From Paradise to Reality
June 13, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C
Eine letzte Nacht mit Wellengeräuschen im Hintergrund und ein letzter Morgen an dem mich die Sonne und ein wunderschöner Strand empfingen... Der Wecker klingelte früh und das Meer lag ganz still und friedlich wie ein Spiegel vor mir. Puhh das werde ich echt vermissen, bis auf ganz wenige Ausnahmen stand ich diesen Urlaub eigentlich jede Nacht am Meer und es wird seltsam sein das gleichmäßige Rauschen in der Nacht und den Anblick morgens nicht mehr zu haben!
Schnell war alles zusammen geräumt und verstaut. Ich ließ noch ein letztes Mal den Blick schweifen und fuhr dann los Richtung Dover. Es war nicht weit bis zum Hafen und ich hatte etwas Puffer eingeplant. Am Hafen war aber ordentlich was los und die Mitarbeiter hatten so früh am Morgen irgendwie überhaupt keine Eile, deshalb wurde es letztendlich doch noch ganzschön knapp. Nach der Passkontrolle war das ganze Areal ziemlich unübersichtlich und ich fuhr als eine der letzten aufs Schiff, nicht ganz sicher, ob ich wirklich das richtige erwischt hatte - naja irgendwo in Frankreich würde ich schon rauskommen 🤷🏼♀️👍🏼
Da die Überfahrt nach Calais nur 1,5h dauert und draußen die Sonne strahlte, suchte ich mir erst garkeinen Platz im Innern, sondern blieb draußen an Deck. Ich wollte noch so viel Sonne und Meer aufsaugen wie ging und das Wetter tat mir den Gefallen 🥰☀️🌊
Naja zumindest noch - Hinter der Fähre wurden die Kalkfelsen immer kleiner und vor uns lag das türkisblaue Meer, wenn man aber ein Stück weiter nach Frankreich sah, sah man Industrierauch, Kräne und am Himmel hingen dicke, dunkle Wolken, die schwer nach Regen aussahen. Mein Blick ging immer hin und her, irgendwie passte das ganz gut zur Situation - hinter mir das Naturparadies und vor mir die graue Zivilisation - ohmann vielleicht war ich doch noch nicht bereit!!! Einmal umdrehen bitte😬🙏
Nur ein wenig später trat das Unvermeidbare ein: Wir liefen im Hafen von Calais ein und schwuppsdiwupps war ich wieder auf der Straße. Es ging ein Stück durch Frankreich, dann durch Belgien und durch Luxemburg, bis ich wieder in Good old Germany war (was das Fahren angeht, war ich tatsächlich diesmal froh als ich auf die deutsche Autobahn kam - von Schweden damals wars echt furchtbar, mit all den LKWs und den ungeduldigen Deutschen, aber gegen die Belgier und Luxemburger ist das ja garnix, die fahren ja echt komplett bekloppt 🫣🙄🤦🏼♀️)
Das Auto lief gut und dann war nach knapp 9h auch schon das Bosch-Logo zu sehen. Daheim angekommen begrüßte mich mein schönes Zuhause und trotzdem, dass es immer schade ist wenn ein Urlaub vorbei geht, war ich happy wieder daheim zu sein 💓💓💓Read more




















