Twyfelfontein - Okonjima
11 november 2017, Namibia ⋅ 🌙 13 °C
Mirka schreibt:
Meine Nacht war unruhig aber ich konnte schlafen. Morgens gleich den letzten Schluck Fencheltee runterwürgen und frischen Grüntee machen. Ab zum Frühstück, wo ich mir eine ganze Banane gönne und da ich Lust auf Joghurt hatte gab’s auch 2 Löffel davon mit Zucker und Chiasamen. Wirklich wohl war mir immer noch nicht, darum fuhr Andy am Anfang. Die Fahrt war ganz ok, noch eine 4er Gruppe Giraffen mit 2 Kleinen vom Strassenrand aus, doch als auf der C39 der Teer eingesetzt hat, merkten wir wohl beide das die Ferien doch ein Ende haben. Und bei uns wird es mit der wiederkehrenden Zivilisation erst so richtig bewusst. Uns war das eigentlich klar, aber wahrhaben will man es dann doch nicht. In Outjo (schon fast eine City) haben wir eine Bakery gefunden mit Kolbenkaffemaschine und einer guten Backwarenauswahl. Ich hab’s mit etwas Salzigem probiert, die Hälfte durfte Andy noch essen 😁. Wir hatten hier endlich WiFi und probierten so viele Berichte raufzuladen wie möglich. Keine Ahnung ob die nächste Lodge Wifi hat?
Die letzten 1.5h bin ich noch hinter das Steuer und ehrlich ist das ein komisches Gefühl wieder 120km/h auf einer Teerstrasse zu fahren!
Nicht lang und wir standen vor dem grossen Eingangstor von Okonjima. Wir wurden durch den Portier angemeldet, der musste unsere Namen etwa 4x durch das Telefonrohr senden. Auf jeden Fall meinte er zum Bush Camp geht’s noch 23km! What?? und irgendwann komme ein elektrisches Tor! Hä?
Nach 1-2km kam das schöne Tor mit dem Cheetah drauf. Ok, und das Tor bewegte sich wirklich - von Menschenhand! haha!! Er fragte uns wo wir hinwollen, naja zum Bushcamp... seine Antwort kam sooo langsam ich dachte wir haben uns schon verfahren. Er meinte schlussendlich, einfach grade aus! 😂
Das erste grosse Schild welches wir erblickten: «Stay in your car». Das zweite was wir sahen: Ein Auto mit offener Türe. TIA!
So, wir wollen schliesslich die grossen Büsis sehen und nicht schon auf der Fahrt dahin gefressen werden. Wir fuhren kaum 100m und wir sahen Gnus, Zebras und sonstige Antilopen, wir konnten uns gar nicht satt sehen. So viel Tiere auf einmal hatten wir bis jetzt nicht. Irgendwann überholte uns ein anderer Toyota und ein paar Minuten später stand da jemand mit dem Quad auf der Kreuzung und hatte das Auto vor uns auch angehalten. Hello... wie ist euer Name? Ich habe nochmals gesagt – «Schweizer und Freund» … ahh gut… blabla… ihr könnt mir jetzt nachfahren. Äh, Andy hat er wirklich das gesagt? Naja irgendwie dachte ich an eine Verwechslung. Easy wird sich bald klären. Angekommen wurden wir begrüsst und uns mitgeteilt, dass das BushCamp voll ist und wir ein gratis Upgrade erhalten (zur Villa - auch anderer Ort). Es werden nur total (inkl. wir) 8 Gäste hier sein! Wow! Wir konnten grad unser Glück nicht fassen! Soo cool! Dann kam schon unser Guide Richard ein weisser Namibian. Fragte uns was wir so sehen möchten, was wir schon gesehen haben. Der Zeitplan war um 16:00 Teatime und 16.30 Abfahrt auf den Gamedrive.
Ich freute mich riesig, nur schon das ganze Anwesen ist genial, vor der Terrasse laufen Pumbas hin und her. Beim Pool gab’s auch gleich ein Wasserloch für die Tiere. wir sind mitten im Park ohne Zaun um die Lodge.
Wir hatten ca. 2h zum Duschen, einrichten, Nachrichten schreiben, etc.
Um 16.00 waren erst 2 weitere Gäste angereist. Auch Schweizer, sie waren auch gestern noch im Mowani (aber ich hätte sie nicht erkannt). Schön, zu viert los auf dem Gamedrive. Richard erklärte alles, zeigte uns wie gross der Park ist und wo wir etwa ISASKIA finden, das ist eine Leopardin mit 2 8 Monate alten Jungen. Bereit und los gings, wir sahen einiges an Antilopen und vor allem Pumbas. Zuerst suchten wir noch einen anderen Leoparden der sein Revier in der Nähe hat, aber dann kam ein Funk das jemand Isaskia gefunden hat, somit gings dann in ihre Richtung. Dann gab’s noch Instruktionen wie wir uns verhalten, wenn wir bei den Leoparden sind und auch warteten wir bis das andere Auto dort weg war. Dann konnten wir hin, bis wir die Leoparden eigentlich neben dem Auto hatten, vorher hätte ich sie niemals gesehen! Mama Isaskia hatte noch ein Pumba gerissen und das wurde von innen heraus noch vor uns gefressen, es knackste und roch echt schrecklich. „Wie eine Sau stinken“ hat eine neue Bedeutung für mich! Mama und die zwei Jungs lagen schlussendlich alle katzenmässig im Schatten nebeneinander. Irgendwann mussten auch wir platzmachen für die nächsten. Dann noch etwas hin und her und zurückfahren. Am Abend gab’s beim Pool (und Wasserloch) einen prächtigen Sonnenuntergang mit Gin Tonic. Beim Eindunkeln kamen noch Stachelschweinchen (3 Stück) mit Punkfrisur vorbei und ein Schakal der alle grösseren Vögel etwas nervös gemacht hat. Dann gab’s Abendessen am 8er Tisch und dann ab ins Bett. Andy schnarchte schon und ich kämpfte mich mit Insekten- und Doom-Spray rum - ich habe gewonnen! 👍🏻Läs mer
Okonjima the End
12 november 2017, Namibia ⋅ ⛅ 32 °C
Mirka schreibt:
Irgendwie steht man hier morgens einfach einfacher auf. Die Sonne geht auf, die Vögel piepsen und die grösseren Vögel machen Krach. Haha. Hier braucht man eigentlich keinen Wecker, Andy ist auch vor dem Wecker wach. Ich staune immer noch jeden Morgen wenn "it happens".
Coffee/Muffin Time 06:30, Abfahrt 06:45. Heute Morgen waren wir 6 Personen auf dem Game Drive. Wir sehen heute wieder Leppards und neu auch Cheetas. Zuerst wurde Isaskia mit ihren zwei Jungs wieder getrackt und etwa am gleichen Ort gefunden wie gestern. Sie waren recht faul, und lagen rum und wir wollten dann schon fast wieder gehen. Hüpfte der einte hoch auf einen Baum, dann wurde unter Geschwister etwas gespielt und der andere versuchte es sich auf dem Baum gemütlich zu machen. Danach wollte Richard ein Cheeta Geschwisterpaar tracken und wir sind in ein ganz anderes Gebiet gefahren.
Hier hat man übersichtliches Gelände genau was Cheetas benötigen. Briefing und dann Fussmarsch zu den Cheetas! Er nahm sein Ortungsgerät mit und irgendwann meinte er, sie sind so nah, wahrscheinlich haben sie uns schon lange entdeckt. Und prompt waren sie da, ein paar Meter weiter unter einem schattigen Baum. Wir haben Sie kaum gesehen, wenn wir es nicht gewusst hätten. Die Cheetas waren sehr relaxed, wir konnten sicher etwa 10m nah an die Tiere ran. Ein wirklich schönes Erlebnis und sehr komisch, dass uns diese Tiere nichts anhaben (im Normalfall) und dann eben Leoparden eher.
Nach dem Cheeta-Tracking war unsere Morgenfahrt auch schon wieder vorbei, und dann gab’s Frühstück vom feinsten. Wir haben nach dem gemütlichen Frühstück unser Wagen auseinandergenommen. Alle Sachen die sich in den 3.5 Wochen angesammelt haben - unglaublich. Also zuerst Auto leeren, alles auf die Terrasse gestellt. Koffer nach draussen gebracht, geschaut wer kann was noch mitnehmen etc. Was vorig ist werden wir sicherlich hierlassen oder den Deutschen mitgeben die erst grad mit der Reise begonnen haben.
Dann wollte ich einfach noch in diesen Pool, erstens war er sehr sauber (bei anderen eher nicht) oder wenn es oft auch noch Pools hatte dann windete es zu fest, war zu kalt etc. Somit habe ich auch mein Badekleid nicht um sonst mitgeschleppt. Danach rasch duschen, und bereit machen für unser nachmittags Drive. Wir waren nur zu viert, und irgendwann auf dem Drive fing es an zu regnen, ca. 10min lang. Mein Sitz war ziemlich nass, aber nur für die nächsten 10min. hihi. Auf halben weg fragte uns Richard ob wir Rhino tracking machen wollen oder nochmals zu den Leoparden, wir entschieden uns natürlich für Rhino. Irgendwo auf der Strecke wartete Simon auf uns, er ist für das «Tracking and the safety life» der Rhinos zuständig. Wir pickten ihn auf und er führte uns mit dem Auto so weit als möglich hin und nachher hiess es zu fuss weiter. Wie immer zuerst ein Briefing wie man sich korrekt verhält wenn ein Rhino auf einen zu gerannt kommt (...) oder falls wir einen Leoparden sichten der uns auch sichtet.
Ok, dann ab in einer Schlange durchs Gebüsch, wirklich in Schlangenlinien, da es viel Gebüsch mit Dornen hat, sind lange Hosen ein Muss. Irgendwann sichten wir die zwei Bullen, einer kräftiger als der andere. Wir folgten ihnen seitlich, Simon immer voraus und alle hinter ihm her. Es hatte so hohes Gras das man nur den Rücken oder oft den Hintern gesehen hat. Für Okonjima ist es ein Test mit den 10 Rhinos, ob das Ganze funktioniert mit beschützen und was halt im Moment alles dazu gehört. Die Zeit raste und irgendwann mussten wir wieder zurück. Die Rhinos hatte unser Besuch nicht gestört, sie waren sehr relaxed.
Und wieder zum Auto zurück, der Weg kam mir ewig vor, mir war gar nicht bewusst das wir so weit gelaufen sind. Irgendwann ruft Andy mich wegen einem Foto, er hat einen Babyhasen im Gebüsch gefunden. Ooh, der war süss - aber Mamahase war nicht da. Der Guide Richard war sehr erstaunt das Andy den Hasen gespottet hat. 🙂 Dann gings leider schon wieder zurück zur Villa zum Gin Tonic! Die Stachelschweinfamilie war auch wieder da und wartete auf die Früchte/Gemüseabfälle. Eine riiiiesige Herde von Elan Antilopen kamen zu unserem Wasserloch vor der Villa, man sah fast nur das Spiegelbild im Wasser. Danach verabschiedete sich Richard, und wir bekamen Nachtessen. Die Diskussionen am Tisch waren interessant 4x CH + 4x D. Um 22Uhr gingen dann aber auch alle wieder ins Bett. Wir haben dann auch noch den Rest vorbereitet das wir am Morgen nur noch den Kulturbeutel in den Koffer stecken müssen. Ich versuchte es noch mit Bericht schreiben, aber um 00:10 musste auch ich aufgeben.Läs mer

















Resenär
Elegant! Hast ein Super Auge wie man die Tiere „fötelen“ soll...
Resenär
hihi dankee 🙈