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  • Nico Heiler

Ungarn

Nico und ich reisen eine Woche nach Ungarn. Von Budapest aus haben wir verschiedene Tagesausflüge mit Hilfe von „Get Your Guide“ geplant Leia mais
  • Inicio da viagem
    27 de maio de 2023

    „Warten auf Godot“

    27 de maio de 2023, Alemanha ⋅ 🌙 14 °C

    Heute Nacht um 2.04 Uhr sollte unsere Reise nach Budapest am Mannheimer Hauptbahnhof starten. Nico und ich sind vorbildlich schon eine halbe Stunde vor Abfahrt am Bahnhof eingetroffen, um dann festzustellen, dass der ICE nach München 60 Minuten Verspätung hat.
    Um die Zeit totzuschlagen haben wir beschlossen gegenüber vom Bahnhof einen Döner essen zu gehen. Aber auch das Essen konnte unsere Frustration nicht mildern, denn bis wir fertig gegessen hatten, war die Verspätung auf 100 Minuten gestiegen. Unser einziger Lichtblick war, dass wir in München 1,5 Stunden Zeit hatten, bis zur Abfahrt unseres Anschlusszuges nach Budapest, sodass wir diesen trotz der Verspätung nicht verpassen würden. Um 3.40 Uhr fuhr der ICE schließlich in Mannheim ab und wir konnten um 7.23 Uhr, wie geplant den Railjet nach Budapest nehmen. Dort sind wir dann um 14.22 Uhr angekommen und konnten in das Intercity Hotel, das gegenüber vom Bahnhof liegt, einchecken.
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  • Erster Abend in Budapest

    27 de maio de 2023, Hungria ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach dem Checkin im 4 Sterne Intercity Hotel machten wir uns auf den Weg zu einem Geldwechselautomaten, um dort unser Geld in die ungarische Währung ,,Forint,, zu wechseln. Anschließend nahmen wir im anliegenden Restaurant ,,Rosenstein,, unsere erste ungarische Mahlzeit zu uns. Wir vermuten, dass die ursprünglichen Besitzer des Restaurants deutscher Herkunft sind, weil in der Speisekarte die Gerichte auch in deutsch beschrieben sind und die Kellner teilweise deutsch sprechen konnten. Das Essen hat uns insgesamt sehr gut geschmeckt.Leia mais

  • Puszta - Kecskemét Teil 1

    28 de maio de 2023, Hungria ⋅ ☀️ 21 °C

    Das Ziel unseres ersten Ausflugs war die Puszta.
    Wie alle unsere Ausflüge, in diesem Urlaub, haben wir ihn über Get Your Guide gebucht.
    Also wurden wir heute pünktlich um 9.30 Uhr in unserem Hotel abgeholt und sind dann zum offiziellen Treffpunkt, der im Stadtzentrum liegt gefahren. Hier sind wir dann zusammen mit ca. 20 Mitreisenden in den Tourbus umgestiegen. Der Transfer hat problemlos geklappt und um 10.00 Uhr konnte es dann richtig losgehen.
    Um den ersten Zwischenstopp zu erreichen sind wir eine Stunde gefahren. Während der Fahrt hat uns unsere Reiseführerin viele Informationen über Budapest, sowie die Puszta und Umgebung gegeben. Dabei hat sie immer alles erst auf Englisch und dann noch einmal auf Deutsch erzählt, wofür wir sehr dankbar waren.

    Die Puszta ist eine große, wenig besiedelte Steppenlandschaft. Darum ist der Name, der übersetzt „Niemansland“ bedeutet, sehr passend. Das Gebiet wird hauptsächlich als Weideland oder für den Anbau von Gemüse genutzt. Außerdem soll es hier den besten Akazienhonig geben. Es gibt viele Farmen und kleine Dörfer.

    Unser erster halt war in der Stadt Kecskemét.
    Hier hatten wir eine Stunde Aufenthalt. Zusammen mit der Gruppe sind wir in die Stadtmitte gelaufen, wo es mehrere Kirchen und eine Synagoge, sowie das Rathaus zu bestaunen gab. Um 12.00 Uhr konnten wir dem schönen Glockenspiel am Rathaus zuhören. Anschließend blieben uns ca. 20 Minuten zur freien Verfügung. Gerade genug Zeit, um ein Eis zu essen. Anschließend ging die Fahrt mit dem Bus weiter.
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  • Puszta - Új Tanyacsárda Teil 1

    28 de maio de 2023, Hungria ⋅ ☀️ 23 °C

    Um 13.00 Uhr sind wir schließlich an unserem Ziel der Új Tanyacsárda Farm angekommen.
    Zur Begrüßung gab es Pálinka (Aprikosen Schnaps) und Pogatschen und gleich im Anschluss bekamen wir unser Mittagessen serviert. Dies bestand für die ganze Gruppe aus drei Gängen: Gulaschsuppe, Hähnchen mit unterschiedlichen Beilagen und als Nachtisch eine Art Topfenkuchen.
    Nach dem sättigenden Essen haben wir eine kleine Kutschfahrt um das Gelände herum gemacht. Dies hat meiner Pollenallergie nicht gut getan, war ansonsten aber schön.
    Ein Hauptbestandteil des Lebens in der Puszta ist die Pferdezucht und der Pferdesport. So wurden auch hier verschiedene Rassen gezüchtet. Dazu gehören vor allem Lipizzaner, die als Fohlen ein dunkles Fell haben, aber später zu Schimmeln werden. Wir hatten Glück und konnten mehrere der Fohlen bewundern und sogar streicheln. Ebenso konnte man eine französische Pferderasse und das Ungarische Halbblut bestaunen. Außerdem gab es auch noch Rinder, Esel, Ziegen und verschiedene Nutzvögel zu sehen.
    Nach der Besichtigung der Ställe haben wir bei einer Pferdeshow zu gesehen. Die Reiter trugen die traditionelle Kleidung der Pferdehirten und sind ohne Sattel und sogar im Stehen geritten. Dabei haben die Pferde im vollen Galopp eine Geschwindigkeit zwischen 40 und 50 km/h erreicht.
    An Pfingsten wird durch eine Art Wettrennen der „ Pfingstkönig“ gekührt. Dabei bekommt ein Reiter ein Stofftuch über die Schulter gehängt und die anderen müssen versuchen ihn einzuholen, um ihm das Tuch abzunehmen. Wer das Tuch am Ende hat, ist der Sieger.
    Ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung der Pferdehirten ist eine laute, knallende Peitsche. Mit dieser werden die Pferde zusammen getrieben ohne, dass die Pferde dabei berührt werden.
    Zum Schluss wurde eine Flasche auf einen Zaun gestellt und einige der Zuschauer durften probieren sie mit der Peitsche herunter zu stoßen. Nico hat es auch versucht und war dabei auch erfolgreich, was mit einer Flasche Wein belohnt wurde.
    Danach haben wir noch einige der ungarischen Gewürze und Spezialität gekauft. Abschließend saßen wir noch gemütlich mit ein paar Leuten aus der Gruppe zusammen (mit denen wir beim Mittagessen ins Gespräch gekommen waren) und haben den Ausflug mit einem ungarischen Bier ausklingen gelassen. Dann ging es mit dem Bus wieder zurück nach Budapest.
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  • Rundgang durch Budapest Teil 1

    29 de maio de 2023, Hungria ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute stand der Rundgang und die Hop On - Hop Off Tour auf dem Programm. Dies haben wir im Vorraus auf Get your Guide schon gebucht. Los ging es mit dem kleinem geführten Rundgang, der an der St. Stephans-Basilika begann. Die Reiseführerin erzählte uns einiges über die Entstehungsgeschichte von Ungarn. Durch 7 asiatische Steppenreiterstämme ist Ungarn im Jahre 896 gegründet worden. Auch bekamen wir interessante Infos über den ersten König von Ungarn Stephan I. zu hören. Der Legende nach, wurde bei der Entdeckung seines Skelettes festgestellt, das nur seine rechte Hand mumifiziert war. Diese wird in der Basilika als Reliquie in einem Schrein ausgestellt. Nicht unerwähnt darf bleiben, dass der berühmte Fußballspieler Ferenc Puskás in der Basilika bestattet ist. Danach sind wir Richtung Donau gelaufen und haben dabei mehrere Zwischenstops eingelegt. Darunter eine Statue ,,Die kleine Prinzessin von Budapest", die einem Glück bringt, wenn man ihre beiden Knie berührt, ein Denkmal für Michael Jackson, sowie ein Denkmal für die Opfer des Holocaust. Die letzte Station war beim imposanten Parlamentsgebäude. Dadurch, dass die Führung auf Englisch war, konnten wir unsere Englischkenntnisse aufbessern.Leia mais

  • St. Stephans-Basilika Teil 1

    29 de maio de 2023, Hungria ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach dem Rundgang sind wir wieder zur Basilika zurückgelaufen, um diese mit den am Morgen erworbenen Tickets, von innen zu besichtigen. Aber auch um vom Panoramadach einen herrlichen Blick über die Stadt zu genießen. Wir fanden die Inneneinrichtung ebenso bewundernswert, wie die zur Basilika gehörende Schatzkammer und den heiligen Schrein.Leia mais

  • Hop On - Hop Off Teil 1

    29 de maio de 2023, Hungria ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach der Besichtigung der Basilika haben wir uns auf den Weg gemacht, um an eine der Haltestellen, der Hop On - Hop Off Busse zu gelangen. Dies war nicht immer einfach, da die Hop On - Hop Off Haltestellen nicht immer gekennzeichnet sind. Zu guter letzt sind wir dann an der Haltestelle an der Basiliki zugestiegen. Von dort aus sind wir Richtung Donau gefahren und hatten einen sehr guten Ausblick auf die zwei wichtigsten Brücken der Stadt. Die Donau teilt die Stadt in zwei Teile auf. Der eine Teil, mit der Basiliki und der Innenstadt heißt Pest und der andere Teil mit dem Schlossgarten heißt Buda. Da ist es auch viel teurer zu wohnen, als in Pest. Danach sind wir durch die Stadt gefahren und haben sehr viele beeindruckende Bauwerke vor die Linse bekommen. Darunter die Oper, die große Synagoge, den New York Palace, den Schlossgarten und vieles mehr. Nach dem Hop On - Hop Off sind wir in unser Hotel zurück gekehrt.Leia mais

  • Koreanisches BBQ

    29 de maio de 2023, Hungria ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute Abend haben wir zum Abendessen mal etwas Neues ausprobiert. Ich wollte schon länger ein Koreanisches BBQ probieren und Nico hatte zufällig auf dem Stadtplan gelesen, dass es hier in der Nähe so ein Restaurant gibt.
    Also haben wir uns, nach der langen Tour durch die Stadt, mit der U-Bahn auf den Weg zum Yamato gemacht.
    Bei einem Koreanischen BBQ grillt man das Fleisch auf einem Tischgrill und dazu gibt es verschiedene Beilagen, wie Kimchi, koreanischen Kartoffelsalat, Bambussprossen Salat, Bohnen, Salatblätter und Reis. Außerdem gibt es noch verschiedene Soßen. Diese macht man auf ein Salatblatt, dann kommt der Reis und das gegrillte Fleisch oben drauf. Dann wird alles zusammen gerollt und man kann es mit den Beilagen essen.
    Es war sehr interessant und es hat uns beiden sehr gut geschmeckt, wir würden das auf jeden Fall wieder essen.
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  • Balaton - Balatonfüred Teil 1

    30 de maio de 2023, Hungria ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute haben wir einen Ausflug zum Plattensee (Balaton) gemacht. Wir wurden um 8.30 Uhr wieder am Hotel abgeholt. Um 9.00 Uhr sind wir dann zusammen mit einer kleinen Reisegruppe und zwei Reiseführern, die in verschiedenen Sprachen übersetzt haben, los gefahren. Während der Fahrt haben wir einige interessante Infos über den See und die Umgebung erhalten: Der Balaton ist 600 km² groß, aber nicht tiefer als 12 m. Er ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei den Einheimischen ein sehr beliebtes Urlaubsziel.
    Nach einer ca. 2,5 Stunden langen Fahrt sind wir in Balatonfüred, einer kleinen Stadt am Plattensee, angekommen. Hier haben wir zuerst eine kleine Rundfahrt mit einem „Nostalgiezug“ gemacht. Leider konnte man den Audio Guide, wegen dem Verkehrslärm nur schwer verstehen. Aber bis auf zwei Kirchen gab es auch keine größeren Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Schließlich sind wir am Hafen ausgestiegen und hatten hier nun etwas Freizeit, um gemütlich etwas zu essen und Bilder vom See zu machen.
    Anschließend haben wir eine einstündige Bootsfahrt über den Plattensee gemacht. Dabei hatte man auch eine gute Aussicht auf die Halbinsel Tihany.
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  • Balaton - Tihany Teil 1

    30 de maio de 2023, Hungria ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach der Bootsfahrt sind wir mit dem Bus noch auf die Halbinsel Tihany gefahren, wo man einen schönen Panoramablick über den Balaton hat. Außerdem kann man von hier aus auch einen Blick auf den „Inneren See“ werfen. Dieser ist der Krater eines inaktiven Vulkans.
    Auf Tihany gibt es neben sehr teuren Villen, auch viele schöne alte Häuser zu bestaunen. Ebenso gibt es viele kleine Souvenirläden, die hauptsächlich Produkte aus Lavendel, Porzellan oder Paprika verkaufen. Auch hier hatten wir etwas Zeit zur freien Verfügung, bevor wir dann mit dem Bus wieder zurück nach Budapest gefahren sind.
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  • Nadap - zu den Wurzeln meiner Familie

    31 de maio de 2023, Hungria ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute war ein besonderer Tag. Denn am heutigem Tag haben wir den Ort besucht, wo meine Großeltern mütterlicher Seite groß geworden sind. Dazu haben wir uns im Vorraus ein Auto über Sixt gebucht und es vormittags abgeholt. Nach einer guten Stunde Autofahrt sind wir dann durch den Ort Kápolnásnyék gefahren, wo die Nachkommen von Opaˋs Schwester wohnen. Weiter ging es in den Nachbarort Nadap, wo mein Opa Nikolaus und meine Oma Rosalia geboren und aufgewachsen sind, bis sie nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland vertrieben wurden. Meine Vorfahren sind Donauschwaben und stammen ursprünglich aus Deutschland bis sie vor ein paar hundert Jahren nach Ungarn gegangen sind. In Nadap konnten wir einige gute Eindrücke sammeln, nur das Haus meiner Großeltern steht leider nicht mehr. Das wurde schon vor vielen Jahren abgerissen. Im Vorfeld der Reise hatten wir das Glück, mit einer Bekannten zu telefonieren, die aus Ungarn stammt und deren Verwandte in Nadap lebt. Diese haben wir dann besucht und sind dort sehr herzlich und gastfreundlich empfangen worden. Durch diese wiederum haben wir erfahren, dass wir in Lovasberény eine Verwandte ( Schwiegermutter von ihr ist die Cousine von meiner Oma ) von mir besuchen können. Bevor wir nach Lovasberény gefahren sind, haben wir im Lokal Patkó Csárda zu Mittag gegessen und haben dort zufällig eine Reisegruppe aus Heidelberg getroffen. Danach sind wir nach Lovasberény gefahren und haben dort die Verwandte im Eiscafé getroffen. Sie hat sich riesig über unseren Besuch gefreut und wir haben uns trotz einiger Sprachbarrieren ( Sie kann etwas deutsch ) gut verstanden. Schweren Herzens haben wir uns gegen Abend verabschiedet. Es hat uns dort sehr gefallen und ich habe mich total gefreut, die Heimat zu sehen, wo meine Großeltern abstammten.Leia mais