Abreise Huahaca/Oaxaca
6. januar 2025, Mexico ⋅ ⛅ 25 °C
Erwache erst um acht, viel Ruhe im Haus, döse noch etwas vor mich hin, packe dann. Mache rasch eine Lektion Duolingo und gehe dann Duschen und Frühstücken. Das Restaurant ist voll, nur ganz hinten hat es noch ein Tischchen. Heute versuche ich mal das dünn geschnittene Fleisch, bestelle mir zusätzlich wieder Früchte und einen Frischen Orangensaft. Dazu gibt es wie immer zwei Brote, weiss halt, teils auch aus Mais. Auf meinem Teller hat es in Sauce viel Mais Tacos. Sehr sättigend, ich muss am Schluss kämpfen. Die Dame an der Kasse und zwei Kolleginnen machen zwischenzeitlich etwas Kleideranprobe - die eine hat eine kleine Auswahl mitgebracht.
Ich hoffe noch da etwas Wechselgeld zu erhalten, doch Fehlanzeige, es reicht gerade um hier ein gutes Trinkgeld zu geben. Ich suche rasch noch einen Oxxo, den nächsten kenne ich nicht, mache daher doppelten Weg und kaufe mir ein Wasser. Das gibt mir etwas Spielraum, um dem netten Gabriel an der Reception auch ein Trinkgeld zu geben. Ich habe dafür das Zimmermädchen etwas zurückgesetzt - haben nichts gemacht in den zwei Tagen!
Packe dann meine Daune in die Bauchtasche und gehe zum Hauptplatz/Zocalo. Da ist eine Kinderaufführung. Während der ganzen Zeit werden aber die industriel verarbeiteten Lebensmittel angeprangert. Man verweist darauf, dass die Früchte und Gemüse gesünder seien, man selbst kochen solle. Und wenn man sich schützt, schützt man den Planeten. Mit gesunden Lebensmitteln bleibe man gesund. Lustig ist, dass der Zucker nicht speziell erwähnt wird, keine Produktnamen auch. Man erwähnt die gesunden Vitamine, Ballaststoffe. Das Ganze dauert etwa eine Stunde. Dann hänge ich auf dem Hauptplatz ab, beobachte.
Nachdem ich mein nächstes Zimmer in San Cristobal de las casas auch gesucht und gebucht habe, mache ich eine Bewegungsrunde und stosse auf den Markt, welchen ich ganz vergessen habe. Davon habe ich dann einige Eindrücke mitgenommen, siehe Bilder, wie auch auf weiteren Kreisen durch Teile der Stadt.
Es gibt auch immer was zu sehen, gerade ein Sänger mit einem kleinen scheppernden Lautsprecher auf der Brust und Mikrofon, damit man ihn auch hört. Es hat eher Abends viele mit Gitarren und Handorgeln, vereinzelt versucht sich auch mal ein Mundharmonika-Spieler. Auch einige Blinde habe ich gestern in den Gassen getroffen, eher zu Zweit oder zu Dritt, einer spielt, einer singt - und ein Körbchen dazwischen, immer wieder mit Fingern geprüft. Einige Bettler haben sich eher auf Rucksacktouristen oder einfach Touristen spezialisiert. Junge Indio-Frauen mit 2-3 Kindern betteln generell. Der Strassenverkauf ist hier klar in den Indio-Händen. Irgendwo haben sie Lager, bewacht von Angehörigen und die Frauen hausieren. Kleine Kinder sind aber bei den Müttern - häufig umgebunden hinten. Auch Kinder, Mädchen vor allem, weniger Jungen beteiligen sich emsig am Verkauf der Waren. Die Muster sind mexikanisch angepasst. So typisch Indio dünken mich die Muster nicht mehr, aber vielleicht täusche ich mich ja und die
Hier in Huahaca sind mehr Touristen als ich sonst wo gesehen habe.
Dann habe ich zum Schluss noch eine Holländerin kennengelernt, Conny, sie macht hier drei Wochen einen Sprachkurs und fährt dann an die nahe Küste für weitere zwei Wochen. Habe ihr die Bank Santander noch gezeigt und wurde dafür zu einem Kaffee eingeladen.
Dann musste ich aber zum Hotel mein Gepäck holen. Noch ein Spaziergang zum Busbahnhof, bevor ich dann 10 Stunden fahre.Læs mere




















