• Ab nach Hause 📉

    July 3 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir hatten eine anstrengende Nacht.
    Domi war ziemlich schnell eingeschlafen, aber bei Maxi wurde es schlimmer. Nichts konnte und wollte Maxis Körper einbehalten.

    Hilko und Julius hatten weiterhin ein ungutes Gefühl im Bauch, welches aber auch nach dem Abendessen nicht schlimmer geworden war. Im Stundenrhythmus wechselten die Beiden sich ab, um Maxi am Bett eine Einschlafbegleitung zu geben.
    Im Laufe der Nacht ging es Maxi dann zunehmend besser und der angedachte Plan, mit der Bahn runter und dann weiter nach Hause, klang immer realistischer.

    Also frühstückten wir um 7:30 Uhr nach einer anstregenden Nacht und Maxi trank langsam und vorsichtig einen Tee.
    Um 8:13 Uhr stiegen wir dann mit all den anderen Bergsteigern, die zuvor den Mont Blanc erfolgreich bestiegen hatten, in den ersten Zug des Tages ins Tal.
    Es war schmerzhaft die anderen erfolgreichen Seilschaften zu sehen. Der Blick in die vielen geschafften, und doch glücklichen Gesichter erinnerte uns daran, dass wir selbst in 2 Tagen an gerne deren Stelle gestanden hätten.

    Die Ausblicke bei der Fahrt waren trotzdem sehr schön, wir konnten sie aber nicht ganz genießen.

    In Tal angekommen mussten wir unsere Tickets bezahlen, da morgens das System oben noch nicht funktioniert hatte.
    Vom Bahnhof ging’s kurz zu Fuß zum Auto, um dann Maxi und Domi einmal zum Arzt zu bringen.
    Der Arzt diagnostizierte einen undefinierten Infekt und verschrieb den beiden ein Durchfallmedikament.
    Nach dem wir das noch in der Apotheke abgeholt haben, ging es dann auf die Rückfahrt.

    Während die beiden einmal durchgecheckt wurden, kauften Julius und Hilko noch magendschonende Verpflegung für die Fahrt.

    Mit 2 Ladestopps in Deutschland und nur geringen Verzögerungen durch den Freitag-Feierabendverkehr sind wir dann gegen 22:00 Uhr gut in Halver angekommen.

    Weitere Komplikationen oder Zustandsverschlechterungen gab es bei allen nicht.

    Nun brauchen wir alle sicherlich etwas Zeit und Abstand um uns zu regenerieren, und vorallem um körperlich und seelisch zu heilen. Wir sind dankbar für die coole Zeit, unser Team und um einige Erfahrungen reicher, doch das eigentliche große Ziel blieb uns verwehrt.

    EDIT: Maxi war am Samstag in Hellersen in der Notfallfpraxis. Mit den Syptomen und dem Verlauf der Nacht hält der Arzt ein Norovirus für wahrscheinlich. Alternativ könnte auch eine Lebensmittelvergiftung die Ursache gewesen sein. Jetzt heißt es, weiter beobachten was der Körper mit vorsichtig zugeführter Nahrung anstellt.
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