Campeche - Merida
15. januar 2025, Mexico ⋅ ⛅ 24 °C
Bin wieder zeitig wach, dusche gleich, die Nacht mit Regen war feuchtwarm. Die Klima habe ich abgestellt vor dem Einschlafen. Habe sowieso nur auf 26 Grad gekühlt. Fertigpacken, Jorge über Whatsapp danken und tschüss sagen - der war echt wunderbar informativ, hat gleich die Koordinaten für die Tips geliefert für Google.
Die Strassen draussen sind teils noch feucht und viele Pfützen.
Ich bin rasch beim Terminal ADO. Diesmal ist es das Richtige!
Kaufe mir einen Cappuccino. Habe noch Dreiviertel Stunde. Und wie immer hat mein Bus Verspätung, der Bus 5 Minuten später ist pünktlich! Lerne noch ein englisches Pärchen kennen, die fahren mit dem gleichen Bus. Mit Ausnahme von Brücken ider Überführunge ist es flach. Am Anfang war die Strasse kurvig und ein wenig auf und ab. Zudem war man nach Campeche am erweitern der Autobahn. Hier ist sie jetzt meist in gutem Zustand, auch Reparaturen sind gut gemacht! Die Geschwindigkeit ist auf 110 limitiert. Einmal steht ein Schild mit dem Hinweis, das sei eine Staatsstrasse, keine Maut. Auch die Staatsgrenze zu Yucatan ist gekennzeichnet. Einmal hatten wir einen Kontrollpunkt mit Ausweiskontrolle - meinen wollte man gar nicht sehen, die Engländer wurden gründlich inspiziert - vielleicht, weil meine Banknachbarin eine ältere Indiofrau war.
Es ist ein Schild da “Ruta de la Archeologica” - und tatsächlich, es gibt immer wieder Ruinen like ind rechts.
Selten weiden Schafe auf dem Mittelstreifen (einer Schnellstrasse). Hier gibt es mehr Kontrollposten. Yucatan scheint ein besser gestellter Staat zu sein. Die Polizeiautos sind bisher alle neu.
Die Geschwindigkeit ist jetzt auf 90, dann auf 60, 40 reduziert hei einer Überfahrt. Eisenschwellen sind installiert unser Car ist der langsamste - es geht in eine immer enger werdende Kurve, auf die nächste Autobahn.
Dann fahren wir nach Merida. Hier kostet Benzin 25-26 Peso, rund 1.10-1.20 pro Liter. Oktan sind 87 und 93, deutlich weniger als in der CH Normalbenzin. Es reicht auch so für verhinderte Rennfahrer (häufiger Motos …).
Ich musste im Bus wieder die Jacke hervornehmen, plötzlich hatte ich kalt. Bin immer noch leicht Rekonvaleszent.
Einigermassen pünktlich kommen wir in Merida an.
Mein Gepäck wird auf der anderen Seite ausgeladen, dann hole ich es halt. Mal erleichtern zuerst, erst die Jacke welche ich wegen der Buskühlung angezogen habe, dann aufs Klo.
Auf den Anden/Bus-Rampen sind WC’s häufig ohne Gebühr, wegen der Zwischenhalte der Busse.
Ich suche dann die Adresse meiner Unterkunft. Zuerst geht nichts, ich sehe, die haben eine Ecke angegeben und putze einiges davon weg. Dann gibt mr Google 2, 5 Stunden an zu Fuss - innerlich fluche ich, weil ich gestern die Unterkunft nicht näher geprüft habe. Ein weiterer Versuch, ich sehe die Adresse auf Google und tippe darauf - jetzt gibt es mir nur 38 Minuten an - prüfe nochmals, die Adresse stimmt, weiss nicht was vorher war. 😅 Rucksack anziehen und Bauchtasche oben drauf - ab geht die Post in der sengenden Mittagshitze. Es kostet mich einige Schweisstropfen, obwohl ich versuche die Schatten auszunutzen. Ich passiere vor allem eine staatliche und auch zwei andere universitäre Institute, dazu Nachhilfe-Schulen. Natürlich bin ich zu früh, habe auch immer Ausschau nach einem Cafë gehalten.
Kurz vor meiner Airbnb Adresse treffe ich auf eines. Wie Vieles abgewirtschftet, doch er hat eine Kaffeemaschine und macht mir einen grossen Cappuccino, dazu esse ich ein Sandwich mit Huhn - es fühlt sich aber eher wie ein vegetarisches Produkt an - mir egal, Gemüse war bisher eher rar. 🥹. Auch Airbnb erinnert mich an den Check-in.
Ich bezahle meine Konsumation und gehe das letzte Stück da hin, bin aber zu früh. Sehe gegenüber die Stierkampfarena - erst am 26. ist ein Kampf.
Drehe noch eine Runde, sehe ein weiteres Kaffee, es hat auch zwei Restaurants in der Nähe. Einen Smoking kõnnte ich gleich gegenüber leihen.
Wie ich kurz vor 15:00 reingehe, muss ich mich identifizieren mit Pass, dann muss ich warten - man sagt mir 10 Minuten bis …
Das waren dann lange 10 Minuten - die Zimmermacher schwirren noch überall durch die Gegend.
Dann kriege ich meine Karte - Zimmer 314, Treppe dritter Stock. Es liegt gerade an einer Abzweigung von zwei Gängen.
Dann bin ich echt überrascht - das Zimmer hat Alles, von Bügelbrett, -eisen, 2 Gedecke, Kaffeemaschine mit 2 Kapseln, USB-Stecker am Bett, Kühlschrank und Mikrowelle! Doch - einen Föhn habe ich nicht gesehen.
Wahnsinn! Nur ein grosser Haken - die Matratze ist mir viel zu weich, versinke förmlich!
Dusche mal, das Wasser ist knapp lauwarm. Dann mache ich einen Powernapp.Læs mere




















