Auf geht‘s
June 27 in France ⋅ ☀️ 36 °C
Nach etlichen Zoommeetings, einzeln Sachenpacken und vorbereiten, ging es heute für uns Vier: Domi, Hilko, Julius und Maxi, auf unseren nächsten Hochtouren-Trip.
Ziel soll am Ende unserer Woche der Mont-Blanc werden. So machten wir uns gegen 11:15 mit vollgepacktem Auto auf den Weg zu unserm ersten Zwischenstopp in Annemasse (FR).
Im klimatisierten E-Auto war die Hitze von außen gut aushaltbar, wenn dann nicht nach knapp 375km der erste Ladestopp kommen musste. Also hieß es Klima die letzten Meter ausschalten und schonmal vorschwitzen, das Auto anschließen und bei dem benachbarten Möbelhaus kurz auf die Toilette gehen. Im Schatten, bei trotzdem 40 Grad, aßen wir dann den ersten Teil der Verpflegung, bevor es dann wieder ins kühle Auto ging.
Kurz vor der Grenze in die Schweiz luden wir nochmal schnell auf. Wobei schnell nicht so ganz stimmte, da der Akku zu warm war und deshalb nur mit 45kW laden konnte. Deshalb verbrachten wir knapp eine Stunde an der Ladesäule und dem benachbarten Aldi.
Von dort aus ging es durch die Schweiz in die letzte Etappe bis zu unserem Hotel nach Annemasse.
Dort angekommen brachten wir die Rucksäcke aufs Zimmer. Maxi und Hilko gingen dann noch einen Parkplatz mit Ladestation suchen, garnicht so einfach, da es diverse Schwierigkeiten dabei gab.
Nach über ner Stunde konnten wir dann in der Hotellobby Abend essen und bei einem Geburtstagskuchen noch ein bisschen Maxi feiern.🥳
Danach packten wir auf dem Zimmer die Rucksäcke, duschten und schliefen dann.
Leider war die Klimaanlage nicht die Stärkste, so dass wir die Fenster öffnen mussten und es nicht wirklich kühl war.Read more
Es geht hoch
June 28 in France ⋅ ☀️ 15 °C
Für uns hieß es heute Morgen um kurz nach 6 Uhr: Aufstehen! Denn das Frühstück gab es
ab 6:30 Uhr.
Das haben wir auch so gemacht, leider war mit uns noch eine Reisegruppe da und so kam die Angestellte, die für das Frühstück zuständig war, nicht hinterher. So fehlte immer etwas, aber wir konnten trotzdem einiges frühstücken.
Gegen kurz nach 7 Uhr ging es dann mit gepackten Sachen zum Auto, was einige hundert Meter vom Hotel weg geparkt war und dort mit 22 kW die gesamte Nacht auf 100% geladen hatte.
Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zum Parkplatz nahe der Talstation der Zahnradbahn Tramway du Mont Blanc. Nicht weil wir die heute schon nutzen, sondern am nächsten Sonntag mit der runterkommen wollen.
Auf dem Weg bis dahin mussten wir noch einen Zwischenstopp machen und Käse kaufen, da der vorher gekaufte nicht den Weg ins Auto geschafft hatte :/
Glücklicherweise machte ein Supermarkt um 8:30 Uhr auf und wir konnten erfolgreich die zweiten Kunden sein.
Vom Parkplatz ging es dann für uns per Uber das Tal weiter hoch bis zu unserem Einstieg. Leider war auf der Strecke ein lokales Fest, welches die Straße sperrte. Unterschiedliche Gruppen im traditioneller Kleidung und mit Musikinstrumenten tanzten nacheinander auf der Straße. So mussten wir einen Umweg fahren, was aber kein Problem war, sondern nur Zeit kostete.
Gegen 10 Uhr und ein paar Nussecken später sind wir dann losgewandert. Die Wegweiser prognostizierten zwischen 5 und 6 h.
Zum Glück verliefen die ersten 800 hm fast nur durch einen Wald und auf der sonnenabgewandten Seite, sodass wir zügig und relativ kühl voran kamen. An der ersten Hütte die auf dem Weg lag, hatten wir mit kürzeren Pausen dem Schild knapp 20 Minuten abgenommen.
Im Schatten machten wir dort dann fast eine Stunde Mittagsrast, bevor es dann auf die zweite Etappe ging.
Leider hatten wir vor der Pause die Baumgrenze erreicht wodurch es in der prallen Mittagssonne weiter ging. Zwischendurch kühlten uns Schatten, eine kühle Brise und später auch mal Wolken.
Der Weg war aber grundsätzlich sehr schön: sehr abwechslungsreiche Untergründe, immer wieder Kletterpassagen und eine 60 m lange Hängebrücke. Beim überqueren haben wir uns gut angetrunken gefühlt, denn die Brücke schwankte recht ordentlich. Nach der Brücke kam noch der letzte Anstieg bis zur Hütte (Refuge de Consrits), die wir dann nach insgesamt 6:15h (inkl. Pausen) und 1625 hm erreichten.
Auf der Hütte angekommen checkten wir erstmal ein, bezogen unser Zimmer und ruhten uns bis zum Abendessen im Bett und auf der Sonnenterasse aus. Etwas Internet gibt es hier an einem Ort.
Zum Abendessen durften wir Tomatensuppe mit Käse und Riesen-Croutons, Polenta mit Curry oder Hähnchen und eine Schokonachspeise mit Kekskrümmeln genießen. (Sowohl Veggie als auch Glutenfrei wurden berücksichtigt ✅)
Danach sprachen wir mit einem Bergführer über die anstehenden Touren und holten so ein paar wertvolle Infos ein.
Morgen soll es für uns auf den Mont Tondu gehen, der auf der gegenüberliegenden Seite der Hütte liegt.
Somit müssen wir einmal runter bis zum Gletscher und dann auf dem Rückweg zurück hoch zur Hütte, da wir noch eine Nacht auf dieser Hütte schlafen.
(Weiter Bilder folgen)Read more
Der erste Gipfel !🏔️
June 29 in France ⋅ ☁️ 14 °C
Nach einem zünftigen Gewitter in der Nacht ging’s heute Morgen pünktlich um 6 Uhr Richtung Mount Tondu (3.196m). Zu Beginn hieß es erstmal 1h Zustieg hinab über etwas bröckliges Gelände bevor es über den Gletscher hinüber an den Fuß des Berges gehen soll.
Am Anseilplatz am Gletscherrand war Julius unwohl in Verbindung einem hohen Zuckerwert, sodass er nach 20 Minuten Abwarten ohne einer signifikanten Verbesserung beschloss zur Hütte zur Erholung zurück zu kehren 😢 Für die anderen 3 ging die Tour dann los.
Über den Gletscher ging’s gut voran bevor es in eine schmale Schneerinne ging. Das Queren der Schneefelder für den Aufschwung auf den Gipfel war aufgrund der sulzigen Bedingungen manchmal etwas herausfordernd.
Stetig ging’s mit einem guten Tempo von Domi immer weiter hinauf über Schnee und etwa 30 Grad aperes Gletschereis. Kurz nach der 3000Hm Grenzen bot ein Fixseil in einer Rinne mit viel feinem Geröll noch etwas Abwechslung in dem sonst sehr kräftezehrenden Steigen.
Auf 3.050m hat Hilko sich für ein Abwarten im Rucksackdepot entschieden, sodass die letzten 100 hm Domi und Maxi vorbehalten waren. Nach einem kurzen Abstecher zum Gipfel, gab’s eine gemeinsame Brotzeit am Rucksackdepot.
Währenddessen hatte Julius sich ausgeruht und hat dann noch eine kurze Tour mit knapp 300hm den Hausberg gemacht. Hierbei kundschaftete er den Zustieg für morgen schonmal aus. Es wird über Fels und Geröll gehen, bevor sich ein Schneefeld an das nächste reiht.
Über die Schneefelder ging’s dann für Julius zügig zurück.
Der Abstieg der anderen Drei war durch den weichen Schnee zwar sehr schnell (1:30 h) aber auch da galt es bis zuletzt aufmerksam und hochkonzentriert zu sein um nicht umzuknicken, auszurutschen oder Steinschlag auszulösen. Den Rückweg über den Gletscher war dann doch manchmal etwas stolperhaft :D (Nach 7h unterwegs auch kein Wunder)
Die letzten Höhenmeter vom Gletscher zurück zur Hütte in der Mittagshitze hat’s uns zu großen Teilen endgültig besorgt. Nach anfangs blockigem, weglosem Gelände waren wir sehr glücklich um 14:30 an der Hütte angekommen zu sein.
Wir machen uns nun erstmal frisch, ruhen uns etwas aus und planen dann den morgigen Tag mit der Überschreitung der Domes des Miages.Read more
Unsere größte alpinistische Leistung
June 30 in Italy ⋅ ☁️ 9 °C
Wie gestern schon angekündigt wollten wir heute die Überschreitung der Domes des Miages machen.
Wer dachte, dass man im Urlaub lange schläft, hat falsch gelegen, denn unsere Wecker klingelten um 3:15 Uhr. Das vor allem, weil für den Nachmittag instabiles Wetter mit der Möglichkeit auf Gewitter und Niederschlag voraus gesagt war.
Nach dem wir gefrühstückt und die letzten Sachen in die Rucksäcke gepackt haben, ging es dann um 4:20 Uhr los.
Zu Beginn stand ein langer Aufstieg im Licht der Stirnlampen auf den ersten der geplanten sechs Gipfel an. Bereits hier ging es zum Teil im Schnee, zum Teil über Fels. Den ersten Teil der Route hatte sich Julius gestern schon angeguckt und somit konnten wir im Dunkeln gut navigieren.
Nach etwas mehr als 2 Stunden standen wir dann auf dem Gipfel der Aiguille de la Bérangère mit 3425 m.
Dort machten wir eine kurze Rast, schmierten uns mit Sonnenmilch ein und holten die Sonnenbrillen raus. Denn so langsam kam die Sonne hervor und löste den Mond der Nacht ab.
Von dort aus ging es einen Felsgrat hinab bis zum Beginn des Gletschers. Diesem folgt man erst relativ flach, bevor es in eine steile Flanke geht, welcher man der über 300 hm vereiste Nordwand zum Dome des Miages - Südgipfel auf 3670 m folgt. Der Anstieg war wegen seiner Steilheit sehr Kräfte zehrend. Von dort aus folgten wir dem Firngrat weiter, welcher die verschiedenen Gipfel der Domes des Miages verbindet. Der Grat war gut exponiert und zunehmend schmaler, aber durch die aktuellen Schneebedingungen gut zu bewältigen. So folgten je ein Ab- und Anstieg zwischen dem Süd- und dem ersten Gipfel, sowie dem ersten und zweiten Hauptgipfel. Auf dem zweiten legten wir um 10 Uhr eine kurze Mittagspause ein. Von dort aus sahen wir bereits den höchsten, den vierten Gipfel. Um dahin zu kommen mussten wir aber erstmal ins Col absteigen und 110 hm wieder hinauf bis auf 3674 m.
Der spannendste Teil stand uns dann aber erst bevor. Vom vierten zum fünften Gipfel gibt es einen recht exponierten Felsgrat, den wir am laufenden Seil gingen. Leider geht aus auch zwischen den beiden Gipfeln gut runter und wieder hoch.
Vom diesem konnten wir dann die Hütte sehen, gleichzeitig mit dem Wissen, dass bis dahin bestimmt noch 2 h Geh- und Kletterzeit liegen würden. Denn der Abstieg war ebenfalls ein langer, herausfordernd Felsgrat, mit einigen kurzen Schneefeldern und losen Blöcken.
Der Grat lies sich eingermaßen gut abklettern, aber man musste immer gucken woher und dass man keine losen Steine mit dem Seil auslöst. Eine ca. 20 m lange Abseilstelle gab es noch, die wir aber nach etwas suchen gefunden und gut gemeistert haben.
Danach folgten wir noch dem Schutt- und Blockgrat bis zur Hütte, auch hier ging es wieder hinauf und hinab.
Gegen 15:30 Uhr kamen wir dann nach knapp 11 h Gehzeit an der kleinen Durierhütte an.
Die Hütte hat nur 16 Betten plus zwei für das Hüttenpersonal und ist geschätzt 24 qm groß.
Das Essen gab es in der Mitte des Aufenthalts- und Schlafraums. Gegen 20 Uhr ist hier schon Nachtruhe und wir versuchten mehr zu schlafen.
Diese anspruchsvolle Hochtour war eine Tour mit sämtlichen alpinistischen Elementen wie steilen, vereisten Nordwänden, Gletscherüberquerungen, Gratkletterei, Abseilen, schuttiges und blockiges Gelände, schmale Eis-/Firngrate und große Höhe welche wir mit Bravour im Team gemeistert haben.
Morgen geht es für uns nur ca. 3 Stunden bis zum Refuge Plan Glacier auf 2700 m Höhe.Read more
Recovery Day
July 1 in France ⋅ 🌧 4 °C
Nach dem anstrengenden und fordernden gestrigen Tag war uns schon vor dem Blick in den Wetterbericht klar, dass wir heute die kürzere Planungsvariante einschlagen werden.
Das hieß auf direktem Wege zum Refuge Plan Glacier absteigen und nicht zuerst Richtung Aguille de Bionassay und dem berühmten Bionassaygrat aufzusteigen, diese Option hatten wir in der Planung vorgesehen, für Top Wetter und entsprechende Stimmung im Team.
Der Wetterbericht bestätigte diese Planung klar, sowohl in der Nacht gab es Gewitter und viel Niederschlag, als auch für den ganzen Tag war unstabiles Wetter mit Gewitter angekündigt.
Um 6 Uhr haben wir entspannt im Refuge Dourier gefrühstückt. Tatsächlich alleine, da die Seilschaften mit Ambitionen auf die Bionassay-Überschreitung schon längst aufgebrochen und die anderen noch im Bett waren.
Es haben sich tatsächlich 2 Seilschaften entschieden, im Refuge Dourier abzuwettern und auf bessere Bedingungen für den Mittwoch zu warten. Die Ambitionierte Seilschaft musste den Aufstieg um 1:30 sehr schnell abbrechen und ist nach einer Pause in der Hütte dann abgestiegen.
Unser Weg startete um 7:20 durchaus anspruchsvoll. In für die Westalpen typischem, brüchigem Gelände ging es zuerst über eine Steilstufe vom Col de Miage hinab. Anschließend führte uns der markierte Weg durch welchselnd schuttiges oder blockiges Gelände lange über eine Moräne, bevor wir ein spaltiges Gletscherfeld querten. Hier war sofort klar, dass es nur am Seil zu begehen ist. Es warteten noch 2 weitere Fels- / Schuttrippen die jeweils einen kleinen Anstieg und Kraxelei bedeuteten. Dazwischen ging es noch über ein Schneefeld. So legten wir unsere Steigeisen zwei mal an und wieder ab, um auf Schnee und Fels jeweils den besten Tritt zu haben.
Nach der letzten Bergrippe konnten wir das Refuge Plan Glacier schon erblicken und es fehlten nur noch wenige Schritte bis zur Ankunft.
Unser Hüttenwart begrüßte uns gegen 11 Uhr freundlich. Die Hütte ist spannend an den Fels gebaut, einige Kammern bekommen dadurch eine natürliche, aber zu Teilen nasse Rückwand. Das Refuge Plan Glacier ist wieder sehr klein, es sollen 19 Personen plus Hüttenwart hineinpassen. Sie kommt uns etwas komfortabler vor, da wir bis zum Nachmittag die einzigen Gäste waren hatten wir die Stube mit Betten und Esstisch aber auch für uns alleine.
Wir nutzten die Zeit für die Organistation des Materials und Proviantes, ausgiebige Mikado Spielrunden, ein wenig Handyzeit für den Kontakt zu den Lieben und den ein oder anderen Napp.
Heute Abend gab es Polenta, für die Region typisch. Auch typisch ist wohl Käse zur Suppe, jeden Abend hat jede Person ein Stück Tomme de Savoire zur Suppe mit Brot bekommen. Diese Tradition befinden wir für lecker und eine super Ergänzung.
Für morgen ist ein Wandertag zum Refuge Nid de Aigle geplant. Der erste Step Richtung Normalweg zum Mt Blanc.Read more
Planänderung: Kein Mont Blanc für uns ❌
July 2 in France ⋅ ☀️ 14 °C
Nach einem tollen Wandertag von der Plan Glacier Hütte zum Refuge Nid d'Aigle kam alles anders als geplant:
Ankunft war nach einer schnellen Etappe in 5 h mitsamt Pausen gegen 13 Uhr. Wenige Stunden nach der Ankunft setzen dann bei Domi Übelkeit, Schüttelfrost und Erbrechen ein. Als dann bei den übrigen 3 sich ebenfalls ein ungutes Gefühl im Bauch breit machte, wurde schnell klar, dass da mehr im Anmarsch ist.
Zu Beginn des Abendessen erwischte es mit Maxi den nächsten mit Erbrechen und somit war endgültig klar, dass es nichts mit dem nächtlichen Aufstieg zur Goûter Hütte (geplant war 2 Uhr Frühstück) und somit dem eigentlich Ziel unserer Tour: Der Besteigung des Mont Blanc wird.😢
Aktuell hoffen wir darauf, dass es nicht eine Frage der Zeit ist wann es Hilko und Julius ebenfalls erwischt und wir alle morgen transportfähig sind, um mit der ersten Zahnradbahn zurück ins Tal fahren zu können.
Die Enttäuschung ist groß und es tut unfassbar weh hier unmittelbar an dem Berg dem Ziel so nah und doch so fern zu sein.
Uns trennten nur noch 2 Tage bis zum höchsten Gipfel der Alpen…Read more

TravelerDen Footprint like ich nicht, sorry. Tut mir so leid, dass es so gekommen ist, ich fühle sehr mit ☹️

TravelerOh no... Ich hätte es euch von ganzem Herzen gewünscht - gute Besserung an die Kranken!

TravelerSo schade, aber besser jetzt als irgendwo am Berg und ausgeflogen werden müssen, oder schlimmeres. Der Berg läuft euch nicht weg. Mut gehört dazu besonnen aufzuhören und das Ziel ein andern mal ermeut anvisieren.
Ab nach Hause 📉
July 3 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C
Wir hatten eine anstrengende Nacht.
Domi war ziemlich schnell eingeschlafen, aber bei Maxi wurde es schlimmer. Nichts konnte und wollte Maxis Körper einbehalten.
Hilko und Julius hatten weiterhin ein ungutes Gefühl im Bauch, welches aber auch nach dem Abendessen nicht schlimmer geworden war. Im Stundenrhythmus wechselten die Beiden sich ab, um Maxi am Bett eine Einschlafbegleitung zu geben.
Im Laufe der Nacht ging es Maxi dann zunehmend besser und der angedachte Plan, mit der Bahn runter und dann weiter nach Hause, klang immer realistischer.
Also frühstückten wir um 7:30 Uhr nach einer anstregenden Nacht und Maxi trank langsam und vorsichtig einen Tee.
Um 8:13 Uhr stiegen wir dann mit all den anderen Bergsteigern, die zuvor den Mont Blanc erfolgreich bestiegen hatten, in den ersten Zug des Tages ins Tal.
Es war schmerzhaft die anderen erfolgreichen Seilschaften zu sehen. Der Blick in die vielen geschafften, und doch glücklichen Gesichter erinnerte uns daran, dass wir selbst in 2 Tagen an gerne deren Stelle gestanden hätten.
Die Ausblicke bei der Fahrt waren trotzdem sehr schön, wir konnten sie aber nicht ganz genießen.
In Tal angekommen mussten wir unsere Tickets bezahlen, da morgens das System oben noch nicht funktioniert hatte.
Vom Bahnhof ging’s kurz zu Fuß zum Auto, um dann Maxi und Domi einmal zum Arzt zu bringen.
Der Arzt diagnostizierte einen undefinierten Infekt und verschrieb den beiden ein Durchfallmedikament.
Nach dem wir das noch in der Apotheke abgeholt haben, ging es dann auf die Rückfahrt.
Während die beiden einmal durchgecheckt wurden, kauften Julius und Hilko noch magendschonende Verpflegung für die Fahrt.
Mit 2 Ladestopps in Deutschland und nur geringen Verzögerungen durch den Freitag-Feierabendverkehr sind wir dann gegen 22:00 Uhr gut in Halver angekommen.
Weitere Komplikationen oder Zustandsverschlechterungen gab es bei allen nicht.
Nun brauchen wir alle sicherlich etwas Zeit und Abstand um uns zu regenerieren, und vorallem um körperlich und seelisch zu heilen. Wir sind dankbar für die coole Zeit, unser Team und um einige Erfahrungen reicher, doch das eigentliche große Ziel blieb uns verwehrt.
EDIT: Maxi war am Samstag in Hellersen in der Notfallfpraxis. Mit den Syptomen und dem Verlauf der Nacht hält der Arzt ein Norovirus für wahrscheinlich. Alternativ könnte auch eine Lebensmittelvergiftung die Ursache gewesen sein. Jetzt heißt es, weiter beobachten was der Körper mit vorsichtig zugeführter Nahrung anstellt.Read more

TravelerSchön, dass ihr trotz Allem gut nach Hause gekommen seid! Gute Besserung für Domi und Maxi. Auch wenn die Enttäuschung jetzt erstmal groß ist, werdet ihr ganz bestimmt nochmal die Gelegenheit bekommen, euch diesen großen Traum zu erfüllen.




















































































































Traveler
Herzlichen Glückwunsch
Traveler@Maxi, Herzlichen Glückwunsch nachträglich 🎂☘️
TravelerViel Erfolg auf eurer Hochtour und der Bewältigung eurer Etappenziele. Nicht vergessen, auch der Weg dorthin kann das Ziel sein.