Tokio – Anime, Katzen & Shibuya 🎌🐈✨
August 14 in Japan
🌧 30 °C
Auf geht’s – erster Stopp, wie könnte es anders sein: das Toei Animation Museum! 🎨✏️ Auch wenn wir leider keine Fotos machen durften, war es unglaublich spannend zu sehen, wie Animes und Mangas entstehen und auf wie viele kleine Details bei jeder Zeichnung geachtet werden muss. Einfach pure Kunst! 🤯
Danach ging’s zu unserem ersten Schrein ⛩️ mit den berühmten Torii-Toren. Beim Reingehen schön verbeugen, danach kommt das Reinigungsritual - Zuerst linke Hand waschen, dann die Rechte, dann mit der linken Hand den Mund und danach wieder die linke Hand waschen. Am Weg zum Schrein bloß nicht in der Mitte gehen – dieser Weg ist nämlich für die Götter, wir Sterblichen bleiben brav am Rand. 😂 Gebetet wird in dem man sich zuerst verbeugt, dann eine Münze, z.B. ein 5-Yen Stück (5 steht im japanischen für Glück) in die Box wirft. Dann verbeugt man sich zweimal tief, klatscht zweimal in die Hände vor der Brust, äußert im Gedanken seinen Wunsch und verbeugt sich ein letztes mal. Danach tritt man einen Schritt zurück und erst dann dreht man sich um und geht. Beim verlassen durch das Torii-Tor dreht man sich nochmal in Richtung Schrein, verbeugt sich und geht dann seiner Wege. 😊
Dann haben wir uns zum Gotokuji-Tempel aufgemischt, dem berühmten Katzen-Tempel 🐈⛩️. Hier soll die Geschichte der Maneki-neko, also der winkenden Glückskatze, ihren Ursprung haben: Ein Samurai namens Ii Naotaka kam gerade von einer Jagd. Als ein Sturm aufziehte suchte er Schutz unter einem Baum, als eine Katze ihn mit ihrer Pfote und einer Art Winkbewegung zu einem heruntergekommen Tempel lockte. Er folgte ihr – und kurz darauf schlug ein Blitz genau dort ein, wo er vorher gestanden hatte. 😳⚡️ Die Katze soll ihm damit das Leben gerettet haben. Aus tiefer Dankbarkeit spendete Ii Naotaka dem Tempel ein kleines Vermögen, machte ihn zum Familientempel seines Klans und rettete ihn so vor dem Ruin. Als die Katze Tama schließlich an Altersschwäche starb, wurde sie auf dem Tempelfriedhof beigesetzt. Zu ihren Ehren wurde eine Statue geschaffen, die eine sitzende Katze mit erhobener Pfote zeigt – die allererste Maneki-neko.
Anschließend ging’s weiter zu unserem ersten Anime-Store – und natürlich direkt zu One Piece! 🏴☠️ Dominik hat natürlich nicht lange gezögert und direkt etwas mitgenommen. 😂
Am Abend dann noch zur berühmten Shibuya-Kreuzung. Was soll ich sagen… Menschen überall, es wuselt ohne Ende! 😂 Aber am Ende ist es halt trotzdem einfach eine große Kreuzung. 😅
Und zum Abschluss noch zu Hachikō 🐕❤️. Hachikō war ein japanischer Akita-Hund. Anfang 1924 nahm ihn Hidesaburō Ueno, bei sich auf. Hachikō begleitete sein Herrchen jeden Morgen zum Bahnhof Shibuya und holte ihn dort am späten Nachmittag pünktlich wieder ab, wenn dessen Zug einfuhr. Dieses Ritual dauerte knapp anderthalb Jahre. Ueno erlitt jedoch während der Arbeit eine tödliche Hirnblutung. An diesem Nachmittag wartete Hachikō am Bahnhof vergeblich auf die Rückkehr seines geliebten Besitzers. Obwohl Ueno nie wiederkam, gab Hachikō nicht auf: Für die nächsten fast zehn Jahre kehrte der treue Hund jeden einzelnen Tag zur exakt gleichen Zeit – wenn der Zug des Professors normalerweise ankam – an den Bahnhof Shibuya zurück, um zu warten. Seine unglaubliche Treue machte ihn in ganz Japan berühmt – und heute erinnert seine Statue genau dort an seine Geschichte. 🥹 Natürlich inklusive Warteschlange für ein Foto. 😂🇯🇵Read more






































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Schaut aus wie Mahjongg
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Oh so viele Glückskatzen
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