• Höhe Larache, Marokkanische Küste

    Dec 18–22, 2025 in Morocco ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir saßen um 07:30h noch beim Frühstücken, als unser Agent ans Boot klopfte. Es war alles vorbereitet- man warte nur noch auf uns. Am Abend zuvor hatten wir das Boot soweit klar gemacht, also nur noch kurz was überziehen und es konnte losgehen. Am Tanksteiger wurden wir schon erwartet. Während der Diesel in die Tanks lief kam erneut Polizei und Zoll an Bord. Es erfolgte eine nochmalige Passkontrolle. Bei Bent wollten sie in die Kabine schauen und ließen sich sogar den Safe öffnen..
    in der Zwischenzeit ging auch eine saftige Rechnung per Mail bei uns ein.
    Der Hafen hatte den kleineren Anteil daran.
    Auch wenn das alles sehr gut organisiert war und alles ohne Wartezeiten vonstatten ging würden wir auf alle Fälle keinen Agenten mehr einschalten. Das kann auch gut selbst gemanagt werden. Wir wissen nun wie so eine Ein-, und Ausklarierung vonstatten geht und die Lern-, und Erfahrungskurve hat einen Satz nach oben gemacht. Nachdem bezahlt war bekamen wir auch unsere Drohne und die Pässe wieder und so ging es um 9.15h für uns raus auf den Atlantik.
    Während der ersten beiden Stunden durchfuhren wir nochmals kritisches Orcagebiet, doch alles blieb ruhig. Da eh nicht wirklich Wind zum Segeln war, hielten wir uns zunächst küstennah um möglichst lange Internetverbindung zu haben. Ein kleinerer Skipjack Tuna ging an die Angel und wurde zum Mittag verspeist.
    Dann kam immerhin ein 3 er Wind auf und wir setzten das Vorsegel.
    Die Küste vor Marokko ist gespickt mit Fischerbojen. Hier wollten wir in der Nacht nicht durch, also haben wir gehen 16.00h den Kurs weg von der Küste Richtung Kanaren gesetzt.
    Besuch von Delphinen.
    Nacht und Tag dann unter Motor. Langgezogene Dünung, angenehmes Dahingleiten. Dann kam Wind auf doch genau von vorne. Statt vor dem Wind eine entspannte Rauschefahrt in den Süden- kurze, gehackte Wellen auf den Bug und Regenschauer. Nein das hatten wir uns anders vorgestellt. Die Moral an Bord sinkt.
    Gegen Mitternacht dreht der Wind etwas und kommt seitlich. Die Genua konnte gesetzt werden, doch nur mit Motorunterstützung kann Kurs gehalten werden. Das soll noch weitere 2 Tage so gehen..
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