• Miri

    31. marts, Malaysia ⋅ ☁️ 30 °C

    Punkt 7h fuhr mein Bus in den zentralen Busbahnhof ein (ich konnte sogar ganz gut schlafen, zusammen gerollt auf einer Sitzbank) . Er liegt ebenfalls um einiges außerhalb der Stadt und hier nicht mal in Flughafennähe. Das Konzept erschließt sich mir nicht so ganz... Aber ein GRAB brachte mich in 15min zu meiner Unterkunft, wo ich schon mal meinen Rucksack unterstellen konnte.

    Miri liegt weiter nördlich noch in der Provinz Sarawak, kurz unter dem Sultanat Brunei. Es ist das Tor zu verschiedenen Nationalparks, wie dem Niah-, dem Lambur Hills- und dem Gunung Mulu NP. Die Stadt liegt sowohl am Meer als auch an einem breiten Fluss, dem Sungai Miri. Deswegen ist Seafood essen hier Pflicht 😉

    Ein richtiges Zentrum konnte ich nicht ausmachen. Es gibt hauptsächlich 3-stöckige Gebäude. Das untere Geschoss ist zurückgesetzt, so dass schattige Gänge entstehen. Hier sind Geschäfte und Restaurants untergebracht. In der 1. Etage sind meist Büros oder Massagesalons o. ä., der Rest sind Wohnungen.
    Da mir Chatti bei den Sehenswürdigkeiten auch nicht weiter helfen konnte, folgte ich erstmal den Caches. Sie führten mich zu einem sehr bunten chinesischen Tempel, einem Mahnmal für den 2. WK, wo die Japaner noch im April 45 einige Widerständler getötet haben, und zu dem Seepferdchen, dem Wahrzeichen von Miri. Ich lief ein Stück an der Strandpromenade entlang und sonst durch die seeeeehr heisse Stadt. Ich glaube ich hab mich noch nie über einen STARBUCKS so gefreut 😂 klimatisiert und RICHTIGER Cappuchino 😍

    Mittags ass ich eine Fischsuppe direkt neben den Fischereiständen. Sie war sehr lecker. Die Malayen essen ja eigentlich mit Gabel und Löffel, aber hier gabs Stäbchen und so einen typischen Keramik- Löffel- es war ein chinesisches Restaurant und Englisch Fehlanzeige. Die Kellnerin kannte nicht mal "hot" und "cold". Also bekam ich statt einer Limonade eine heiße Zitrone (genau das Richtige bei dem Wetter - 35°C im Schatten 😅 )

    Dann bezog ich mein Zimmer und verschanzte mich erstmal mit meiner Klimaanlage 😁, sortierte meine Sachen und machte eine Shoppingliste für die nächsten 5 Tage in der Natur. Diese versuchte ich dann nach 17h abzuarbeiten. Vorallen sie Müsliriegel stellten eine Herausforderung dar und Wraps gab es hier garnicht...

    Ich schaute mir das Untergehen der Sonne über dem Fluss an und pilgerte dann zum Night Market. Hier geht das Leben erst so richtig um 19h los, wenn es etwas abkühlt.
    Ich schritt die Stände entlang und entschied mich für ein Burbur Seafood. Das ist ein herzhafter Reisbrei mit Kokosmilch und Gewürzen und dazu gabs verschiedenes Seafood. Sehr sättigend!

    Auf dem Heimweg wurde ich von der Polizei angehalten und befragt- das war aber eher aus Langeweile und Neugier 😂

    Jetzt muss ich noch packen und morgen Mittag geht mein Flieger in den Mulu NP, wo ich die nächsten 5 Tage verbringen werde 😍
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