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  • Day44

    Wanaka, 2x Queenstown

    December 4, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Tag 27:
    Nach einer nicht sehr schlafreichen Nacht (die Sandflies haben uns zugesetzt), begrüsst uns der Morgen mit sonnigem Wetter. Die Aussicht aus unserem Camper war einfach nur grandios. Die Fahrt nach Wanaka war ebenfalls mit einer wunderschönen Landschaft bestückt. Weshalb wir auf dieser eher kürzeren Fahrt mehrere Stopps einlegten, um noch ein paar Schnappschüsse der Landschaft zu machen. Um die Mittagszeit hatten wir bereits Wanaka erreicht und gleich auf dem zentrumsnahen Campingplatz eingecheckt. Zu Fuss machten wir uns auf den Weg ins kleine Städtchen. Das Wetter war super. Der Sommer ist endlich eingetroffen. Nach einem Eis und ein paar Erledigungen gingen wir wieder zurück auf den Campingplatz, um die letzten Sonnenstrahlen in vollen Zügen zu geniessen. Endlich konnten wir unser gekauftes Campingequitment (Campingstühle + Tisch) gut gebrauchen.

    🌼🍦🏕🛍☀️🧘🏻‍♀️

    Tag 28:
    QUEENSTOWN wir kommen! Nach einer weiteren kurzen Fahrt erreichten wir Arrowtown. Ein kleines Goldgräberstädtchen ca. 17 Kilometer vor Queenstown. Dort waren wir mit Julia (Physiotherapeutin vom Scott-Mountainbike-Team) zum Kaffe verabredet. Von ihr haben wir tolle Tipps für unsere weitere Reise erhalten und ein paar Dinge die wir in Queenstown erleben können. Die Zeit verging wie im Flug und nach 1 1/2 Stunden musste sie uns auch schon wieder verlassen. Bei unserem Rückweg zum Camper erkundeten wir noch kurz die verschiedenen Shops in der kleinen Einkaufstrasse. Queenstown konnten wir bereits von weitem sehen.
    Die Fahrt dorthin war deshalb sehr kurz. Die Stadt ist sehr belebt. Viele Aktivitäten werden angeboten und es wimmelt hier von Studenten und Touristen. Ausserdem findet man hier zahlreiche Shops und Restaurants. Für das Abendessen haben wir uns für ein japanisches Restaurant entschieden, welches uns Julia empfohlen hat. Übernachtet haben wir am Moke Lake direkt am Seeufer. Die Aussicht war einfach nur traumhaft.

    🐑🌿🍣☕️🥢🌄

    Tag 29:
    Geweckt wurden wir wiedermal vom Regen. Zur Zeit regnet es meistens am Morgen ein bisschen und danach ist das Wetter schön. Den heutigen Tag werden wir nochmals in Queenstown verbringen. Weshalb wir uns nach dem Frühstück auf den kurzen Weg in die Stadt machen. Eine Gondelfahrt auf den Haushügel von Queenstown war das Ziel. Vom Hügel aus starteten wir eine Wanderung. Da der Hochnebel uns die Aussicht auf die Spitze vom Ben Lomond verwehrte, entschieden wir uns für die Wanderung nur bis zum Ben Lomond Saddle (ca. 3 Stunden). Der Wanderweg war steinig und steil, doch wir wurden mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Pünktlich zur Mittagszeit waren wir wieder zurück. Mit dem Gondelticket haben wir ebenfalls noch zwei Fahrten mit einem Luge gelösst. Dies sind Plastickschlitten mit welchen man in den vorgegebenen Strassen runterflitzen kann. Eine spassige Sache. Nach einem kleinen Mittagssnack machten wir uns wieder auf den Rückweg mit der Gondel in die Stadt. Wir hatten ja noch etwas vor. Kurz in dem Camper, umziehen und dann mussten wir um 14.40 Uhr bereits wieder am Start sein für das nächste Abendteuer. Julias Freund hat für uns eine Riverrafting fahrt auf dem Shotover River gebucht. Wir sind gespannt und voller Vorfreude. Um 15.00 Uhr fährt uns ein Bus von Queenstown zum 10 Minuten entfernten Fluss, wo wir uns umziehen und am Ende der Fahrt auch wieder ankommen werden. Wie bereits in der „Glüehwürmlihöhli“ bekommen wir einen Neoprenanzug und einen Helm. Neu dazu kommt noch eine Schwimmweste. Nachdem sich alle umgezogen hatten, fuhr uns ein weiterer Bus an den heutigen Start dieser Tour. Man muss dazu sagen, die Fahrt mit dem Bus ist bereits spektakulär. Die Schotterstrasse zum Fluss ist sehr schmal und mit zahlreichen engen Kurven zwischen Felsen ausgestattet. Auf der einen Seite der Strasse befinden sich Felswände und auf der anderen Seite ein tiefer Abgrund. Bei Gegenverkehr wird es etwas schwierig, deshalb nichts für schwache Nerven. Doch wir hatten, dank unserem guten Fahrer, den Fluss heil erreicht. Die besagte Strasse wurde von Goldgräbern erbaut und darf, aus historischen Gründen, nicht angepasst oder verändert werden. Gemäss dem Fahrer fallen auch ab und zu ein paar Felsbrocken auf die Strasse und erschweren dadurch die Durchfahrt zusätzlich. Am Fluss angekommen, Schwimmwesten gecheckt, Sicherheitsanweisungen verstanden, wurden wir in 5 Boote aufgeteilt und die Fahrt konnte bereits beginnen. Anfangs übten wir mit unserem Coach die verschiedene Befehle, wie Vorwärts- oder Rückwärtspadeln oder auch sich schnell ins Boot zu setzen, falls es etwas turbulenter wird. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden und war wirklich ein tolles Erlebnis. Ein Teil der Flussstrecke war eher ruhig, hier konnten wir gut die Natur geniessen und den Geschichten unseres Guides zuhören. Bei den Wildwasserabschnitten (Schwierigkeitsgrade 3-4.5) waren wir sehr mit Paddeln beschäftigt. Schwierigkeitsgrad 6 ist auch für sehr gute Kanuten nicht machbar. Als Abschluss und Highlight der Tour fuhren wir durch ein enges, dunkles Tunnel, bei welchem wir unsere Padel mit ins Boot nehmen sollten. Die junge Dame vor mir hat dies nicht so ernst genommen. Mit einem lauten ‚Knacks’ ist ihr Paddel dann auch an der Felswand zerbrochen. Nach einer warmen Dusche fuhr uns der Bus wieder zurück nach Queenstown. Nach diesem actionreichen Tag hatten wir grossen Hunger. Zeit für einen Fergburger. Dieser wurde uns ebenfalls empfohlen und die lange Schlange vor dem Ladeneingang, war für uns ein gutes Zeichen. Das warten hat sich definitiv gelohnt. Kurz zur Geschichte hinter den Fergburgern. Der Erfinder davon, hat ganz klein in einer Garage angefangen. Und zwar hat er seine Burger in der Nacht verkauft, als alle anderen Restaurants bereits geschlossen hatten. In Queenstown herrscht ein aktives Nachtleben und die vielen Leute wollten nach dem Ausgng noch kurz etwas essen. Da kam Fergburger gerade richtig. Dadurch wurde er schnell bekannt und der Eigentümer ist heute Millionär.
    Übernachtet haben wir auf dem DOC Twelve Miles (Herr der Ringe Drehort).

    🚠🌫🎒🌊🚣🏻‍♀️🍔
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