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Weihnachten in Patagonien

Et 25-dags eventyr af Lena & Tim Læs mere
  • Start på rejsen
    21. december 2025

    Tschüss, Grebi 11 - ¡Hola! Chile

    22.–23. dec. 2025, Schweiz ⋅ ☁️ 2 °C

    Kurz vor Weihnachten geht es los: Fast 24 Stunden sind wir unterwegs an den fast südlichsten Punkt von Chile. Vom kürzesten Tag des Jahres zum Längsten, wo es um 22 Uhr immer noch hell ist und die Sonne um 5 Uhr wieder aufgeht.
    Fotografisch gibt es ausser unser Essen nicht allzu viel festzuhalten, optisch nicht immer schön aber erstaunlich gut.

    Nach unserer Ankunft dann die Ernüchterung: Wir sind heil angekommen, unser Gepäck jedoch nicht. Nach 3 Tagen in den gleichen Kleidern geht es heute deshalb noch einmal zum Flughafen wo hoffentlich unsere beiden Koffern auf uns warten. ✊
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  • Punta Arenas mit Handgepäck

    22.–23. dec. 2025, Chile ⋅ 🌬 11 °C

    Nur mit unserem Handgepäck ausgerüstet erkunden wir Punta Arenas. Zwar nur ein Zwischenstopp, aber die charmante Hafenstadt mit den herzlichen Leuten schliessen wir direkt ins Herz. Sehr feines Essen, guter Kaffee und ein singender Samichlaus lassen uns ankommen und die Weihnachtsstimmung aufrecht halten.

    Auf dem Weg zu unserem Camper sehen wir sogar noch Pinguine am Strassenrand und machen dieser App alle Ehre.
    Nur wenige Stunden später können wir es kaum glauben: Auch unsere Koffer haben es an das andere Ende der Welt geschafft und mit unserem Van Bruno sind wir bereit für die Weiterreise! 🚙
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  • On the Road nach Puerto Natales

    23. december 2025, Chile ⋅ 🌬 12 °C

    Noch am gleichen Tag geht es los mit Bruno nach Puerto Natales.
    Erstes Learning: Die Tankfüllung muss gut berechnet und jede Tankstelle genutzt werden.
    Am Abend kommen wir an unserem ersten Stellplatz an und geniessen das erste Znacht bei hellstem Tageslicht um 21 Uhr.Læs mere

  • Heiligabend in Puerto Natales

    24. december 2025, Chile ⋅ 🌧 9 °C

    Und dann war es weg, das Internet!
    Deshalb gibt es heute einen Rückblick auf die letzten Tage.

    Den 24. Dezember verbrachten wir im kühlen, sehr windigen Puerto Natales. Wir erkundeten das kleine Städtchen, kauften ein und schmiedeten Pläne bei feinstem Kaffee und Brookie (Brownie / Cookie). Ein Weihnachtsmenu im Restaurant durfte auch nicht fehlen.
    Ein perfekter Tag - bis auf die Tatsache, dass wir unseren neuen Stellplatz aufgeben und spätabends aber immer noch bei Tageslicht zurück in Stadtnähe fahren mussten weil es so windete, dass wir fürchteten, der Camper würde kippen.
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  • Weiter in Richtung Norden

    25. december 2025, Chile ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach einem Weihnachtsbrunch, tanken und Wasser auffüllen ging es weiter in Richtung des Torres del Paine Nationalpark.
    Nach einer Fahrt durch Dünen, über Pässe und Seen entlang erreichten wir unseren Stellplatz am Rande des Parks.
    Weihnachten 2025 war gemütlich, windig, mit Weihnachtsmusik und Lichterkette im Camper, Panettone und Bad im See 🎄.
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  • Torres del Paine zu Fuss

    26.–28. dec. 2025, Chile ⋅ ☁️ 7 °C

    Die nächsten beiden Tage erkunden wir den Torres del Paine Nationalpark zu Fuss.
    Die erste Wanderung zum Mirrador Ferrier gibt uns einen Vorgeschmack auf die längere Wanderung am Tag darauf.
    Am zweiten Morgen klingelt der Wecker früh. Der Regen motiviert uns nicht allzu sehr, dennoch beschliessen wir, uns auf den Weg zum Ausgangspunkt zu begeben. Wir packen den Rucksack mit Ersatzshirt, Thermounterwäsche, Fleecepullover, Daunenjacke und Sonnenbrille - man weiss nie, wie das Wetter wird.
    Bei unserer Ankunft ist der Himmel strahlend blau, perfekt für die 7h-Wanderung zum Base Torres, den berühmtesten Bergen des Parks. Es ist warm aber der Weg mit Wind zwischen 18-22 Meter / Sekunde herausfordernd. Umso schöner das Ziel am Fuss der Berge, viele Touristen begegnen uns erst auf dem Rückweg.
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  • Ewiges Eis bei Perrito Moreno

    29. december 2025, Argentina ⋅ ☁️ 12 °C

    Vom Nationalpark über sandige Strassen, Wüste über die Grenze nach Argentinien führt unsere Reise nach El Calafate, Namensgeber der Calafate-Beere und der nächst grössere Ort beim Gletscher Perrito Moreno.
    Abends um 19 Uhr entscheiden wir uns sehr spontan für ein Gletschtertrekking am nächsten Tag. So verbringen wir bei allen Jahreszeiten - von mildem, windigen, regnerischem, kalten und wieder sehr warmen Wetter - mit einer kleinen Gruppe und 2 Guides 8 Stunden auf und neben dem Gletschter. Eine Grösse so beeindruckend und surreal, dass man sich dies im Vorhinein kaum vorstellen kann.
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  • Estancia Santa Thelma: In der Pampa

    30. december 2025, Argentina ⋅ 🌬 19 °C

    Vom Gletschter weiter durch die Pampa in Richtung Norden verbringen wir eine Nacht mit Bruno auf dem Grundstück der Estancia Santa Thelma, der Farm des französischen Paars Marc-Antoine und seiner Partnerin. 5 Monate pro Jahr leben die beiden auf der Farm mitten im Nirgendwo, zusammen mit Pferden, Katzen, Hunden und 1000 Schafen. Die restliche Zeit wohnen sie in der Nähe von Paris und der Hof wird von einem Gaucho weitergeführt.
    Das Prinzip "Nose to tail" ist hier Programm - vom gleichentags geschlachteten Schaf gibt es auch Herz, Leber und Zunge (während der Gaucho sich den Kopf schnappte).
    Zusammen mit fünf anderen Gästen und den Gastgebern essen und trinken wir und verbringen die restliche Zeit bei den fünf Hundewelpen auf dem Hof.
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  • On the road again

    31. december 2025, Argentina ⋅ 🌬 21 °C

    Zwischen Parks, Seen, Bergen und Gletscher kilometerlange Wüste in der die einzige Anweisung des Navis ist: In 180km rechts abbiegen.
    Von der Estancia Santa Thelma führt uns der Weg zum Lago Posadas von wo wir hoffentlich im neuen Jahr über die Grenze nach Chile fahren werden - sofern an dem sehr ländlichen Grenzübertritt und unserem mangelnden Internet alles klappt.Læs mere

  • Silvester am Lago Posadas

    31. dec.–1. jan. 2026, Argentina ⋅ ☀️ 20 °C

    Den Silvesterabend verbringen wir zu Zweit am See eine halbe Stunde entfernt vom nächsten kleinen Dorf mit ein paar Häusern, einer Tankstelle und zwei kleinen Tante Emma Läden mit kreativem Sortiment aber allem, was wir brauchen und noch verwerten können vor dem Grenzübertritt nach Chile (Panettone gibt's hier eher als Pasta oder in Konserven). Das eiskalte Bergwasser des Sees und die Berge in der Ferne lassen vermuten, dass wir über den Park Patagonia bald in höhere Lagen fahren.
    Und wenn's uns die Uhr nicht gesagt hätte, hätten wir den Übergang in das neue Jahr niemals mitbekommen.
    So kann man ins neue Jahr starten!
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  • Über den Passo Roballos nach Chile

    1. januar, Argentina ⋅ 🌬 22 °C

    Am 1. Januar geht es steile, geschwungene Strassen hinauf zum Passo Roballos. Viel haben wir über diesen Grenzübergang nach Chile gehört. Schlussendlich läuft doch alles einfacher, wenn auch nicht unbedingt schneller, als erwartet. Der Grenzübergang hat keinen Zoll, wird noch von der Armee bewacht und ist definitiv aus der Zeit gefallen. Zumindest auf der argentinischen Seite wird jede Person, die die Grenze überquert, in ein dickes Buch eingetragen - Computer gibt es nicht.
    Der Pass führt uns mitten in das Valle Chacabuco des Park Patagonia.
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  • Unterwegs im Park Patagonia

    1.–3. jan., Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Die nächsten 1.5 Tage erkunden wir den Park Patagonia. Viel haben wir gehört vom Park, der seit 10 Jahren aufgeforstet wird. Wenig Touristen, ein Geheimtipp. Das können wir definitiv bestätigen - neben uns hat es noch vier andere Personen auf dem kleinen Campingplatz, auf unserer Wanderung sind wir komplett alleine. Hügel, viele Seen, Sonne und sehr warmes Wetter fühlen sich definitiv wie Sommer an.
    Auf der Weiterreise durch das Tal treffen wir dann auch noch auf einige Guanakos, die zahlreichsten und bekanntesten Bewohner des Parks. Auch das Museum über den Park, die Aufforstung aber auch die Wichtigkeit von Nationalparks und die Bevölkerung unserer Welt beeindruckt uns nachhaltig.
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  • Entlang der Carretera Austral (1/2)

    3.–7. jan., Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    Durch das Valle Chacabuco erreichen wir die Carretera Austral, die uns nach Norden und zu unserem Etappenziel Chaiten führt.
    Die Strasse ist mehr oder weniger ausgebaut, besonders im Süden besteht sie mehrheitlich aus Schotterpiste. Holpernd setzen wir unseren Weg nach Norden fort und bewundern die vielen Fahrradfahrenden auf dem Weg, die sich den Strassen und vor allem dem Staub der Autos aussetzen.
    Nicht umsonst wird diese Region "Patagonia verte" genannt, so grün war es bisher nirgends!
    Während fünf Tagen fahren wir entlang kleiner Orte, grosser Seen, Fjorden, Gletscher, Vulkanen und durch viele Wälder. Gemütliches Autofahren, Baden, Apéros und Wandern bei für die Region ungewohnten sommerlichen Temperaturen von 30 Grad!
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  • 4 Tage auf der Insel Chiloé (1/2)

    8.–10. jan., Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Weil auf unseren Tickets steht, dass man mit dem Auto zwei Stunden vor Abfahrt der Fähre dort sein muss, geht es für uns um 7 Uhr los in Richtung Hafen. So organisiert sind die Chilenen dann aber doch wieder nicht und dies stellt sich als Fehlinformation heraus. Man teilt uns mit, dass wir erst um 9 Uhr wiederkommen sollen: Gut für uns, dann gibt es noch ein Frühstück und einen Kafi in Chaiten.
    7 Stunden später erreichen wir Chiles zweitgrösste Insel Chiloé. Viel dichter besiedelt als das Festland, flach, mit vielen Tieren und Holzkirchen.
    Bei schönstem und ungewöhnlich heissem Wetter erkunden wir die Insel mit Bruno und via Boot auf einer Pinguin- und Delphintour. Delphine sind auf der Tour rar, vom Strand aus dafür umso zahlreicher zu beobachten. Wir verweilen im Hauptort Castro, apérölen und verbringen einen gemütlichen Sonntag beim ersten Regen seit 3 Wochen mit Strandspaziergang, Mittagessen und Spiele spielen.
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  • We found Penguins!

    12.–13. jan., Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    An unseren letzten Tag auf Chiloe besuchen wir noch eine andere Pinguin-Kolonie bei Turtle Island (die wirklich wie eine Schildkröte aussieht), dem einzigen Ort der Welt, wo Magellan- und Humboldt-Pinguine zusammen leben. Damit können wir nun offiziell sagen: We found Penguins!

    Danach geht es weiter in Richtung Festland nach Puerto Varas für einen letzten Abend mit Apéro und feinem Essen.
    Heute heisst es dann: Packen, Putzen, Resten verwerten und Bruno rückgabefertig machen.
    Die Ferien endeten aber dann doch noch ungeplant stressig, so, wie sie begonnen hatten. Anders wäre es ja keine richtige Reise! Unfall auf der Autobahn, Totalsperrung, Verkehrschaos und auf dem Pannenstreifen rückwärts fahrende Autos, die den Weg für die Ambulanz blockieren. Kurz schwitzten wir Blut, schaffen es aber dann rechtzeitig zum Flughafen.

    Nun in Santiago am Flughafen bleibt nur eines: Unzählige Erinnerungen an 3.5 Wochen, die sich wie zwei Monate anfühlten. Die Herzlichkeit der Chilenen und Argentinier:innen und Bruno, der immer eine Überraschung für uns bereit hielt - zerbrochene Bierflaschen, Bier auf dem ganzen Boden, ausgelaufenes Spülmittel und ein zerplatztes Joghurt beschwerten sich lautstark über die holprigsten Strassenabschnitte.
    Vor allem aber Dankbarkeit und Demut für diese Reise und diese wunderschöne Natur.
    Auf ein andermal, Chile!
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    Slut på rejsen
    14. januar 2026