• Wehrturm und riesige Steinköpfe

    September 10 in Georgia ⋅ ☀️ 8 °C

    Nach einem Frühstück mit Hennes und Martina, die beide auch mit Kaukasus-Reisen unterwegs sind und mit denen wir schon gestern Abend zusammen Abend gegessen haben, fahren wir heute ins Bergdorf Juta durch das dorthin führende Sno-Tal. Beides zählt zu den landschaftlich spektakulärsten Zielen im georgischen Kaukasus. Für die 23 km kalkuliert unser Navi knapp 50 Minuten. Da sind wir mal sehr gespannt. Während der erste Abschnitt bis Sno asphaltiert ist, geht die Straße im weiteren Talverlauf in eine unbefestigte Schotter- und Erdpiste über. Mit unseren Nissan Xterra sind wir dank Allradantrieb, hoher Bodenfreiheit und Joes Fahrkünste für diesen Abschnitt bestens gerüstet.

    Die Route zweigt südlich von Stepanzminda von der Georgischen Heerstraße nach Osten ab und folgt dem Fluss Snotskali flussaufwärts. Im Dorf Sno lohnt ein kurzer Stopp: zum einen wegen des erhaltenen Wehrturms aus dem 16./17. Jahrhundert auf einem Felsenhügel und zum anderen wegen der riesigen Steinköpfe: Am Wegesrand hat ein lokaler Bildhauer monumentale Basalt-Skulpturen bekannter georgischer Dichter und Schriftsteller in den Fels gemeißelt.
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