung um 1h war es bereits 16 Uhr, als wir unser Zimmer in Augenschein nehmen konnten.

    Wir machten uns fast direkt auf den Weg und schauten uns die Umgebung der Altstadt an. Auf Empfehlung von V. Bruder J. besuchten wir das altertümliche Restaurant Lokys. Hinein in die Katakomben unter Kasematten gebossen wir Speisen aus dem hiesigem 12 .bis 14. Jahrhundert. Lediglich das feste und flüssige Brot war etwas moderner.

    Mit extrem gefüllten Mägen schlenderten wir durch den Nieselregel Richtung Hotel. Auf dem Rückweg sahen wir erneut Letten beim Schlendern, viele Michelin-Schilder an kleinen Restaurants und echt viele ziemlich alte Gebäude, die aktuell oft in Sanierung zu sein schienen. Der erste Eindruck der Stadt ist zumindest schon einmal: Lebenswert

    Ob der nächste Tag dies bestätigt werden wir nach einem erholsamen Schlaf herausfinden.
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  • Stand with Ukraine

    September 18 in Lithuania ☁️ 12 °C

    Nach einem kleinen Frühstück im Hotelzimmer ging es ausgeruht auf die Straße. Unser erstes Ziel war die Station des Hop on Hop Off Busses für eine Stadtrundfahrt, V. liebt diese Dinger. Auf dem Weg dorthin durchstreiften wir die Gedimino Straße, welche bereits am Vorabend für den Autoverkehr gesperrt wurde. Grund dafür war die Fair of Nation, bei der hunderte Stände nationale und internationale Kunst, Speisen und Handgemachtes verkauften. Die Straße ist lang und so dauerte es ein wenig bis wir hindurch der Rauchschwaden der mehreren Räucherkammern kamen.

    Am Kathedralenplatz angekommen ging es sofort in den roten Doppeldecker samt stinkigen und lauten Diesel, welcher vermutlich noch der Soviet Union entsprang. Wir entschieden uns dazu gleich zwei Routen wahrzunehmen und setzten uns in das obere Deck. Dann ging es los, bei schönem frischen Wetter.

    Man merkt es an jeder Ecke der Stadt, Russland ist nicht weit entfernt. Blau-gelbe Flaggen hängen an jedem Gebäude, oft größer als die eigene Landesflagge.
    Entlang der Neris waren auf den gläsernen Fassaden des Finanzvierzels "dezente" Hinweise für den Internationalen Gerichtshof platziert, der die Ankunft eines gewissen russischen Imperialisten befürwortet.

    Wie am Vortag kamen wir an sehr viel alten Gebäuden mit sehr viel Charme und Geschichte vorbei. In der Ferne sah man den hohen Fernsehturm der Stadt, der ein Karussell-Restaurant beherbergte. Nach circa 1,5h hatten wir genug der Bustour erlebt und nutzte fortan wieder unsere Füße für die Erkundung.

    In Užupis, quasi in Scheinstaat im Staat, offenbarte uns gemütlich Cafés, Straßenkunst und ein eigene Verfassung, die in 28 Sprachen übersetzt an einer Mauer aufgehängt dargestellt wird.
    Einen Blick über die Stadt genossen wir nach einem Aufstieg ohne genormte Treppenstufen vom Gidiminas-Turm.
    Ein erneuter Besuch des Marktes überredete uns zum der litauischen Version eines Baumkuchens. Damit die Stimmung nicht zu hoch blieb gingen wir in das Museum über Freiheitskämpfer, Krieg und KGB.

    Den Abend ließen wir dann mit ukrainischer Küche und einem Besuch im Gefängnis ausklingen.
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  • Stadt, Schloss, Hochzeiten

    September 19 in Lithuania ☁️ 16 °C

    Heute steht die Abreise an. Zuerst ging es wieder mot der grünen Linie 3G, Corona lässt Grüßen, zum Airport. Mal wieder ein gratis Update erhalten und so ging es los mit dem VW. Netterweise gab es das Angebot den vollen Tank bereits mit einem Literpreis von 1,5 € vorab zu bezahlen. Bei unserer längeren Tour wird der schon leer, lohnt sich also.

    V. hatte unseren ersten Stopp bei Trakai eingeplant. Der Ort überraschte uns mit malerischen Ausblicken auf beschaulichen Häusern aus Holz im schwedischen Farbstul und einem restaurierten Schloss, bzw. Burganlage. Auf Grund dieser idyllischen Anthmosphäre ließen sich ja auch einige Japaner blicken, die ebenso das Touriprogramm absolvierten.

    Vollgestopft mit Porzellan, Waffen und mit Glasperlen bestückte Wandteppiche waren die Räumlichkeiten dieses Museums. 14€ p.P. waren schon happig, dennoch hatte der Einblick Spaß gemacht.

    Bei beistem Wetter ging es wieder in den Taiga und weirer bis nach Kaunas. Entlang der Autobahn, die relativ leer und ebenso wie die alten Häuser viel restauriert wird, fuhr es sich mit der Maximalgeschwindigkeit von 130 km/h super entspannt. Lediglich in den langen bis 10km langen einspurigen Baustellabschnitten klebte mir wirklich immer ein BMW an der Stoßstange, für die die Begrenzungen scheinbar nicht gelten. Im Allgemeinem sieht man in diesem Land so viele BMW, dass man denken könnte, dass BMW über Baltic Motor Wagon stehen muss.

    In Kaunas angekommen ging es innenstadtnah auf den großen und vollen Parktplatz, wo gerade trubelig nach jeder Lücke Ausschau gehalten wurde. Die meisten in schicker Kleidung gepackten Menschen fuhren scheinbar in Zeitstress mehrmals Runde für Runde über den Platz. Wir hatten Glücke (eine glückliche Lücke).

    Wenige Meter entlang der nächsten Burganlage, des grünsten Grün der Wiesen und auf dem Weg am Fluss der Stadt bogen wir ab Richtung Rathausplatz. Dort angekommen machte es Klick und die schönen Gewänder auf dem Parkplatz ergaben nun einen Sinn. Ringsherum des Platzen gab es mehrere Kirchen, die allesamt vor und in ihnen mit Hochzeitsgesellschaften waren. Es wirkte wie eine Messe für Hochzeitsangelegenheiten, so viel Brautmode konnte man beioachten. Aber, heute war Samstag und scheinbar auch DER Hochzeitstag in dieser Stadt. Wir drückten uns wortwörtlich daraufhin zu diesen Erfahrungen erneut litauische Küche rein. Drei Vorspeisen und zwei Hauptspeisen waren doch etwas zu viel und so gingen wir schweren Ganges zurück zum Auto.
    V. wurde auf Grund ihrer Treue von mir zur Botschafterin der rote Beete Suppe ernannt, was nun jeder an ihrer schicken Anstecknadel erkennen konnte. Zurück auf der Autobahn ging es weitere 2h schnurgeradeaus vorbei an unzähligen Warnschilder für Wildwechsel nach Kleipėda.

    Es war bereits etwas dämmernd als wir ankahmen, dies passte aber Stimmung der Umgebung. V. hatte uns mal wieder die beste Umgebung herausgesucht. Innenstadtnah und umzingelt von "Gentlemen" Clubs, top! Im Zimmer stellten wir aber leider fest, dass unser Fenster zur Straße, oder sagen wir eher Drag Racing Strecke, ausgerichtet war. Schon bei Ankunft flogen auf der 50er Strasse baltische Motorwagen mit saftigen 120km/h und Fehlzündungen an uns vorbei.

    Ein kurzer abendlicher Spaziergang offenbarte uns die gemütliche und aufregende Seite der Stadt. In der Ferne glitzerte der rot-weiße Schornstein einer Industriestädte zum Takt des Techno-Konzertes, welches laut wummernd den östlichen Teil der Stadt beschallte und die Pflasterseine der Gassen dehnten unsere Muskelatur.

    Morgen soll das Wetter umschwingen auf Regen, wir hoffen das Beste. Als Notlösung steht der Spa-Bereich zur Verfügung.
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  • Inselurlaub

    September 20 in Lithuania 🌧 17 °C

    Direkt vor Kleipėda liegt die vorgelagerte Insel der kurischen Nehrung. Etwas spät sind wir mit der Fähre bei angesagtem Schietwetter für 24€ (inkl. Rückfahrt) für ein PKW übergsetzt. Die Google Maps Rezension waren seher durchwachsen, der Preis war für eine fünf minütige Fahrt gerade so noch im Rahmen. Der Anleger wurde offenbar gerade erst neu gebaut und die Euros fallen nicht alle aus Brüssel heraus.

    Auf der Insel ging es ziemlich gerade Richtung Süd-Süd-Ost, bis wir weitere 10€ für die Durchfahrt durch den hiesigen Nationalpark zahlen mussten. Hier zahlte man nach den genannten Rezensionen scheinbar im Sommer noch um die 50€ für ein Personenkraftwagen.

    Wir fuhren weiter bis wir in Nidden angekommen sind, der letzte Ort vor der Grenze zum "unfreundlichen Nachbarstaat". Von dort aus war es nicht mehr Weit bis zu Europas höchster Wanderdüne Parnidis. Der Ausblick und der Sand zwischen den Füßen (in Schuhen) war wunderbar. Lesiglich der Blick gen Süden brachte einem ein komisches Gefühl.

    Dann gab es lecker Essen als Stärkung für die 1:35h, die wir in der Warteschlange vor der Fähre verbrachten. 🫠
    Als Belohnung gab es dann endlich doch einen Besuch im Spa, welcher uns pünktlich herausschmiss, indem der Strom samt Licht in den Saunen abgestellt wurde.
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  • Grenzüberschreitend

    September 21 in Lithuania ⛅ 16 °C

    Wieder einmal Koffer packen und los. Mehere Stopps und Stunden auf der Straße liegen vor uns, das Ziel des Tages unser letzter großer Stopp in Rīga, davor gab es zunächst einen Halt für Kaffe und Benzin in Šiauliai.

    Anschließend, nach relativ kurzer Fahrt, legten wir am "Hill of Crosses" eine Pause ein. Ein Ort, der für viele Gläubige als Pilgerstätte dient, und auf dem ersten Blick etwas gruselig wirken kann. Die angeblich 20.000 Kreuze schmücken den Berg in einer Weise, die man mit Adjektiven wie ästhetisch, überwältigend oder "abartig", um eine andere Besucherin zu zitieren, bezeichnen kann. Lange hielt uns dieses Spektakel aber nixht auf und wir setzten uns wieder in die Kutsche.

    Vorbei an einer Landschaft, die irgendwie vertraut wirkt fuhren ohne es zu merken auf die Grenze zu Lettland zu. Schnell ein Beweisfoto und Vollgas, damit der LKW hinter uns seine Waren ohne uns anzuhupen pünktlich nach Riga bringen kann. Schengenraum sei Dank, ging es direkt weiter auf extrem frisch sanierten Straßen bis Rundale (ohhh ohhh).

    Dort gab es erst einmal ein Pils, sogar mit eigenem französischen Garten. Das Schloss mit seinem eigenem Museum lockte uns nicht hinein, aber den Garten teilten wir uns sehr gerne mit den anderen deutschen Rentnern, die unzählige Fotos vor und von den Blumen schossen.

    Der letzte Abschnitt war durchzugen mit Starkregen, Stau und der hektischen und irreführenden Parkplatzsituation in Riga. Mann oh Mann, diese Stadt will keine Autos. Nach den ersten 4€ für eine Stunde Parken, der anstrengenden Suche einer preiswerten Alernative entschlossen wir uns zähneknirrschend für fie 19€ pro Tag Variante des Hotels. Dieses offerierte uns im Ausgleich gratis Äpfel im Foyer und einen tollen Blick über die Stadt aus unserem Zimmer des 14. Stockwerkes. Achja, für die Navigation kann man Google Maps echt in die Tonne treten, da es auf Biegen und Brechen auf jeder Kreuzung links abbiegen möchte. In Rigas Innenstadt heißt es aber fast immer, drei mal rechts ist einmal links.

    Nach all diesen Manövern grummelten die Bären unter unseren Pullis. Wir folgten der Empfehlung eines Freundes und erschlugen die wilden Tiere mit litauscher Hausmannkost bei Lido. Nettes Konzept im Kantinenstil und fairen Preisen. V., welche als Botschafterin für Rote-Bete-Suppe überall ihr Leibgerichr probieren muss, kam auch hier auf ihre Kosten.

    Der abendliche Spaziergang durch Riga zeigte uns gleich, dass sich sie baltischen Hauptstädte und stärker unterscheiden als gedacht. Die Bevölkerungsdichte scheint auf Grund der Bauweise im Stile Münchens höher ausgestaltet zu sein. Morgen soll das Wetter uns ermöglichen schicke Fotos der alten Stadt anzufertigen und auch ohne Regenjacke und Schirm zu bummeln.
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  • Der Baltische Weg

    September 22 in Latvia ⛅ 8 °C

    Frisches klares Wetter bescherrte uns beste herbstliche Bedingungen für den Tag. Wir schlenderten an bereits im Dunkeln gesehenen Prachtbauten vorbei und besuchten das Lettische Okkupationsmuseum, gleich neben dem Schwarzhäupterhaus.

    Wie auch in Vilnius ist geschichtlich die Zeit der unterschiedlichen Besatzungen und die damit einhergehenden Gräuel omnipresent. Es ist erschreckend wie schnell ein kleiner Staat von anderen Imperialisten ohne Hilfe von Alliierten in der Verganhenheit faktisch überrollt und dessen Bewohner tyrannisiert wurden. Umso schöner war es zu lesen, dass es die Balten mit friedlichen Demonstrationen schafften für ihre Unabhängigkeit zu kämpften. Am 23.08.1989 fand hierbei das für mich eindrucksvollste statt, wobei in einer 660 km langen Menschenkette zwischen den drei Hauptstädten Vilnius, Riga uns Tallinn 1,5 Millionen Personen ihre Hände hielten und somit symbolisch für ihren Zusammenhalt standen.

    Mit diesen Eindrücken gingen wir fast 2,5h später gingen wir wieder hinaus in das hier und jetzt. Auf dem Plan standen die zentralen Markthallen Rigas. Dort fanden wir kleine leckeren, Gemüse-, Fisch- und Fleischhändler sowie allerlei Spezialgeschäfte, wie der Dame, die nur Tiefutter verkaufte. Gestärkt ging es zurück zu V. Lieblingstouribeschäftigung: Mit billigen Kopfhörern in alten Bussen für viel Geld in der Stadt herumgurken.
    Auf dieser wunderbaren Tour durften wir auch die andere Seite der Düna, bzw. Daugava, betrachten, wo wir alte Holzhäuser ähnlich wie in Trakai sehen konnte.

    Nach dieser Tour genossen wir die lokale Parkanlage der Altstadt, V. einen Kaffe samt Kuchen, den sie eindrucksvoll mit ausgehakten Unterkiefer verschlingen wollte, und erneut die Kantinenküche von Lido.

    Die abendliche Sonne genossen wir mit Blick auf die Stadt aus dem Hotel und gingen für den Anschluss erneut für ein paar Schritte Richtung Innenstadt. Morgen geht es wieder nach Vilnius, für eine letzte Nacht im Baltikum.
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  • Zurück zum Start

    September 23 in Lithuania 🌧 11 °C

    Nach einer erholsamen Nacht ohne Fehlalarm um 4 Uhr morgens konnten wir stressfrei losfahren. Die 3:45 h fuhren wir ohne Pause durch bis Vilnius, dafür stetig im Regen.
    Auch noch in Vilsnius regnete es, aber wir fanden einen relativ preiswerten Parkplatz in der gelben Zone für 1€ die Stunde. Nachts zwischen 20 und 8 Uhr ist es zumindest kostenfrei hier.

    Unser Hotel, nicht in der neusten und restauriertesten Ecke Vilnius, ist wie frisch aus dem Ei gepellt und riecht nach neuem Teppich. Dies zu genießen schoben wir auf später und starteten einen Spaziergang zu bekannten Orten. Da der Urlaub so gut hier startete besuchten wir zum Abschluss auch erneut das Lokys, wo wir fast das gleiche Mahl zu uns nahmen. Wie ich feststellte, schmecken mir Äpfel oder Birnen zu herzhaften Speisen echt stark, das sollte ich daheim öfter ausprobieren.

    Gestärkt besuchten wir noch ein paar unbekannte Gassen und stolzierten dann bei Nieselregen wieder den Berg hoch zum Hotel. Da wir früher hoch wollen als gewohnt ging es früher in die Ruhephase. Morgen wollen wir noch den Wagen waschen und abgeben und bekommen hoffentlich auch unseren Flug mit Baltic Air in einer A220-300, insofern Plätze frei bleiben für uns.
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  • Waschen, Bangen, Abflug

    September 24 in Lithuania ☁️ 10 °C

    Das B(r)ett war kuschelig, um 7 Uhr reichte es dennoch. Duschen, Sachen packen, Auschecken und Abfahrt zur Autowäsche. Der Wagen muss entweder sauber zurück oder wir zahlen. 30€ Strafe, da ich die 15€ Reinigungsgebühren nicht zahlen wollte.

    Nach 10 Minuten hieß es: "Welcome to the Carwash!" V. blieb sitzen und ich schäumte das ganze Auto ein. Mit rhythmischen Bewegungen sprühte ich das fünf Phasen Pflege-Programm auf Felgen, Dach, Scheiben und Front. Dann noch kurz Aussaugen und ab zur Abgabe. Die war unkompliziert, genauso wie die Sicherheitsüberprüfung im neuen Abschnitt des Flughafens. Dank Smiths Detection musste nichts ausgepackt werden. Kurz vor der Überprüfung zeigte uns eine Vitrine, dass wir doch bitte keine Kampfkeulen oder Kettensägen im Handgepäck transportieren. Nichts darf man mehr heute.

    Am Gate A3 entspannten wir uns ein wenig, obwohl V. noch immer bangte. Als der Schalter besetzt wurde sprang sie gleich auf und besorgte uns mit ihrem schönsten Lächeln Sitzplätze. Es wurde die Reihe 3, so kommen wir in Hamburg flott mit Handgepäck raus aus der Dose.

    So, tschüss Baltilum. Bis zum nächsten Mal, vermutlich in Tallinn.
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  • Zuhause

    September 24 in Germany ☁️ 14 °C

    Zurück sind wir, ganz unkompliziert. Vielen Dank an die Letten und Litauer, es war sehr entspannt, lecker und lehrreich bei euch.
    Und vielen Dank an die EU, die uns den Schengen-Raum schenkte und somit diese Art der Reisen vereinfacht. Und genau diese Reise hat mir wieder gezeigt was für ein kostbares Gut dieser freiwillige und friedliche Zusammenschluss aus so vielen Nationen ist. Es ist oft nicht perfekt, aber das Beste was wir haben können.Read more

    Trip end
    September 24, 2026