Joined August 2018
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  • Day8

    Hinter den Wolken...

    August 15 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    ... lagen die Alpen. Das wusste ich von Achim, der mich bei meiner Abreise ein Stück begleitet und mir in einem lichten Moment sogar die Namen der kurz sichtbaren Gipfel genannt hatte.
    Die Tour von Apfeldorf nach Illerbeuren war vergleichsweise anstrengend und kulturarm. Anstrengend war sie, weil sie quer zu den Tälern von Lech, Wertach, Iller und so manch anderem eiszeitlich geprägtem Flüsschen verlief und die zudem noch den erwarteten Gegenwind hatte.
    Kulturarm war sie weil es auf den Übergang von Acker- zu Grünland nur die ehem. Reichsabtei Ottobeuren nichts zu berichten gibt. Dort hat sich allerdings viel verändert. Gab es dort vor 25 Jahren einen Gasthof und ein Café, das mit Windbeuteln punkten konnte, reiht sich jetzt eine Getränke- und Essensausgabe an die andere. Schmuck ist es geworden.
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  • Day7

    Von Fluss zu Fluss

    August 14 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Tipp, Augsburg an der Wertach zu verlassen, kam von meinem letzten Gastgeber Leonhard. Und ich möchte ihn hiermit weitergeben. Es war enfach eine schöne Tour mit ganz viel Wasser und Wäldern. Historisch Interessantes berichtete ein 85jähriger Mitradler von der Dynamit AG im Bobinger Auwald, wo Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen lebten und starben. Im ehemaligen Außenlager der KZ Dachau, Kaufering, gibt es inzwischen Friedhöfe, dafür findet man die Erdhöhlen der gefangenen nicbt mehr.
    Trotz Regen sehr schön und lebendig : Landsberg am Lech. Der Weg von dort nach Apfelbach eher unspektakulär.
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  • Day6

    Immer an der Bahn lang...

    August 13 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Von Ingolstadt nach Augsburg fährt ein Zug und parallel zu dieser Bahnlinie verlauft der eher unspektakuläre Fahrradweg.
    Schrobenhausen, Aichach und Friedberg waren die Stationen. Und das Fazit vorweg : Es war unspektakulär - und ich hatte keine Lust, die lLandesaustellung in Aichach und Friedberg zu den Wittelsbachern anzusehen. Schon wieder der Kotau vor dem königlichen Geschlecht das ist irgendwann zu viel. Der Höhepunkt war dann die Wallfahrtskirche Herrgottsruh bei Friedberg. Einer der wenigen Kuppelbauten der barocken Kirchenarchitektur.
    Überfüllt ; der Friedberger Badenweiler.
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  • Day5

    Hitze, Hitze, Hitze

    August 12 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Insgesamt waren es wohl mehr als 90 km, weil ich in Regensburg Schwierigkeiten hatte, den Donauradweg Richtung Ingolstadt zu finden und auf der Tour immer wieder vom Weg angekommen bin und längere Umwege fahren musste. Und das war bei der Hitze wirklich anstrengend. Gab es Höhepunkte? Sicherlich der Donaudurchbruch, der wie immer gigantisch schön ist, wenn man sich das Schiff gönnt. Und das Bad im freiweiher, gleich neben dem Audiparkplatz, wo der Konzern alle überschüssigen Autos solange lagert, bis man sie getrost verschritten kann.
    Und das Gasthof Paulus in Marching, den ich endlich gefunden habe. In dessen Scheune hatte ich 1982 auf meiner Radtour nach Sardinien genachtigt. Am nächsten Morgen wachte ich auf, weil es neben mir kreischte: mehrere Männer waren gerade dabei, ein Schwein zu schlachten. So etwas vergusst man nicht.
    Ich übernachte gerade bei Christa und Wolfgang. Sie bewohnen eun altes Pfarrhaus, haben einen wunderschönen Gattung und Christa hat eun phantastisches Abendessen gezaubert. Danke!
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  • Day3

    Unwartetes: von Hirschau nach Regensburg

    August 10 in Germany ⋅ ⛅ 29 °C

    Viel wollte ich eigentlich nicht erzählen, weil die Strecke von Hirschau nach Regensburg so etwas wie meine Haus-und-Hof-Strecke ist, und zumindest für mich nichts Neues zu erwarten war. Da sollte ich mich täuschen!
    Schon um 7 Uhr vor der großen Hitze aufzubrechen, erwies sich als klug. Doch der daraus erwachsende zeitliche Vorteil soll schon bald egalisiert sein, denn ich hatte schon in Theuern einen Platten.
    Da ich die falsche Luftpumpe eingepackt hatte, bemühte ich mich um Hilfe. Ein freundlicher, Herr verwies mich an seinen Nachbarn, der "alles von Räder weiß". Und das sollte untertrieben sein.
    Der Nachbar heißt Heinz und ich schätze ihn auf mitte 60. Heinz war mal Dreher und überall in der deutschen Welt zu Hause. Und wo es möglich war, hatte er eines seiner vielen Räder dabei. Ich weiß nicht, wie viele er in seinem Keller hat. Dreißig waren es bestimmt. Eines älter als das andere. Bis auf das, was er gerade fährt: ein Carbonflitzer mit gerade mal 5 Kilo. Und neben den Fahrrädern gab es natürlich auch noch einige Motorräder...
    Dass mir Heinz nebenbei mein Rad reparierte und keinen Cent dafür wollte, ist sehr ungewöhnlich.
    Das zweite Highlight war der Besuch bei einem jungen Kollegen in Pielenhofen. Er lebt dort mit seiner Frau und zwei aufgeweckten jungen Damen: Katharina, so zwischen drei und vier Jahren, und Miriam, so zwischen anderthalb und zwei, war waren die beiden brav und höflich! Respekt! Nachdem ich mit. Kuchen und Wasser versorgt worden war, gingen Papa Matthias, Katharina und ich in die. Naab zum Schwimmen. Es einfach nur herrlich: angenehm kühl, wenig Strömung. Großartig! Manchmal denke ich mir, dass es ein großes Privileg ist, auf einem Eckchen der Welt zu leben, wo man so etwas erleben kann.
    Jetzt entspanne ich in Regensburg und gehe noch einen Happen essen.
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  • Day1

    Vorbereitung

    August 8 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Noch zweimal schlafen. Dann geht es los. Ich bin gespannt, ob alles klappt - mit einem neuen Rad, einem Cube-Gravel, und einer neuen Hüfte. Diesmal reise ich alleine, weil ich mich etwas treiben lassen will.
    Von der letzten Tour habe ich einiges gelernt: kein Zelt für den Notfall. Mehr Kleidung, bei Hitze eher am Morgen und am Abend fahren.
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  • Day4

    Hackenberg - Großwerk der Maginotlinie

    October 29, 2019 in France ⋅ ⛅ 9 °C

    Und wieder ging es unter die Erde. Natürlich hatte man von der Maginotlinie gehört, aber dass dies so ein gewaltiges Verteidigungsprojekt ist, das Frankreich in der Zwischenkriegszeit errichten wollte, hatte ich nicht erahnt. Hackenberg war quasi ein Prototyp, der Frankreich so viel Geld kostete, dass das Gesamtprojekt fallen gelassen wurde.
    Die Führung war umfassen: zuerst mit dem Zug über einen Kilometer in die Erde. Dann 120 Stufen hoch zu den Gefechtsständen, dann ein Spaziergang durch die Infrastruktur : Küchen, Bäckerei, Maschinenraum, Lazarett ..
    Eine ganz Stadt unter der Erde.
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  • Day3

    Pommery

    October 28, 2019 in France ⋅ ☁️ 9 °C

    Besuch einer der bekanntesten Champagnerkellereien. Ich weiß jetzt, dass Champagner zweimal gähren muss den Rest habe nicht verstanden.
    Henri, der junge Mann, der uns durch die Keller geführt hat, hat mir dann noch ein besonderes Schöppchen eingeschenkt. Das war wirklich ein Genuss.
    Prost
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