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  • Day549

    18. Januar Cuevas de Bellamar

    January 18, 2017 in Cuba ⋅ ⛅ 27 °C

    Das erste Ziel für heute lautet: Raus aus dieser stinkenden Stadt. Matanza kann man getrost auf seiner Reiseroute weglassen. Die Reiseführer schreiben zwar es sei eine schöne Stadt. Wo aber das schöne in dieser Stadt sein soll bleibt uns ein Rätsel. Vielleicht waren wir auch nur an den falschen Stellen aber nicht mal der Zentrale Platz, Parque Libertad, gab was her.

    Bevor wir nach Havanna fahren standen heute noch zwei Programmpunkte auf dem Reiseplan. Die Cuevas de Bellamar (Tropfsteinhöhle) und der Aussichtspunkt Mirador de Bacunayaguna.

    Die Anfahrt zur Höhle stellte sich komplizierter als gedacht heraus. Da diese Höhle leider nicht in der sonst sehr guten App "Kuba Karte offline" eingezeichnet ist mussten wir auf Verdacht fahren. So kam es das wir mitten in einem Militärgebiet landeten und uns die Soldaten freundlich zurück schickten aus der "Cubano Militär Zone". Leider konnten uns sie auch nicht sagen wie wir am besten zur Höhle kommen würde.
    Da auch weit und breit keine Beschilderung zusehen war (wie leider oft auf Kuba), studierten wir nochmals genau die Anfahrtsbeschreibung vom Reiseführer und auf dem zweiten Versuch klappte es. Wer also zu Höhle will, sollte sich die Wegbeschreibung genau durchlesen, denn an Beschilderung fehlt es komplett. Wenn man mal auf der richtigen Straße ist, kommt das Gebäude in der sich der Höhleneingang befindet ganz am Ende der Straße. Der obligatorische Parkplatzwächter für 3 Cuc steht selbstverständlich auch schon parat.

    Die Höhle selbst kann man nur per Führung (5 Cuc pro Person) besichtigen. Sie ist ca. 900 m für den Tourismus erschlossen und man ist an der tiefsten Stelle 32 m unter der Bodenoberfläche. In der Höhle sind beeindruckende, teilweise bis zu 12 m hohe, Kalksteinformationen zu sehen. Der ganze Rundgang ist recht leicht zu meistern und ist gut beleuchtet. Sehenswert ist diese älteste Kubanische Touristenattraktionen allemal. Lange Kleidung ist in der kompletten Höhle nicht nötig da es dort recht schwül ist, festes Schuhwerk hingegen empfehlenswert!

    Nach ca. 45 min Führung tranken wir erst noch ein Erfrischungsgetränk an der höhlenansässigen Bar bevor wir Richtung Mirador de Bacunayaguna aufbrachen.
    Von diesem Aussichtspunkt aus hat man einen spektakulären Blick über das Valle de Yumuri. Über dieses Tal ist auch die größte Brücke Kubas gespannt. Für einen kurzen Abstecher dorthin auf jeden Fall zu empfehlen.

    In Havanna angekommen heißt es erstmal das neue Casa zu beziehen. Eigentlich wollten wir wieder zu unserer ersten, Casa Candida (zu empfehlen). Wie wussten aber schon bei unserer ersten Abreise das Sie ausgebucht sei, aber sie besorgte uns eine andere Casa. Die neue ist zum Glück nur ums Eck und daher war der Aufwand kein Problem.

    Bevor es zum Abendessen ins Chinatown ging mussten wir noch unseren Mietwagen abgeben. Zwei von uns blieben in der Casa und die beiden anderen fuhren zur Abgabestelle.
    Im Vorfeld hat man die wildesten Sachen von der Abgabe des Mietwagen gelesen. Es kann bis zu mehreren Stunden dauern hieß es da.
    Aber alles halb so wild. Wir mussten zwar eine knappe Stunde warten bis wir dran kamen, aber die Abgabe selbst war in 5 min erledigt. Kurzer Check ob der Tank voll ist, ein Blick aufs Reserverad und fertig. Noch kurz ins Büro, dort wurde der Beleg für den Einzug der Kaution über die Kreditkarte zerrissen und eine letzte Unterschrift, fertig.

    Zurück zur Casa gings für 10 cuc mit einem typischen kubanischen Classic Car Taxi. Auf die Frage vom Taxifahrer woher wir kommen erzählte er uns gleich das in seinem Classic Car ein Motor vom Mercedes Benz Sprinter (Diesel mit Automatik) verbaut ist.
    Da sieht man mal wie zusammen geflickt diese Karren sind. Die Fahrt mit so einem Classic Car ist immer ein Abenteuer und man hofft bei jeder Ampel das auch die Bremsen gehen. Also nix für schwache Nerven.

    Abends gings erst mal ins Chinatown und danach noch auf ne kleine Kneipentour durch Alt Havanna.

    Morgen machen wir einen letzten Strand Tag.

    Gruß Oli
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