• Kai Engesser
  • Kai Engesser

Sommer26

Pengembaraan 39hari oleh Kai Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    26 Jun 2026

    Trier 🚗 Heidelberg

    26 Jun, Jerman ⋅ ☁️ 37 °C

    Nachdem im Glutofen Schule alle Zeugnisse ausgegeben bzw. empfangen wurden, mussten wir noch bei praller Mittagshitze den Skoda fertig beladen und die Räder auf dem nun wieder funktionierende Leuchten besitzenden Träger befestigen. Dann war es geschafft und wir fuhren bei bis zu 41 Grad nach Heidelberg. Hier parken wir über Nacht bei Flo und hoffen, dass morgen noch alle Räder da sind 😜. Ein wenig Abkühlung gab’s im Hof meiner Eltern mit Welde und Wasser. Morgen früh brechen wir dann nach Österreich auf und hoffen auf etwas angenehmere Temperaturen.Baca lagi

  • Heidelberg 🚗 Obervellach

    27 Jun, Austria ⋅ ☀️ 30 °C

    Zeitig standen wir heute auf und holten den Skoda, dabei trafen wir noch kurz Flo, der vom Joggen kam. Nach der Verabschiedung von Oma und Opa gings dann auf die Autobahn gen Österreich. 33 Grad um 8 Uhr morgens am deutschlandweiten Hitzerekordtag, da waren wir gar nicht so traurig, den Tag im klimatisierten Auto zu verbringen. Auf den Stau hätten wir verzichten können, aber nach etwa acht Stunden erreichten wir unser Ziel, einen Campingplatz in Obervellach im Mölltal. Unser Tiny House steht direkt an der Möll, es gibt eine Driving Range mit Panoramablick auf die Alpen und einen wunderbaren Wasserspielplatz mit Rutsche und allem was das Herz begehrt. Der absolute Star waren aber heute der Wind und die total angenehmen Temperaturen- ein Traum 😎. Jetzt trällert gerade ein Alleinunterhalter seine schnulzigen Gassenhauer und wir sind einfach nur froh diesen wunderbaren Platz gefunden zu haben.Baca lagi

  • Obervellach I

    28 Jun, Austria ⋅ ☁️ 30 °C

    Tatsächlich war das heute die erste ertragbare Nacht seit langem. Ab Mitternacht kühlte unser Holzhaus dank Dauerlüften und der Lage direkt am Fluss angenehm runter. Heute stand Rafting auf dem Programm, das hier vom Campingplatz angeboten wird. Bei dann doch wieder sehr sommerlichen Temperaturen in Neoprenanzug, Weste, Schuhe und Schwimmweste geschossen und schon hieß es Schlauchboot in die Möll tragen. Etwa zwei Stunden lang ging es von Stromschnelle zu Stromschnelle mit einem wundervollen Blick auf Möll und die umgebenden Berge. Familientauglich, aber echt sehr spaßig. An einer Haltestelle stoppten wir und unser Führer zeigte uns einen Felsen, von dem wir aus drei Metern in den Fluss springen konnten. Unterwegs kam es immer wieder zu Paddelwasserschlachten mit dem zweiten Boot. Als wir die letzte Stromschnelle hinter uns gelassen hatten, gingen alle von Bord und wir ließen uns dem Ziel entgegentreiben. Herrlich kühl und dank Schwimmweste und der ganzen Montur ein lustiges Gefühl. Nach der Rückfahrt nutzen die Kids noch den Motorikpark mit verschiedenen Geschicklichkeitsaufgaben sowie der Wasserrutsche. Als sich schon in der Ferne ein Gewitter ankündigte, gingen wir nochmals hoch auf die Range und konnten von dort aus nur wenige Minuten später beobachteten, wie unten im Tal die Ortschaft hinter einem Vorhang aus Starkregen verschwand. Eine willkommene Abkühlung.Baca lagi

  • Obervellach II

    29 Jun, Austria ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute fuhren wir über Heiligenblut die Großglockner Hochalpenstrasse bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier bot sich uns nach zahlreichen Serpentinen ein grandioser Anblick auf die Pasterze (noch größter Gletscher Österreichs) sowie den Großglockner, den mit 3798 Metern höchsten Berg Österreichs. Danach fuhren wir die Straße weiter über Hochtor bis zur Edelweißspitze. Abgerundet wurde der Tag durch eine Murmeltiersichtung und eine kleine Schneeballschlacht. Auf dem Rückweg zeigte sich wie schnell sich hier das Wetter ändern kann und wir gerieten in heftigen Regen. Die Temperatur stieg hingegen mit der Abfahrt ins Tal wieder von 15 auf 30 Grad. Zurück auf dem Campingplatz gingen wir wieder auf die einsame Driving Range, auf der ein defekter Ballautomat zur Selbstbedienung einlud und wir das Angebot dankend annahmen. Nun sind die Daumen gedrückt und wir hoffen dass Deutschland es besser macht als im letzten Spiel…Baca lagi

  • Obervellach III

    30 Jun, Austria ⋅ ☁️ 29 °C

    Das mitternächtliche Daumendrücken brachte mal (wieder) so gar nichts. Lukas hielt das ganze Spiel inklusive gottverdammtem Elfmeterschießen durch, und trotzdem war er heute als Erster wach. Mit dem Auto fuhren wir heute ins Maltatal. Julia und die Kinder erfrischten sich auf einem Wasserspielplatz am Fallbachfall, dem mit 220 Metern höchsten Wasserfall Kärntens. Ich fuhr in der Zeit mit dem Rad hoch zur Kölnbrein-Staumauer („ja bist deppert!“ kommentierte eine im Auto vor einem Tunnel wartende Seniorin), wo man auf dem Skywalk eine tolle Aufsicht auf die gigantische Mauer sowie über den See hatte. Zurück auf unserem Campingplatz ging’s zur Abkühlung nochmals in die Möll und den Wasserspielbereich. In die dort herumschwimmenden Kajaks setzen sich die Kids natürlich, anschließend wurden noch ein paar Pfeile verschossen und dann zum Abschluss natürlich nochmals die spendable Driving Range ausgereizt. Jetzt heißt es packen, morgen geht’s weiter.Baca lagi

  • Obervellach 🚗 Seline

    1 Julai, Croatia ⋅ ☁️ 33 °C

    Ohne große Vorkommnisse verlief unser heutiger Fahrtag. Lukas, Kopfhörer und die ??? sind beim Autofahren über Stunden hinweg eine Traumkombination und auch Lena schafft es immer ausdauernder Hörspiele zu hören. Durch den Karawankentunnel fuhren wir nach Slowenien. Durch sehr sehr viele slowenische Kurven und näherten wir uns dem heutigen Ziel, und nach knapp sechs Stunden hatten wir Seline in Kroatien erreicht. Unsere ersten Stunden in diesem für uns neuen Land verbrachten wir mit dem Einkauf in einem zwar modernen aber auch sehr chaotischen Supermarkt mit viel zu engen Gängen, so dass es regelmäßig zum Einkaufswagenstau kam. Die Kommunikation mit der scheinbar omnipräsenten Vermieteroma verlief mit Hand und Fuß und Google Translator und einigen Bruchstücken Deutsch. Nach dem Abladen fuhren wir noch kurz ans Meer, welches im Vergleich zur Möll total warm ist.Baca lagi

  • Seline I

    2 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute Nacht wachten wir aufgrund des starken Regens und der stroboskopartigen Blitze auf, hatte was von Silvester. Am Morgen dann Sonnenschein und starker Wind, was echt angenehm war. Dann erkundeten wir auf den Spuren Winnetous den Paklenica-Nationalpark, dessen Eingang zur großen Schlucht „Velika Paklenica“ sich nur 10 Minuten von unserem Appartement entfernt befindet. Der Park ist Kroatiens Kletterparadies, wir begnügten uns hingegen mit dem einigermaßen befestigten aber doch unebenen Weg entlang des ausgetrockneten Flussbettes in die Schlucht hinein. Der Blick zurück auf die Steilwände war immer wieder spektakulär. Da wandern hungrig macht gab’s natürlich auch die obligatorische und vor allem
    für Lena sehr wichtige Snackpause- Pistazien in Kroatien. Strände sind hier nicht so leicht zu finden, aber nach etwas Suchen fanden wir einen in einer kleinen Bucht. Das Wasser war heute deutlich frischer als gestern noch. Nachmittags fuhren wir dann noch in die Hafenstadt Zadar, Geburtsstadt von Luca Modrić. Diese hat eine ganz nette Altstadt sowie den laut Hitchcock „schönsten Sonnenuntergang der Welt“.
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  • Seline II

    3 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 31 °C

    Eine knappe Stunde fuhren wir heute in den Krka Nationalpark. Vom Parkplatz aus fuhr uns dort ein Shuttlebus weiter in die Nähe von ehemaligen Wassermühlen. Über einen Rundweg aus Holzplanken liefen wir durch eine beeindruckende Flusslandschaft mit klaren Wasserbecken in denen sich zahlreiche Fische tummelten. Der Kontrast des Türkis des Wassers und den grünen Pflanzen sah toll aus. Highlight war dann der große Wasserfall Skradinski Buk, der aus mehreren kleinen Fällen besteht. Anschließend fuhren wir noch an eine Badestelle am Fluss Krka in der Nähe des Roski Slap Wasserfalls. Dank einer Würfelnattersichtung im Wasser vor uns fiel das Baden etwas kürzer aus, dafür liefen wir dann noch einen weiteren kurzen Spazierweg , der eine schöne Aussicht auf den Wasserfall bot. Zu Hause gab’s dann noch als kleinen thematisch passenden Kinoabend „Der Schatz im Silbersee“.Baca lagi

  • Seline III

    4 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach dem Ausschlafen fuhren wir an den Sandstrand in der Ninska Laguna. Dieser ist durch sein ewig flaches Wasser sehr familienfreundlich und so war er auch entsprechen gut besucht. Mit Luftmatratze & Co. kam heute der halbe Inhalt der Dachbox zum Einsatz. Dank Sonnencreme und dem Schlamm aus dem angrenzenden Moor ging es dann abends erstaunlicherweise wieder ohne Sonnenbrand nach Hause. Nach diesem entspannten Tag sind unsere Akkus nun wieder aufgeladen.Baca lagi

  • Seline IV

    5 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Wecker klingelte heute so früh wie zu Schulzeiten, da wir einen frühen Zeitslot gebucht hatten. Etwa eine Stunde brauchten wir bis zum Nationalpark Plitvicer Seen. Über Eingang 2, der nicht ganz so überfüllt sein soll wie Eingang 1, betraten wir den Park. Ähnlich wie in Krka wird man mit einem Shuttlebus weiter hineingefahren, dann geht’s abermals über Holzplanken durch eine Seenlandschaft, die eine überwältigende Farbenpracht bietet. Das Wasser ist so klar, dass wir sogar einen Hecht beobachten können und immer wieder liegen Baumstämme im türkis scheinenden Wasser. Highlights sind wieder die Wasserfälle und der Kontrast des satten Grüns zum unglaublich türkisenen Wasser. Per Solarboot geht es über einen der Seen, dann kommen wir nach einigen Minuten an die Höhle Supljara, in der sich der Schatz des Silbersees immer noch befinden muss. Leider konnten auch wir uns nicht auf die Suche machen, denn die Höhle ist für Touristen gesperrt. Am Ende bestaunten wir noch den größten Wasserfall Kroatiens, den Veliki Slap. Auf dem Rückweg zum Shuttlebus hatten wir nochmals tolle Panoramablicke zurück auf die Seen in all ihren Blautönen, dann machten wir auf den Heimweg. Zurück in Seline ging’s noch ein wenig an den Strand.Baca lagi

  • Seline V

    6 Julai, Croatia ⋅ ☁️ 30 °C

    Vormittags gingen wir kurz in das kostenlose Winnetou-„Museum“, welches sich in dem Hotel befindet, in dem die Filmcrew zwischen 1962 und 1968 wohnte. Nach zwanzig Minuten waren wir durch- sehr klein aber mit Liebe gemacht. Anschließend fuhren wir eine Weile durch sehr dünn besiedeltes Gebiet bis uns die Straße hinunter an den Fluss Zrmanja führte. Am Wasserfall Berberov Buk fanden wir eine schöne Badestelle. Spontan mieteten wir uns dort noch ein Kajak und paddelten etwas die Zrmanja hinauf. Am Ufer suchten Ziegen und Schafe Schatten, wir waren damit beschäftigt das Gleichgewicht zu halten bei dieser doch ziemlich wackligen Angelegenheit. Das Wasser war wieder unglaublich klar, so dass man immer den Grund sah. Nach Pivo und Gemišt in einer Bar an der Badestelle ging’s dann wieder nach Hause. Auf dem Nachhauseweg hielten wir noch an der Maslenica-Brücke, wo wir bei zwei Bungee-Sprüngen zuschauten. Definitiv nix für unsere Knie… Anschließend fuhr ich eine kleine Runde mit dem MTB in den Paklenica-Park und abschließend schlenderten wir noch an unserem letzen Abend hier etwas an der Promenade von Starigrad entlang.Baca lagi

  • Seline 🚗 Pula

    7 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 30 °C

    Verabschiedet wurden wir netterweise von unserer Vermieteroma mit Lavendelsäckchen und Süßigkeiten. Dann fuhren wir los nach Pula, wobei wir uns dafür entschieden die zwar längere, aber an der Küste verlaufende Route zu nehmen. In knapp sechs Stunden fragte Lena dank zunehmendem Interesse an Hörpspielen nur zwei mal „Wie lange dauert es noch?“ Von Lukas hörten wir wie immer gar nichts, wie immer wenn die ??? laufen und die Kopfhörer Akku haben. Im Laufe der entspannten Fahrt boten sich immer wieder tolle Ausblicke auf das Meer sowie die karge Mondlandschaft der Insel Pag. In Pula angekommen erwartete uns unsere Vermieterin sowie eine etwa zehnköpfige indische Grossfamilie, die lautstark auf unserer Terasse saß. Naja, also erstmal zu LIDL Vorräte auffüllen, die Familie ist in Zwischenzeit verschwunden und wir hoffen, in den nächsten Tagen die Terasse exklusiv nutzen zu können 🙃. Zur Abkühlung fuhren wir danach noch an einen Strand in der Nähe, der leider brechend voll war. Dafür war das Meer aber sehr angenehm.Baca lagi

  • Pula I

    8 Julai, Croatia ⋅ ☁️ 29 °C

    Da es heute erstmal bedeckt war, entschieden wir uns dazu, Pula anzuschauen. Diese geniale Idee hatten natürlich nicht nur wir, und so war die Stadt echt brechend voll. Schon das Finden eines Parkplatzes war eine Challenge, und auch danach war Geduld gefragt. Zuerst schauten wir uns dann die römische Arena an, in der zurzeit das Filmfestival Pula stattfindet und diese deswegen entsprechend bestuhlt war. Da es unfassbar drückend und schwül war, gingen wir anschließend in die Zerostrasse, ein unterirdisches Tunnelsystem welches vom damaligen österreichisch-ungarischen Kaiserreich als Luftschutzkeller im Falle von Angriffen auf die Hafenstadt angelegt wurde. Hier herrschten absolut angenehme Temperaturen, mit Verlassen der Tunnel ging das Ölen direkt wieder los. Die nächste Challenge bestand dann darin, Lena vom Kaufen irgendeines Tourizeugs abzuhalten. Das gelang nur dank der Ablenkung durch einen Slushi. Am Augustustempel vorbei liefen wir dann wieder zu unserem Auto und fuhren noch an die Badestelle Galebove stijene, wo wir noch etwas schnorcheln und baden konnten.Baca lagi

  • Pula II

    9 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 30 °C

    Ein wunderbar entspannter Tag. Um neun Uhr fuhren wir mit dem ersten Schiff von Fazana nach Brijuni, die Überfahrt dauerte nur etwa eine Viertelstunde. Dort angekommen mieteten wir uns am Hafen erstmal Räder. Lukas eines mit springender Schaltung, Julia eines ohne Gangschaltung und ich eines ohne Gangschaltung aber mit einem Anhänger, im dem Lena und die Rucksäcke Platz nahmen. Zum Glück hielten sich die Steigungen im Nationalpark Brijuni in Grenzen, aber wir kamen trotzdem ordentlich ins Schwitzen. Die erste Inselerkundung war traumhaft da fast menschenleer. Insgesamt umfasst der Nationalpark 14 Inseln, die Hauptinsel heißt Veliki Brijuni. Die Landschaft unterscheidet sich stark vom Festland, sie ist parkähnlich angelegt und es gibt jede Menge zu entdecken. Etwa echte Dinosaurier-Fußabdrücke, einen Safaripark, einen historischen Golfplatz mit Sandgrüns, einen 1600 Jahre alten Olivenbaum und natürlich ganz tolle Buchten, die entspanntes Baden ermöglichen. Im Vergleich zum gestrigen Ölsardinengeliege ein Traum! Die Geschichte der Insel ist echt interessant: Ende des 19. Jahrhunderts vom österreichischen Industriellen Paul Kuppelwieser gekauft, von Robert Koch von der Malaria befreit und so bewohnbar gemacht. Spuren von Römern und Dinos finden sich natürlich auch. Zwischen 1945 und 1980 war Brijuni die Sommerresidenz des jugoslawischen Präsidenten Tito. In dieser Zeit wurde der Safaripark errichtet. Viele Tiere, wie etwa ein noch lebender Elefant, waren Gastgeschenke anderer Staatsoberhäupter. Aber auch den Cadillac, den Tito ausschließlich auf der Insel nutzte kann man besichtigen oder sogar für eine kleine Rundfahrt mieten. Aber 800€ pro Stunde war dann doch etwas übertrieben, wir mieteten uns noch ein Golfcart und heizten damit ein wenig rum. Anschließend schnorchelten wir noch und nach einer kleinen Stärkung ging’s abends wieder zurück nach Fazana und nach Hause.Baca lagi

  • Pula III

    10 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 30 °C

    Eigentlich wollten wir heute sehr früh zum Kap Kamenjak starten, aber leider kamen wir nicht so wirklich in die Gänge. In einem netten Gespräch versicherte unsere 67-jährige 🫲🫱Vermieterin aber, dass es noch nicht zu spät sei. Außerdem erzählte sie uns noch die abenteuerliche Geschichte, wie sie von der Familie aus Bangladesh überrumpelt worden sei und aus fünf Personen plötzlich zwölf geworden seien und jetzt müsse sie erstmal gründlich alles putzen und das Chaos beseitigen. Sie war echt fertig mit den Nerven…
    Angekommen am Kap rumpelten wir im Schritttempo über die staubige Schotterstraße- das Schild mit der angebotenen Autowäsche am Ausgang des Naturschutzgebietes scheint im Nachhinein eine echt clevere Geschäftsidee. Mala Kolumbarica war unser heutiges Ziel, wo sich zahlreiche Klippenspringer in die Fluten stürzten. Trotz ordentlicher Wellen weihten wir gemeinsam die neueste Schnorchelgeneration (Decathlon beste!) ein und schwammen in eine Höhle, in der schon zahlreiche aufgetürmte Kieselsteinformationen standen. Im Laufe des Tages wurde der Wellengang immer stärker, und viele Leute wurden unsanft an die Klippen gespült. Auch ein Motorboot wurde von der Brandung an die Felsen gedrückt und nur mit Hilfe mit von Außen gelang es dem panischen Kapitän, das Boot wieder in tieferes Wasser zu manövrieren. Direkt oberhalb der Klippen liegt die Safaribar, eine ganz spezielle Strandbar die in einem großen Bambusfeld angelegt wurde.
    Als „eine Mischung aus Afrika Feeling, Piratenlook, Urwald, Endzeit, Naturkunst und Flower Power“ wird die Bar beschrieben, und das trifft es ganz gut. Hier gönnten wir uns bei super Ausblick Essen und Trinken und die Kids konnten dann noch ausgiebig in den liebevoll angelegten, verwinkelten und dem Bambus sei Dank schattigen Bereichen der Bar spielen. Zurück ging’s wieder über die Hubbelpiste, leider sahen wir diesmal das Schild zur Autowäsche zu spät 🙃.
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  • Pula IV

    11 Julai, Croatia ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute fuhren wir nach Rovinj, wo wir durch die Altstadt mit ihren engen Gassen schlenderten. Diese liegt erhaben auf einem Hügel, von dem sich ein toller Blick auf Meer und Stadt bot. Über der Stadt thront die Kirche der Heiligen Euphemia. Für zehn Euro ging es für die Kids und mich auf den 60 Meter Turm hoch, dass das Ganze in so einen Nervenkitzel ausartet, hätten wir nicht erwartet. Über marode Holzstufen, die in großen Lücken den Blick nach unten freigaben, arbeiteten wir uns dank Gegenverkehr und gehörigen Respekt im Schneckentempo nach oben vor. Dort bot sich uns ein toller Ausblick, und der Weg runter war entgegen unserer Erwartung als nicht so schlimm. Danach fuhren wir noch noch zu Oio Vivo, einem preisgekrönten Olivenölproduzenten. Im Defender wurden wir zuerst über den Olivenhain gefahren und bekamen interessante Infos zur Olivenölgewinnung. Danach konnten wir uns bei einem Tasting durch die verschiedenen Sorten probieren. Das Ganze wurde so nett und freundlich durchgeführt, dass Lukas am Ende noch darauf bestand, unserer Führerin ein Trinkgeld von seinem Taschengeld zu bezahlen, was diese ziemlich sprachlos machte. Auf dem Rückweg bekam der Skoda dann noch endlich seine dringend benötigte Dusche.Baca lagi

  • Pula V

    12 Julai, Croatia ⋅ ☀️ 29 °C

    Unseren letzten Tag in Kroatien verbrachten wir nochmal am (Stein)Strand. Gemütlich ist anders, aber dafür konnten wir nochmal schnorcheln und uns erfrischen. Kleiner Abstecher über Decathlon, dann waren wir relativ früh wieder zuhause und packten alles für die morgige Weiterfahrt.Baca lagi

  • Pula 🚗 Bohinjska Bela

    13 Julai, Slovenia ⋅ ⛅ 29 °C

    Da wir gestern Abend schon alles ins Auto gepackt und auch die Räder schon auf dem Träger montiert hatten, starteten wir schon gegen sieben Uhr. Lukas und Lena waren ganz aufgeregt, da wir ihnen zwei Überraschungen am Fahrtag versprochen hatten. Die erste Überraschung erreichten wir um kurz nach neun und damit gerade noch rechtzeitig, um in Lipica zu sehen, wie die Pferde auf die Koppeln gelassen werden. Auf dem staatlichen Gestüt Lipica Stud Farm, das 1580 durch die Habsburger gegründet wurde, leben aktuell etwa 400 der (wie wir heute gelernt haben) grauen Pferde und Lena kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Im Rahmen einer kleinen Führung erfuhren wir viel Interessantes über das riesige Anwesen und die lange Geschichte der Lippizanerzüchtung. So etwa, dass das Fell erst im Alter von etwa sieben Jahren die weiße Farbe annimmt aber manche Pferde auch einfach grau oder schwarz bleiben. Anschließend fuhren wir weiter zur größten Höhlenburg der Welt, Predjama. Nach einem kurzen Fotostopp und einer weiteren Viertelstunde erreichten wir die Höhle Postojna. Diese gigantische Tropfsteinhöhle ist mit einer Länge von 24 Kilometern die zweitgrößte der Welt, was man auch am Besucherandrang merkte. Sehr gut organisiert lief dann unser Besuch ab, mit einem kleinen Zug fuhr man etwa zwei Kilometer ins Höhleninnere, immer darauf bedacht nicht während der Fahrt aufzustehen oder sich rauszulehnen, denn das wäre sehr schmerzhaft geworden. Zu Fuß ging es dann nochmals zwei Kilometer an riesigen Tropfsteinen vorbei bevor uns der Zug wieder aus der Höhle mit ihrer sehr angenehmen Temperatur um die zehn Grad fuhr. Echte Lippizaner und Grottenolme gesehen: check. Ein toller Fahrtag. Jetzt sind wir zum ersten Mal in Slowenien und wir sind schon sehr angetan vom Bleder See, der nur fünf Minuten von unserem Örtchen entfernt liegt.Baca lagi

  • Bohinjska Bela I

    14 Julai, Slovenia ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute fuhren wir mit den Rädern an den Bleder See und umrundeten ihn dann. Die Runde um den See mit seinem Wahrzeichen, der Kirche Muttergottes am See, die sich auf einer Insel befindet war echt schön, artete aber aufgrund der zahlreichen Menschen am Ufer teilweise in Slalom aus. Anschließend sprangen wir noch ein bisschen in den See. Danach wieder nach Hause, und da das Wetter wie angekündigt schlecht zu werden drohte, fuhren wir mit dem Auto nochmal spontan los, an den Bohinj-See. Dort kam tatsächlich nochmals die Sonne raus und von den heftigen Blitzen während der Fahrt war glücklicherweise nichts mehr zu sehen.Baca lagi

  • Bohinjska Bela II

    15 Julai, Slovenia ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir parkten unser Auto vor dem sehr vollen Parkplatz der Seilbahn hoch zum Berg „Vogel“. Wir waren wieder erst relativ spät unterwegs und so war es großes Glück dass genau passend ein Wohnmobil seinen Platz räumte und wir so bequem und kostenlos parken konnten. Mit der Seilbahn fuhren wir hoch nach oben, wo sich uns ein grandioses Bild hinunter auf den See Bohinj und natürlich das Bergpanorma bot. Nach einer weiteren Sessellift- und Gondelfahrt erkundeten wir noch ein bisschen das Gebiet, danach stärkten wir uns noch in einer Berghütte. Runter ging’s dann wieder per Seilbahn, anschließend liefen wir über einen etwa fünf Kilometer langen Pfad entlang der Nordseite des Sees. Es ging über Stock und Stein und immer wieder boten sich schöne Ausblicke auf den See und die Berge und zahlreiche Badestellen verleiteten zum Reinspringen. Zuerst aber fuhren wir mit dem Boot quer über den See zurück nach Ukanc. Dann ging’s zur Abkühlung noch in den See.Baca lagi

  • Bohinjska Bela III

    16 Julai, Slovenia ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute schauten wir uns Sloweniens Hauptstadt Ljubljana an. Die Stadt hat etwa 300.000 Einwohner und liegt am Fluss Ljubeljanica, über den zahlreiche Brücken führen. Die Altstadt mit ihren kleinen Geschäften ist wirklich schön. Uns fiel positiv auf, dass viele der großen Einkaufsketten zumindest im historischen Kern nicht so vertreten sind. Nach einem Mittagessen direkt am Fluss fuhren wir mit der Bergbahn auf das Schloss hoch. Der Weg runter war ziemlich steil, für Lena aber kein Problem. Unglaublich, welche Kräfte bei ihr freigesetzt werden, wenn sie sich auf einmal in ein wildes Pferd verwandelt 😅. Anschließend fuhren wir noch an eine Badestelle am Fluss Sava Bohinjka, an der es auch noch einen kleinen Kiosk und unten am Ufer des Flusses Livemusik gab.Baca lagi

  • Bohinjska Bela IV

    17 Julai, Slovenia ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser erster Stopp heute war der Wasserfall Peričnik. Nach einem kurzen aber steilen Aufstieg erreichten wir den etwa 50 Meter hohen Wasserfall. Der Weg hinter den Wassermassen war einfach toll, was noch einmal ganz neue Perspektiven ermöglichte. Von der moosbewachsenen Steilwand fallende Tropfen vermittelten kurzzeitig das Gefühl, dass es regnen würde. Danach fuhren wir weiter nach Kransja Gora, wo Julia und die Kinder zuerst durch das fast ausgetrocknete Flussbett des Flusses Pišnica liefen und dann am Jasna See auf mich warteten. Ich nutzte die Gelegenheit und radelte den Vršič-Pass hoch. Bei der Auffahrt der 24 Serpentinen bot sich ein grandioses Panorama mit Blick auf die Berge des Triglav-Nationalparks. Zurück am Jasna-See erwartete mich schon ein kühles „Ziegenbier“ und der gemeinsame Sprung ins noch kühlere Wasser, dürften so um die 14 Grad gewesen sein… Anschließend schauten wir noch noch trainierenden Kindern zu, die von den Sprungschanzen in Planica sprangen. Besonders beeindruckend war der Blick auf die Skiflugschanze, auf der der aktuelle Weltrekord von 254,5 Metern erzielt wurde. Zum Abschluss aßen wir noch in einem Harry-Potter-Restaurant inklusive dampfendem Zauberkessel. Nur mein Hunger, der wurde leider nicht ganz weggezaubert. 🫣Baca lagi

  • Bohinjska Bela V

    18 Julai, Slovenia ⋅ ☁️ 27 °C

    Entlang des Flusses Sava Bohinjka radelten wir heute etwa 20 Kilometer nach Bohinjska Bistrica. Meist suf einem sehr schönen und neu angelegten Radwege, manchmal mussten wir auf die Landstraße ausweichen was nicht so gut war. Dort angekommen gab’s erstmal eine Stärkung mit lokalen Spezialitäten wie Kartoffeln mit Hüttenkäse oder Nudeln mit Apfelmus und Marmelade. Dann mussten wir eine Weile am dortigen Bahnhof warten, bis die Regionalbahn eintraf mit der wir zurück bis an den Bleder See fuhren. Da erstmal rein ins Wasser. Wirklich lange blieben wir aber nicht, da wir noch nach Hause radeln mussten und große dunkle Wolken Regen ankündigten. Der kam dann auch schneller als erwartet und so erreichten wir nach kurzer aber nicht ganz ungefährlicher Fahrt durch den sintflutartigen Regen komplett durchnässt unsere Ferienwohnung. Wenige Minuten später war der Regen dann auch schon wieder vorbei.Baca lagi

  • Bohinjska Bela VI

    19 Julai, Slovenia ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute stand die Vintgar-Klamm auf dem Programm. Dazu fuhren wir zum offiziellen Parkplatz, von da ging es mit einem kleinen Busshuttle zum Einstieg. Dank Zeitslot musste man nicht warten, nach dem Aufsetzen der Helme ging’s über gut ausgebaute Holzwege 1,6 Kilometer die Klamm entlang. Auf dem Rückweg mussten die Kinder zahlreiche Waldrätsel lösen, was die Motivation nochmals erhöhte. Zwischendurch boten sich auch schöne Ausblicke auf Bled und die Burg. Nachdem genug gerätselt und gespielt worden war fuhren wir wieder mit dem Shuttle zurück zum Parkplatz und von dort noch ein letztes Mal an den Bohinjsee. Die 5 Kilogramm Kaiserschmarren von heute Mittag gab’s jetzt nochmal zum Abendessen und gleich
    läuft das WM-Finale.
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  • Bohinjska Bela 🚗🚂 Bovec

    20 Julai, Slovenia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der sehr späten Lehrstunde im sehr schlechten Verlieren war Lukas heute morgen noch etwas neben der Spur, während wir den Skoda mit Gepäck und Rädern beluden. Dann fuhren wir nach Bohinj Bistrica, wo wir uns wegen der begrenzten Kapazität des Autozuges sehr zeitig für den 13:30-Zug nach Most na Soci aufstellten. So fuhren wir als zweites Auto auf den Wagen, ein anfangs echt seltsames Gefühl. Wir waren echt gespannt, wie die Fahrt vom Bohinj-Tal ins Sočatal verlaufen würde. Nachdem die Wagen alle aufgefüllt waren, setzte sich der Zug langsam und ruckelnd in Bewegung. Nach wenigen Minuten fuhren wir in den 6,3 Kilometer langen Bohinj-Tunnel. Dieser zog sich gefühlt ewig, da die Reisegeschwindigkeit wirklich überschaubar bar. Dunkel und ganz schön laut war es, und wir froh als endlich Licht am Ende des Tunnels in Sicht war. Ab da war die Fahrt durch die tolle Natur einfach nur noch toll, das erste Mal Autozug echt ein Erlebnis. Durch die Dreiviertelstunde Zufahrt sparten wir uns die Fahrt über den Vršič-Pass. Rückwärts ging es dann-während Lena „dezent“ darauf hinwies dass sie JETZT Pipi muss, vom Zug. Dank Julias Fahrkünsten war bald auch das geschafft, und es ging für alle erleichtert weiter Richtung Bovec wo wir die nächsten Tage verbringen werden.Baca lagi