• Lisa Reichmuth
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Irland 2024

Kirchheim Teck - Köln/Hürth - Südengland - Südirland - Wild Atlantic Way - Dublin und zurück Baca selengkapnya
  • Back to England

    11 Juni 2024, Irlandia ⋅ ☀️ 11 °C

    Tag der Abreise. Irgendwie ist das ja immer sone Sache mit dem Ende von Urlauben - auf der einen Seite freut man sich auf daheim, auf der anderen Seite könnte es auch sehr gut noch eine Weile so weitergehen. In meinem Fall muss ich sagen, dass es sich auch dieses Mal nach einer echt runden Sache anfühlt (auch wenn es mir nicht ganz um die Insel gereicht hat). Ich denke ich kann wirklich sagen, dass ich alles was ich auf dieser Reise gemacht habe sehr genossen habe. Bis auf die erste Bootstour war nix dabei, das ich doof fand oder was sich nicht in irgendeiner Form gelohnt hat. Alleine die ganzen Übernachtungen an den wunderschönen Küstenabschnitten und Stränden waren ein Highlight für sich. Die Menschen in Irland und die die ich in England erlebt habe auch, sind so wahnsinnig freundlich und offen, da lasse selbst ich, die sonst ja eher bemüht ist im Urlaub für sich zu sein, mich zu einem Pläuschchen hinreißen. Es ist komisch dran zu denken, dass heute Abend die Fähre nach England geht, jeden Tag mit dem Blick aufs Meer aufzuwachen war schon sehr besonders und wird mir definitiv fehlen! Ich freue mich jetzt schon darauf irgendwann wieder zu kommen und mir dann noch den Norden und den Osten genauer anzusehen💚🤍🧡

    Da meine Fähre erst um 19.30 Uhr heute Abend von Rosslare starten wird, hatte ich überhaupt keinen Stress. Ich wurde auch heute zum krönenden Abschluss von der Sonne geweckt und als ich das Zelt aufzog glitzert das Meer vor mir - was ein perfekter letzter Morgen auf dieser wunderschönen grünen Insel! Ich saß noch eine ganze Weile so in der Sonne bevor ich zusammenpackte. Ich fuhr eine halbe Stunde weiter zum Colloton's Gap Beach, der als einer der schönsten in Irland gilt - also ehrlich gesagt find ich sind die Strände hier alle ziemlich ähnlich und sie sind einfach ALLE wunderschön! Ich machte es mir auf meiner Picknickdecke gemütlich und frühstückte erstmal. Es war sehr wolkig, aber der Wind hier an der Ostküste ist im Vergleich zum Westen ein laues Lüftchen, deshalb war es trotzdem angenehm. Ich schrieb für mein Tagebuch, das die letzten Tage mal wieder zu kurz gekommen war und konnte auch mal wieder mein Buch hervorkramen.
    Letzter Tag = Strandtag = perfekter Abschluss!

    Es wurde langsam frisch am Strand und ich hatte noch Zeit. Also beschloss ich nach Wexford zu fahren und ein bisschen durch die Stadt zu bummeln. Besonders viel zu sehen gab's hier leider nicht, also bliebs bei einem kleinen Spaziergang durch die Stadt und einer Pizza to go, die ich mir einen Strand weiter einverleibte, bevor es zur Fähre ging. Bis auf ein paar kleine Verständigungsprobleme am Schalter (ich versteh die Iren einfach nicht 😂🙈), ging die Abwicklung schnell und super unkompliziert. Auf der Fähre machte ich es mir so bequem wie möglich in einem der Stühle und schrieb ein bisschen weiter, nappte kurz und guckte in der Gegend rum. Pünktlich um 23 Uhr legten wir an. Jetzt gings drum noch einen Schlafplatz zu finden und da es im Umkreis des Hafens wohl nicht wirklich was gibt, musste ich noch mindestens eine Stunde fahren. Frau Navi nervte mich - die Miles-und Feet-Angaben waren zurück und verwirrten mich in meiner Müdigkeit. Dazu wieder diese superengen Nebensträßchen und das im Stockdunklen, das war echt ultragruselig!! Ich hatte das Gefühl ich fahr in die tiefste Pampa und rechnete jeden Moment damit, dass irgendwas oder irgendWER plötzlich vor meinem Auto auftaucht, aber sowas blieb mir zum Glück erspart und ich kam an einem hübschen Strand an, wo ich das Auto abstellte und mit dem Rauschen der Wellen im Ohr groggy einschlief.
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  • Einmal quer durch England

    12 Juni 2024, Wales ⋅ ☁️ 11 °C

    Ich wachte auf als mein Camper-Nachbar wegfuhr. Es war zwar noch früh, da ich aber in der Nacht nur notdürftig einen kleinen Parkplatz am Strand gefunden hatte, der nicht unbedingt als offizieller Übernachtungsplatz gedacht war, wollte ich es nicht zu sehr ausreizen mit dem Stehen bleiben. Ich hatte im Auto geschlafen, es gab also nicht sehr viel zum zusammenzuräumen. Ich frühstückte ein schnelles Müsli, freute mich an ein paar badenden Hunden und fuhr dann ganz gemütlich los. Ich hatte den kompletten Tag zur Durchfahrt Richtung Dover geblockt und dementsprechend überhaupt keine Eile. Kurz hatte ich überlegt, heute auch noch irgendwo einen kleinen Ausflug zu machen, aber dafür war dann irgendwie doch nicht genug Zeit und ich wollte mich und mein Autole nicht unnötig stressen. Also ging es gemächlich über die Autobahn und bis auf einen kurzen Zwischenstopp zum Essen und zum Duschen fuhr ich durch bis zum Sungate Castle Road Car Park, auf dem ich an meiner allerersten Nacht schon gestanden hatte. Der Parkplatz war komplett leer und so konnte ich mich wieder auf denselben Platz stellen, wie schon 3 Wochen zuvor.🤗 Irgendwie war das wie nach Hause kommen - dieser Platz löste sofort ein warmes Gefühl in mir aus und als ich da so über den Kieselstrand lief und aufs Meer schaute, fühlte ich mich zurückversetzt in das aufgeregte, kribbelige Gefühl als ich noch vor meiner Reise stand. Kurz wünschte ich mir, dass ich tatsächlich wieder am Anfang dieser Reise stehen würde und das Ganze nochmal erleben dürfte, aber gleichzeitig freute ich mich ja auch auf daheim und ließ einfach seelig nochmal alles Revue passieren in meinem Kopf. 🥰🤗🥹🙌🏼
    Das das alles so toll gelaufen ist, ich einfach zu 90% perfektes Wetter hatte und ich wieder so viel erleben durfte, all das wurde mir hier nochmal bewusst und ich saß ewig noch draußen in der untergehenden Sonne und ließ mir ein letztes Mal den frischen Wind um die Nase wehen. Mensch war das schön!!
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  • From Paradise to Reality

    13 Juni 2024, Jerman ⋅ ☁️ 9 °C

    Eine letzte Nacht mit Wellengeräuschen im Hintergrund und ein letzter Morgen an dem mich die Sonne und ein wunderschöner Strand empfingen... Der Wecker klingelte früh und das Meer lag ganz still und friedlich wie ein Spiegel vor mir. Puhh das werde ich echt vermissen, bis auf ganz wenige Ausnahmen stand ich diesen Urlaub eigentlich jede Nacht am Meer und es wird seltsam sein das gleichmäßige Rauschen in der Nacht und den Anblick morgens nicht mehr zu haben!
    Schnell war alles zusammen geräumt und verstaut. Ich ließ noch ein letztes Mal den Blick schweifen und fuhr dann los Richtung Dover. Es war nicht weit bis zum Hafen und ich hatte etwas Puffer eingeplant. Am Hafen war aber ordentlich was los und die Mitarbeiter hatten so früh am Morgen irgendwie überhaupt keine Eile, deshalb wurde es letztendlich doch noch ganzschön knapp. Nach der Passkontrolle war das ganze Areal ziemlich unübersichtlich und ich fuhr als eine der letzten aufs Schiff, nicht ganz sicher, ob ich wirklich das richtige erwischt hatte - naja irgendwo in Frankreich würde ich schon rauskommen 🤷🏼‍♀️👍🏼
    Da die Überfahrt nach Calais nur 1,5h dauert und draußen die Sonne strahlte, suchte ich mir erst garkeinen Platz im Innern, sondern blieb draußen an Deck. Ich wollte noch so viel Sonne und Meer aufsaugen wie ging und das Wetter tat mir den Gefallen 🥰☀️🌊
    Naja zumindest noch - Hinter der Fähre wurden die Kalkfelsen immer kleiner und vor uns lag das türkisblaue Meer, wenn man aber ein Stück weiter nach Frankreich sah, sah man Industrierauch, Kräne und am Himmel hingen dicke, dunkle Wolken, die schwer nach Regen aussahen. Mein Blick ging immer hin und her, irgendwie passte das ganz gut zur Situation - hinter mir das Naturparadies und vor mir die graue Zivilisation - ohmann vielleicht war ich doch noch nicht bereit!!! Einmal umdrehen bitte😬🙏
    Nur ein wenig später trat das Unvermeidbare ein: Wir liefen im Hafen von Calais ein und schwuppsdiwupps war ich wieder auf der Straße. Es ging ein Stück durch Frankreich, dann durch Belgien und durch Luxemburg, bis ich wieder in Good old Germany war (was das Fahren angeht, war ich tatsächlich diesmal froh als ich auf die deutsche Autobahn kam - von Schweden damals wars echt furchtbar, mit all den LKWs und den ungeduldigen Deutschen, aber gegen die Belgier und Luxemburger ist das ja garnix, die fahren ja echt komplett bekloppt 🫣🙄🤦🏼‍♀️)
    Das Auto lief gut und dann war nach knapp 9h auch schon das Bosch-Logo zu sehen. Daheim angekommen begrüßte mich mein schönes Zuhause und trotzdem, dass es immer schade ist wenn ein Urlaub vorbei geht, war ich happy wieder daheim zu sein 💓💓💓
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  • Home sweet Home

    14 Juni 2024, Jerman ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach meiner Ankunft gestern hatte ich es sogar noch geschafft, das Auto leerzuräumen. Die erste Nacht im eigenen Bett war himmlisch und ich machte mich gemütlich daran, das Chaos das dabei in meiner Wohnung entstanden war zu ordnen und alles wieder zu verräumen... Jetzt war es offiziell: meine Irland-Reise, die mir so viele schöne Momente gezaubert hat, dass ich sie kaum zählen kann, war vorbei 🥹🤩🤗 Ich hatte viel erwartet und habe noch sooo viel mehr bekommen. Die Landschaft und Natur haben mich mit ihrer Kombination aus schroffen und gleichzeitig zarten Facetten mal wieder komplett geplättet. Die rauen Felsen, das rauschenden Meer, der tobende Wind und dann die vielen kleinen Wildblumen und strahlenden Farben der Rhododendron-Sträucher als Kontrast, der Flaum von grünem Gras über den Hügeln und dann natürlich noch die vielen tollen Menschen, die ich getroffen habe - all das hat mich komplett verzaubert und wird mir für immer ein Lächeln ins Gesicht malen wenn ich daran zurück denke.
    Ich freue mich jetzt schon, irgendwann wieder zu kommen und die ein oder andere Ecke ein weiteres Mal zu besuchen 🇮🇪🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿🫶🏼
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    Akhir trip
    14 Juni 2024