Crossing to Portimão, Portugal
May 9–13, Atlantischer Ozean ⋅ 🌬 17 °C
Hohe Wellenberge rollen von der Seite an sobald wir den Windschatten Madeiras verlassen haben. Eigentlich hatten wir Wind und Wellen eher achterlich erwartet. Das Schiff beginnt schlagartig hart zu arbeiten und der jungen Crew wird es blümerant. Wir laufen etwas südlicher ab um uns erstmal zu sammeln und die Situation einzuschätzen. Nach einer Stunde dreht der Wind etwas und wir nehmen wieder Kurs auf. Bei etwa 20kn laufen wir unter Genua im Schnitt 5,6kn.
Die Schichten sind eingeteilt, ich übernehme für die kommenden Tage auf See mit Vincent die 16.00-20.00h und die 04.00-08.00h Schicht. Zum Abendessen gibt es Chilli con carne. Bei Vincent bleibt leider nichts davon drin.
Die GEMMA pflügt sich mit guter Geschwindigkeit durch die Wellen. Wenn es weiterhin bei einem Etmal von 140 bleibt, könnten wir übermorgen noch im Hellen in Portimão ankommen.
Die Crew hat ihre Seebeine wieder. Es ist einfach total wichtig, erst gar kein Hungergefühl aufkommen zu lassen. Plötzlich geht alles ganz schnell- an beiden Angeln hat etwas angebissen. Peter und ich jumpen nach oben das Segel bergen, um Fahrt aus dem Schiff zu nehmen. Doch da kommt schon von unten der Ruf dass der Fisch ab ist. Waren wir doch mit 7kn zu zügig unterwegs..
Heute essen wir Lende mit viel brauner Soße und Brot.
Gegen 20.30h rauscht es wieder an der Angel. 🎣
Dieses Mal schaffen wir es den Bonito an Bord zu bekommen. Der Fisch wird filetiert und kommt erstmal in die Truhe. 🐟
Die zweite Nacht wird zügig durchschaukelt. Die Valhalla taucht auf unserm Plotter auf. Wir passieren sie in 500m Entfernung. Sie sind ein paar Stunden vor uns gestartet und es freut uns sie wieder in der Nähe zu haben. Wir funken kurz und tauschen uns aus. Die Straycat scheint davon gezogen zu sein.
Am 3.Tag bestes Segelwetter. Der Wind und die Wellen kommen Achtern angerollt. Wir fahren mit Gennaker und machen ordentlich Strecke. Die Sonne scheint und wir sind bester Laune. Um 19.30 gehen uns innerhalb Minuten 3 kleinere Bonitos an die Angeln. Die Truhe ist voll!!
Es gibt Bohneneintopf. Auch diese Nacht wird voll durchgesegelt.
4.Tag auf See. Laut Berechnung würden wir bei dem Speed genau wenn die Sonne untergegangen ist in das Orcagebiet einfahren. Um das zu vermeiden bergen wir das Segel und lassen uns von Wind und Welle schieben. Bei 11kn Wind machen wir so 3kn Fahrt. Somit werden wir erst früh am nächsten Morgen an der 1000m Linie ankommen. Aktuell werden die Orcas eher bei Gibraltar gesichtet. Heute gab es Pfannkuchen mit Schinken.
In der Nacht motorsegeln wir durch das 4-spurige VTG vor Portugal, die Valhalla dicht bei uns.Read more












