• 2. Tag Valladolid

    20 de enero de 2025, Mexico ⋅ ☁️ 26 °C

    Am Morgen habe ich mal noch ausprobiert, wie das ist mit dem Warmwasser. Der Elektroschalter für mein Warmwasser ist beim anderen Raum angebracht, weiss ich nach Ausprobieren. Ich will mich dann heute Abend wieder mal rasieren.

    Vor allem Indio-Frauen bieten heute Montagmorgen Gemüse und Früchte an in den Strassen. An vielen möglichen Stellen hocken sie auf dem Trottoir und halten ihre Ware feil.
    Ich gehe dahin, wo ich denke ein Kaffee zu wissen, doch die haben alle keine Kaffeemaschine. Bin dann am Hauptplatz, wo ich einen kriege. Etwas Kleines wie ein Croissant haben sie nicht, nur Menüs.
    Kaffee scheinen sie mit Kuchen zu verbinden hier, Selten, dass man nur ein Croissant bekommt. Wenn, dann ist es meist ein belegtes Croissant.
    Ich mache mich dann auf zum Markt, Dabei komme ich auch an einer Cenote vorbei. Vorher ist ein Restaurant mit einer Versammlung - Presidentes von Verwaltungsbezirken anscheinend gemäss Plakat.
    Ich gehe zurück zum Einfang, aber die wollen 150 Pesos Eintritt. Man kann da auch Baden. Ehrlich gesagt, hier mitten in der Stadt, mit Abwasser etc., danke! Ich mache am Hintereingang Fotos und gehe weiter zum Markt, Fleisch wird im Innern des altenteils verkauft - aussen herum sind Läden, viele mit Lederwaren - vor allem Schuhe, werden von den Inhabern selbst hergestellt., dann wie immer Kleider, Hüte, ein Spielsalon, auch Früchte und Gemüse.
    Es gibt noch einen neuen Teil, hier kriegt man Alles, von Spielzeug über Schleckereien bis natürlich Kleider - Frauen!Dann auch wieder Früchte und Gemüse. hier habe ich eine Banane für 5 Peso und geschnittene Mango für 25 Pesos gekauft. Ich habe eher zuwenig Früchte und Gemüse gegessen - die sind echt sparsam damit bei den Menü‘s!
    Heute ist es hier eher kühl, es hat in der Nacht geregnet. Aber es sind nach Wetter.com doch noch 27 Grad. Teils kommen immer noch Tropfen vom Himmel. Man muss beimGehen aber auf Wasserlachen achten - und ob ein Auto kommt 🤪!
    Wieder in der Stadt habe ich noch einen belgischen Wohnwagen gesehen.
    Gerade neben mir halten Polizisten einen Fahrer auf, der etwas desorientiert ist - sicher Tourist. Steht auf der falschen Spur für Parken anscheinend nur für öffentliche Dienste - gleich zu Dritt stürzen sie sich auf ihn - er tut mir echt leid, hat seine Familie auch drin. Die verpassen ihm dann eine Busse! Etwas hart!
    Später bin ich an einer Seitenstrasse an einem Taxi vorbeigelaufen, wo der Fahrer aussteigt, und einen andern abklatscht - dahinter lag ein Raum, da waren 2 in den gleichen Kleidern auf Liegen - anscheinend fliegende Wechsel, einer fährt immer bzw. das Taxi natürlich!
    Die Wartezimmer der Ärzt sind heute Montagmorgen gut gefüllt! Überall wo ich vorbei gehe und mich achte, sitzen sie recht eng.
    Bin dann wieder im Zimmer, mein Vermieter ist da, Julian. Wir schwatzen eine Weile und er geht dann wieder. Sein Vater, welchem das Grundstück gehört lebt nicht hier. Er macht Unterhalt und Vermietung hier, auch die Reinigung selbst. Das Grundstück nebenan gehört seiner Tante, ist jetzt durch einen Zaun abgetrennt. Aber man sieht, dass die mal zusammengehört haben. Sogar Fussballtore und Basketball-Installationen sind zu sehen, ein grosses Schwimmbecken, heute geteilt durch den Zaun. Julian erwähnt, dass sein Grossvater auch Kampfhähne gezüchtet habe. Der war sicher ziemlich begütert.
    Am Nachmittag regnet es dann unterschiedlich heftig, bin froh im Zimmer zu sein. Und es kühlt stark ab, wie ich mal schaue meldet der Wetterfrosch 20 Grad. Wie ich geduscht und rasiert bin gegen 1900 muss ich etwas anziehen, mich fröstelt.
    Zum Abendessen gehe ich gleich in die Nähe, ziehe auch meine Regenjacke an. Der Wind in der Strasse lässt mich die Jacke schätzen.
    Es ist ein mexikanisches Restaurant - nehme mal wieder Tacos, diesmal mit frittierten Crevetten und einer geschnittenen Schweinswurst, hatte ich noch nie bisher. Dazu scharfes Oel und wieder die verdünnte Guacamole. Mir wird eine Vorspeise offeriert - kleine Maistacos dazu 3 echt leckere Saucen mmmhhh!
    An der Wurst passen mir die etwas grossen Schweinefleisch-Stücke nicht so - wie das Äussere von einem Gnagi, etwas gummiger …
    Ich bin nicht der einzige Gast, eine junge Mischlings-Frau schwarz-gelb aus Kalifornien sitzt da, beginnt mit mir zu schwatzen. Zuerst verstehe ich sie nicht, muss mich konzentrieren und sie redet etwas langsamer und deutlicher😀. Dann unterhalten wir uns länger. Sie bestellt dann auch ein Bier, glaubte es gebe Keines hier … - war ein netter Abend, unterhaltsam, aber halt wieder Englisch!
    Im Nebenzimmer leben nun drei Jungs - aber es ist ruhig. Ich bin müde, obwohl nicht viel gemacht. Gehe früh schlafen, überlege, ob ich ins Bett noch etwas anziehen soll, bin aber zu faul!
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