Nach der beeindruckenden, aber auch sehr anstrengenden Fahrt über die Transfăgărășan suchten wir uns für die Nacht einen ruhigen Platz direkt an einem Fluss, etwas abseits der Straße. Nach den vielen Kurven und den unzähligen Eindrücken war genau so ein Ort das Richtige, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Sven ging es während der langen Abfahrt leider immer schlechter. Vermutlich hatte die starke Sonne in den Bergen ihren Tribut gefordert, denn ihm machte die Hitze sichtlich zu schaffen. Zum Glück ging es unserer Kleinen, unserem Hund und mir bis dahin noch gut.
Nachdem wir unser Wohnmobil gemütlich eingerichtet hatten, bereiteten wir in aller Ruhe unser Abendessen zu und genossen die friedliche Atmosphäre am Fluss. Wir standen dort nicht allein – schon vor unserer Ankunft hatte eine nette deutsche Familie ihren Platz bezogen. Schnell kamen wir ins Gespräch und verbrachten eine schöne Zeit miteinander. Sie erzählten uns, dass sie noch am selben Abend ihre Reise fortsetzen und weiter nach Bukarest fahren wollten.
Es sind genau diese ungeplanten Begegnungen, die das Reisen mit dem Wohnmobil so besonders machen. Man trifft Menschen, tauscht Erfahrungen aus und geht anschließend wieder getrennte Wege – aber die gemeinsamen Gespräche bleiben in Erinnerung.
In der Nacht änderte sich die Stimmung allerdings schlagartig. Nachdem es Sven schon den ganzen Abend über nicht besonders gut gegangen war, erwischte es nun auch mich. Ob es am Essen lag, an der Hitze oder doch etwas ganz anderem, werden wir wohl nie erfahren – bis heute bleibt es ein kleines Rätsel. An eine wirklich erholsame Nacht war jedenfalls nicht mehr zu denken, und wir hofften nur, dass der nächste Morgen wieder besser werden würde.Read more
Reisen mit Moni und MarcoGute Besserung euch.