• Die Zakagori Fortress ist eine imposante mittelalterliche Festungsruine am oberen Ende des georgischen Truso-Tals. Auf einem exponierten Felssporn auf rund 2.240 Metern Höhe thront sie über dem Zusammenfluss des Terek und des Gebirgsflusses Suatisi und bildet den dramatischen historischen Endpunkt der meisten Erkundungen im Tal.

    Grenzwächter des Kaukasus: Die Festung entstand im Spätmittelalter (im Kern vermutlich im 14. bis 16. Jahrhundert errichtet und bis ins 18. Jahrhundert genutzt). Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die hochalpinen Passübergänge in Richtung des Nordkaukasus (ins heutige Nordossetien) zu überwachen und Handels- sowie Weidewege vor Überfällen zu schützen.

    Zakagori war Teil eines vernetzten Verteidigungssystems. Von ihren Wachtürmen aus konnten die Besatzungen bei drohenden Angriffen optische Signale (Rauch- oder Feuerzeichen) talabwärts an die Türme der Siedlungen Ketrisi und Abano weiterleiten.

    Hinter der Festung, wenige Kilometer flussaufwärts von Abano, beginnt die Verwaltungsgrenze zu Südossetien, weshalb georgische Grenzposten den weiteren Weg sperren.
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