• Zwickau, August-Horch-Museum

    April 26 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Weiter sind die Nächte sehr kalt, die Temperaturen liegen immer nur wenige Grade über dem Gefrierpunkt. So springt die Heizung immer mal wieder an, um die eingestellten zehn Grad zu erreichen. Dafür verwöhnen uns die Tage mit sehr viel Sonne. Trotzdem ist heute wieder ein Museumsbesuch geplant. Wir fahren nach Zwickau zum August-Horch-Museum.

    Das befindet sich in den Hallen des ersten Audi-Werkes und zeigt auf rund 6.500 m² eine sehr beeindruckende Ausstellung zum Automobilbau im Raum Zwickau und Südwest-Sachsen. Wir erleben, wie sich Technik und Design im Laufe der Zeit entwickelt haben. Mehr als 160 Fahrzeuge reichen von den Anfängen der Marken Horch und Audi über die Auto Union und den Trabant bis hin zu Volkswagen. Wir erfahren einiges über die technischen Innovationen und die Menschen, die diese Fahrzeuge zum Leben erweckt haben.

    Den Rennsport der späten 1920er und 1930er Jahre genießen wir auf den Zuschauerrängen an der Rennstrecke während einer spektakulären Video-Präsentation zur Geschichte der Silberpfeile. Daran schließt sich der Automobilbau in Zwickau nach 1945 an: zunächst finden wir hier die unmittelbaren Nachkriegsprodukte wie Schrotmühlen und Tretautos, gefolgt von der ersten volkseigenen Fahrzeugproduktion, die anfangs in Zwickau neben Pkw auch noch Lkw und Traktoren umfasste.

    Nicht zu vergessen ist das Restaurant, das zwischen den beiden großen Ausstellungsteilen liegt. Die Speisekarte ist groß, das Essen sehr lecker und das Kuchenbuffet hinterlässt auch einen sehr guten Eindruck.

    Wir sind von diesem Museum total begeistert. Die Präsentation ist kurzweilig, interessant und mitreißend. Jedem, der mal hier in der Nähe ist, können wir einen Besuch absolut empfehlen.

    Den nächsten Teil des Nachmittags verbringen wir vor dem Globus-Einkaufszentrum. Dort gibt es eine Wäschestation mit Waschmaschinen und Trockner. Um diese Zeit am Sonntag sind wir die einzigen Nutzer. Nach neunzig Minuten ist die Wäsche wieder sauber, trocken und verstaut.

    Jetzt folgt die tägliche Stellplatzsuche. Wir erwischen den allerletzten Platz auf dem kostenlosen städtischen Wohnmobilstellplatz. Der ist ohne Ver- und Entsorgung, aber für eine Nacht geht das gut.
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