• Tag 9 letzter ganzer Tag in Marrakesch

    January 28 in Morocco ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach dem gestrigen, doch recht anstrengenden Tag haben wir es heute ganz entspannt angehen lassen. Endlich ausschlafen – das tat richtig gut. Danach genossen wir in aller Ruhe ein schönes Frühstück und ließen die Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
    Vormittags bummelten wir noch ein wenig durch den Souvenirshop im Hotel und kauften ein paar kleine Geschenke für zuhause. Außerdem versuchten wir, unseren Rücktransfer zum Flughafen für morgen zu klären. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht: Alle Laptops und iPhones schienen gleichzeitig Probleme mit dem TUI-Server zu haben. Niemand kam weiter. Zum Glück wurden wir erstmal beruhigt – die Information würde sicher noch kommen.
    Kurz nach zwei machten wir uns dann auf den Weg zu unserer letzten Tour: einer Souktour. Wir waren zu viert, gemeinsam mit einem englischen Paar, und unser Guide war derselbe, den wir bereits letzte Woche Donnerstag bei der historischen Tour hatten. Zu fünft fuhren wir in die Medina, stiegen aus und tauchten sofort wieder ein in das bunte, lebhafte Treiben der Stadt.
    Wir schlenderten durch reges Treiben und farbenfrohe Geschäfte, immer wachsam, damit uns die Mopeds nicht über den Haufen fahren. Es ging durch den Lampensouk, weiter durch die Gerberviertel – fast alle Souks haben wir gesehen. Der Guide erzählte unterwegs viel Wissenswertes und gab spannende Einblicke in das Leben und Handwerk Marrakeschs.
    Etwa auf halber Strecke landeten wir wieder in dem Laden, den wir schon von letzter Woche kannten, wo uns Öle und Gewürze angeboten wurden. Wir blieben diesmal draußen. Anschließend besuchten wir einen Berbershop, eine Kooperative, die sich in einem Hinterhaus in einer sehr schmalen Gasse befand. Ehrlich gesagt hatten wir kurz ein mulmiges Gefühl – wir dachten, hier kann doch unmöglich etwas sein. Doch dann öffnete sich das Haus und offenbarte mehrere Räume voller Keramik, Lederwaren, Lampen und vieler weiterer Handwerkskunst. Wirklich beeindruckend.
    Zum Abschluss ging es zurück zum großen Platz, dem Jemaa el Fna. Dort herrschte wie immer ein unglaublich lebhaftes und intensives Treiben: Berberaffen, Schlangenbeschwörer, Hennafrauen, Musik, Stimmengewirr – Marrakesch in seiner ganzen, überwältigenden Vielfalt.
    Als wir schließlich ins Hotel zurückkamen, wartete dann auch endlich die erlösende Nachricht auf unserem Handy: Die Info zum Rücktransfer war da. Morgen werden wir um 12 Uhr abgeholt.
    Es war ein superschöner Urlaub voller Eindrücke, Farben und Erlebnisse – aber leider ist er nun vorbei. Marrakesch wird uns definitiv noch lange in Erinnerung bleiben
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