Bootstouren auf der Donau (Dakerkönigs Decebalus)
August 11 in Romania ⋅ ☀️ 32 °C
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Donau. Dort angekommen bot sich zunächst ein bekanntes Bild: Überall standen die typischen Souvenirstände, die wir auf unserer Reise schon so oft gesehen hatten. An fast jedem Stand wurde das Gleiche verkauft. Dazu brannte die Sonne erbarmungslos vom Himmel. Selbst an der Donau war es deutlich heißer, als wir es uns erhofft hatten.
Kaum waren wir aus dem Wohnmobil ausgestiegen, wurden wir auch schon angesprochen, ob wir eine Bootstour machen möchten – genau deshalb waren wir eigentlich hier. Wir fragten noch kurz nach, ob unser Hund mitfahren dürfe und wie viel die Tour kosten würde. Als beides geklärt war, stiegen wir direkt ins Boot und das Abenteuer konnte beginnen.
Schon nach wenigen Minuten zeigte sich die Donau von ihrer beeindruckendsten Seite. Steile Felswände ragten direkt aus dem Wasser empor und immer wieder eröffneten sich neue Ausblicke. Besonders beeindruckt hat uns die riesige Felsstatue des Dakerkönigs Decebalus, die mit ihren gewaltigen Ausmaßen direkt aus dem Felsen herausragt. Vom Boot aus wirkte sie noch einmal deutlich imposanter als von Land.
Ein weiteres Highlight war die Fahrt vorbei an der Tabula Traiana, einem römischen Denkmal, das an den Straßenbau unter Kaiser Trajan erinnert. Anschließend führte uns die Tour sogar in die kleine Ponicova-Höhle hinein. Dort wurde es schlagartig angenehm kühl. Durch die dunklen Felsgänge zu fahren und nur das leise Plätschern des Wassers zu hören, war ein ganz besonderes Erlebnis und für uns eines der Highlights der gesamten Bootstour.
Unterwegs kamen wir außerdem an einem malerisch gelegenen Kloster Mraconia. Zwischen den steilen Felsen und dem ruhigen Wasser wirkte es fast wie aus einer anderen Zeit. Diese Mischung aus Natur, Geschichte und beeindruckenden Bauwerken machte die Bootstour zu einem echten Highlight unserer Rumänien-Reise.
Nach der Tour schlenderten wir noch ein wenig über die Promenade und gönnten uns zur Abkühlung ein Eis. Lange hielt es uns dort allerdings nicht. Die Hitze war einfach zu drückend, sodass wir beschlossen, unsere Reise fortzusetzen und zum nächsten Ziel aufzubrechen.Read more














