• Lukas Wlodarek
  • Clarissa
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FREI&zeit 2020

Nachdem unsere geplante Europareise vorerst geplatzt ist, haben wir beschlossen nichts mehr zu planen und eine Fahrt ins Blaue zu starten. Wir sind gespannt was diese Reise bringt und wohin sie uns führt! Läs mer
  • immer südlicher

    2 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 23 °C

    Martina Franca, eine weiße Barockstadt, ist in der Altstadt aufgebaut wie ein Labyrinth in dem wir uns wirklich verliefen. Eine verwinkelte Sackgasse neben der Anderen. Das letzte Mal ging es uns so in Marrakesch.
    Auf der Fahrt weiter südlich sind wir immer wieder begeistert von den riesigen alten Olivenbäumen. Tatsächlich ist ein Viertel der Fläche Apuliens mit Olivenbäumen bedeckt.
    Leider mussten wir feststellen, dass es garnicht so leicht ist im Herbst einen Campingplatz zu finden. Die meisten Campingplätze sind zu, so dass wir ein ganzes Stück südlicher fahren mussten um noch einen Schlafplatz zu finden.
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  • Agricampeggio San Georgio

    4 oktober 2020, Italien ⋅ 🌙 20 °C

    Nach langer Fahrt angekommen auf dem Agricampeggio San Georgio. Dort gab es Auberginen, Paprika und Tomaten zum selberpflücken, Esel zum streicheln und dicke Kröten. Zum Meer ging es durch einen Pinienwald. Als wir dort angekommen sind waren wir schockiert von dem vielen Plastik in den Felsen und im Sand...
    Nach zwei Tagen fuhren wir weiter bei Nebel und schwülen Temperaturen an Steinwüsten entlang und vorbei ein alten Hoteltempeln, die ihre besten Tage schon hinter sich haben, bis nach Maria di Léuca.
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  • Agricampeggio L'upupa

    7 oktober 2020, Italien ⋅ ☁️ 22 °C

    Weiterhin ist kein Campingplatz in Sicht - so landeten wir, nach ausgiebiger Recherche, auf dem Agritourismo L'Upupa.
    Nur mit drei Fahrzeugen standen wir auf dem schönen Gelände. Am ersten Abend war plötzlich ein kleiner Kater unterm Tisch und bewegte sich seitdem nicht mehr von unserem Gelände weg.
    Von Mizue, der Besitzerin, lernten wir auch was mit all den Olivenbäumen los ist die wir im Süden von Apulien sahen. Ein kleines Bakterium tötet seit 2013 sämtliche Bäume in rassantem Tempo.
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  • Tropea

    10 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 21 °C

    Einen kurzen Abstecher machten wir an Kalabriens Westküste. Tropea, der Touriort Kalabriens, dass wurde uns spätestens bewusst als wir auf dem gestopft vollen Campingplatz ankamen. Umso erstaunter waren wir als in der Altstadt nichts los war und wir den überwältigenden Blick über das Meer fast alleine genießen konnten.Läs mer

  • Endlich eine Insel

    11 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 23 °C

    Als wir morgens vom Platz fuhren wurden wir herzlich von einem älteren Ehepaar aus Ljubljana verabschiedet, welches wir schon vom Platz vorher kannten. Auf direkt Weg fuhren wir nach Villa San Giovanni zum Fährhafen.
    Seit Beginn der Reise wollten wir Fähre fahren und auf eine Insel, dass wir das tatsächlich noch schaffen hätten wir nicht gedacht.
    Total unkompliziert und in nullkommanichts waren wir auch schon auf Sizilien.
    Auf einem klassischen Ankommplatz hieß es dann erstmal den Regen abwarten.
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  • Der Ätna

    14 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    Auf direktem Weg ging es zum Camping Mons & Gibel am Füße des Ätna, dem höchsten Vulkan Europas. Am nächsten Tag startete dann unsere Tour auf den Hauptkrater. Schon die Fahrt zum Parkplatz war beeindruckend, der schwarze Lawastein gibt der Region seinen ganz eigenen Charakter. Auf 1900m ging es in eine Gondel, welche uns auf 2500m brachte,die nächsten 400 Höhenmeter wurden mit einem speziellen Unimog bewältigt. So hoch waren wir beide noch nie. Aber jetzt begann erst der Aufstieg! Mit etwas Druck auf der Brust stiegen wir in der Gruppe bis auf 3330m zu einem der Hauptkrater des Ätna. Durch das grummeln und rauchen des Vulkans fühlten wir uns der Erde erstaunlich nahe. Seit zwei Tagen liegt Schnee auf dem Ätna, welcher einen tollen Kontrast zum schwarz-roten Lawastein bildet. Oben angekommen stieg uns ein strenger Schwefel Geruch in die Nase und ruckzuck wurde es neblig und der Wind pfeifte uns um die Ohren. So schnell kann sich das Wetter ändern. Den Abstieg mussten wir dann im Nebel und - 2grad mit eiskalten Wind machen. Aufregend und überwältigen war es trotzdem 🖤Läs mer

  • Siracusa und zurück ans Meer

    16 oktober 2020, Italien ⋅ ⛅ 21 °C

    Mit schwerem Herzen verabschiedeten wir uns von der Ätna Region und fuhren weiter südlich nach Siracusa. Nach einem kleinen Stadtspaziergang und einer Stärkung ging es dann wieder ans Meer auf den Camping Sabbiadoro. Ein in Perfektion gefegter Platz, mit herrlichem Sandstrand und kristallklarem Meer. In netter Geselligkeit verbrachten wir hier die anschließenden Tage.Läs mer

  • Noto

    19 oktober 2020, Italien ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Barock Stadt Siziliens beschenkt uns durch die prächtigen Bauwerke mit einem sehenswerten Stadtbummel. Auch wenn manche Gebäude fast etwas groß wirken für den kleinen Ort. Aktuell wird überall gewerkelt und Vorbereitungen werden getroffen für das Konzert von Andrea Bocelli. Die Kopfstatur erwarteten wir eigentlich erst bei Agrigento - wer schon länger mitliest bzw mitschaut sollte hierbei etwas auffallen...Läs mer

  • Modica und der Weg dorthin

    20 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    Die nächste Nacht verbrachten wir auf einem klassischen für-eine-Nacht-okay Camping mit open air Dusche in der Nähe des Natur Reservat Orientata Vendicari.
    Clarissa hoffte stark auf Flamingos aber die waren alle ausgeflogen. Deshalb gab es einfach nur einen Spaziergang durchs Gelände. Auf dem Weg nach Modica fuhren wir an den Höhlen von Ispica vorbei und entschieden uns spontan uns diese anzusehen. Die Grotten wurden teilweise schon in der Steinzeit in den Fels geschlagen. Hier gab es zur Entschädigung, dass wir keine Flamingos gesehen haben zwei Granatapfel frisch vom Baum.
    Endlich in Mòdica angekommen war naturlich wieder Siesta. Trotzdem hat uns die Stadt sehr gefallen. Die Gebäude sind zwar nicht so herrschaftlich wie in Noto dafür liegt die Stadt spektakulär in einer Schlucht.
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  • Agritourismo Camperlife

    21 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 21 °C

    Herzlichst begrüßt wurden wir auf dem Agritourismo Capo Scalampri auf italienisch. Die Kommunikation stellte sich tatsächlich als Herausforderung da aber letztendlich fanden wir einen Platz am Meer. Mit gutem Essen und Blick auf den fantastischen Sonnenuntergang. Was will man mehr?!
    Am darauffolgenden Tag gab es das schlechteste Eis unseres Lebens in Puncta Secca und einen Spaziergang entlang am Meer und zwischen den Gewächshäusern.
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  • Ragusa und Caltagirone

    22 oktober 2020, Italien ⋅ ⛅ 18 °C

    Mit Ragusa machten wir die Barockstadttriologie im Südosten der Insel komplett. Auch hier prächtige Bauwerke in toller Lage. Hinzu kommen im "neueren" Stadtteil coole Streetart und natürlich wieder Stufen ohne Ende. Zu diesem Zeitpunkt war uns jedoch noch nicht bewusst dass wir in Caltagirone eine viel größere und imposantere Treppe hinaufsteigen werden. In der Stadt der Keramik ist die "La Scala" mit Keramik Kacheln verschönert.
    Die lange Treppe führt 142 Stufen zur Kirche Santa Maria del Monte. Von Oben wird man mit bezauberndem Blick über das sizilianische Inland belohnt.
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  • Inland Siziliens

    23 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Eine Nacht verbrachten wir auf dem Agritourismo Agricasale. Abends gab's ein üppiges Mahl mit Antipasti und Pasta. Es war als würden wir im Wohnzimmer der Gastgeber speisen, mit laufendem Fernseher und lauter Nippes.
    Am nächsten Morgen war es so kalt, dass wir fluchtartig den Ort verließen und zur Villa Romana Casale fuhren. Eine Ausgrabung mit unzähligen Boden Mosaiken. Unfassbar wie gut diese erhalten sind wenn man bedenkt, dass die Villa aus dem 4Jh.n.Chr stammt.
    Weiter ging es nach Ella einer Stadt auf einem Berg mit fantastischem Blick auf den Ätna. Die weitere Fahrt an die Nordküste überraschte uns mit toller Landschaft.
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  • authentisches Cefalu

    26 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 21 °C

    Entspannte Tage bei mäßigem Wetter verbrachten wir auf dem Costaponente Campingplatz bei Cefalu. Um die Stadt zu besichtigen, entschieden wir uns mit dem Bus zu fahren. Was wohl die beste Entscheidung war! Auf dem Hinweg waren wir ganz alleine und der Bus fuhr am städtischen Krankenhaus vorbei, dort war ein Trubel, viele Menschen und vorm Krankenhaus Zelte aufgebaut.
    Cefalu war ganz nett als Stadt zwar sehr touristisch aber jetzt ist hier kaum was los. Auf dem Weg zum städtischen Fels begegnete uns ein außergewöhnliches Stadttier und auf den Abend bekamen wir heimischen Besuch auf einen Drink.
    Das spektakulärste war aber die Rückfahrt mit dem Bus. Laut diskutierend ging es los. An einem Bahnübergang, an welchem wir stehen bleiben mussten, sprang der Busfahrer auf um seine Diskusionspartner direkt ins Auge zu blicken. Leider haben wir wenig verstanden aber es ging definitiv um die neuen Corona Verordnungen die seit heute gültig sind.
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  • Fährfahrt.

    28 oktober 2020, Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Nachdem überall die Coronazahlen wieder steigen und immer mehr Länder zum Risikogebiet erklärt werden heißt es auch für uns die Heimreise anzutreten. Eine Entscheidung die uns nicht leicht gefallen ist.
    In Palermos Hafen nutzten wir die Wartezeit um uns ein Chilli con Carne zu kochen bevor wir einchecken und aufs Schiff durften.
    Kaum in unserer Kabine gemütlich gemacht und eingeschlafen wachten wir auch schon wieder auf durch das elende Geschaukel. Jetzt nur nicht bewegen!
    Zum Glück war das Unwetter am nächsten Tag vorbei, so dass wir die Überfahrt mit Sonne und Wind an Deck genießen konnten.
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  • Resümee Italien

    28 oktober 2020, Italien ⋅ ⛅ 15 °C

    Das Land mit dem wir am wenigsten gerechnet haben und am längsten blieben hat auch eindeutig am meisten Eigenarten.
    Angefangen davon, dass wir fast immer zur Siesta in einer Stadt waren und die Läden prinzipiell zu. Typisch ist für uns aber auch das späte Essen der Italiener, der generell schicke Dresscode und das ständige Telefonieren beim Autofahren. Aber vielleicht liegt es nur daran, dass es für den alten Fiat Panda, das wohl meist gefahrene Auto in Italien, noch keine Freisprechanlage gibt.

    In keinem anderen Land haben wir so schlechte Straßen und so eine chaotische Strassenführung gesehen (abgesehen von Stettin).
    Auch sind wir in keinem Land so viele Treppen in Dörfern und Städten gestiegen. Deshalb sieht man in Italien wohl auch deutlich weniger dicke Menschen.
    Italien wäre nicht Italien ohne sein hervorragendes Essen, den alten Männern auf Plätzen, die sich wild gestikulierend unterhalten und den Totenanzeigen mit Foto und Text die überall an den Häusern kleben.
    Desto südlicher man fährt umso deutlicher fällt uns die Müllproblematik Italiens auf. An vielen Strassenausbuchtungen liegen bergeweise Müllsäcke.
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  • Der Kreis schließt sich

    29 oktober 2020, Tyskland ⋅ ☁️ 12 °C

    Wow - wie schnell doch sechs Monate vorüber gehen können. Zu Beginn hätten wir niemals gedacht so lange unterwegs zu sein. Auch wenn wir gerne mit Emilio durch die Gegend gefahren wären sind wir sehr dankbar, dass es so lange geklappt hat.
    Auf der Reise konnten wir sagen, so nördlich auf der Erde waren wir noch nie und auch so hoch waren wir noch nie. Wir hatten alles mögliche an Wetter, heiße Tage, Regentage, bitterkalte Nächte und trotzdem lieben wir das Dachzelt noch wie am ersten Tag und die Vorstellung heute Nacht in einen Haus zu schlafen ist bis jetzt noch ganz komisch.

    Wir möchten uns bedanken bei Allen die uns auf der Reise begleitet haben und die den Block mit verfolgt haben 😊👋
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    Resans slut
    29 oktober 2020