• Sur

    Jan 17–19 in Oman ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf der Anreise machen wir einen kleinen Abstecher ins Wadi Qalhat und haben eine Begegnung der besonderen Art. Nichtsahnend werden wir in diesem ausgetrockneten Wadi von vier Omanern zu Kaffee und Datteln eingeladen. Wir sitzen mit ihnen auf ihrem Teppich und tauschen uns aus über Herkunft, Alter, Beruf und so weiter.
    Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie interessiert sie sind und wir sind begeistert über ihre Gastfreundschaft.
    Das Einchecken im „Sur Grand Hotel“ läuft reibungslos, obwohl wir schon 12:30 Uhr da sind. Es befindet sich etwas westlich des Zentrums in der Nähe des Meeres. Entlang der Küste gibt es viele moderne neue Villen, die von dem gestiegenen Wohlstand zeugen. An unserem ersten Anlaufpunkt, dem Bilad Sur Castle, sind wir die einzigen Besucher. Und auch im Maritime Museum, was wir sehr interessant finden, sind wir am Eingang die einzigen und lassen uns richtig viel Zeit. In der Dhow Factory treffen wir auf mehrere Reisegruppen. Aber es verläuft sich auf dem recht großen Gelände. Nachdem wir uns kurz am Leuchturm umgesehen haben, sitzen wir zum Sonnenuntergang auf unseren Campingstühlen am der Kaimauer unter den Klippen und beobachten das Treiben auf dem Wasser und am Strand.
    Am nächsten Tag besichtigen wir das Sunaysilah Fort leider nur von außen, denn es ist entweder schon oder noch geschlossen. Dann machen wir einen Ausflug an die ziemlich östlichste Küste der arabischen Halbinsel. Wir fahren auf den Strand von Ras Al-Hadd. Hier kommen unsere Campingstühle wieder zum Einsatz. Es ist schon sehr ungewohnt, wie viele Kilometer Strand man für sich alleine hat. Am Abend durchstreifen wir den traditionellen Souq von Sur. Der wurde vor kurzem restauriert, hat aber seinen authentischen Charakter verloren. Die Stadt Sur hat uns ganz gut gefallen, obwohl es keine besonderen Sehenswürdigkeiten gibt.
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