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2026 04 Ostdeutschland

An open-ended adventure by A und B unterwegs & RockyRacoonGC Read more
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    🇩🇪 Dahme/Mark, Deutschland

    Meißen

    Today in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Regen hat sich verzogen, aber die Wolken dagelassen. Wir nehmen zwar die Schirme mit, brauchen sie aber heute nicht.

    Ein paar hundert Meter sind es bis zur Altstadt. Meißen liegt am Berg, langsam steigen wir hinauf und erreichen schließlich die Albrechtsburg. Diese prägt gemeinsam mit dem Dom die Silhouette der Stadt. Ein ansprechender Ort mit vielen Restaurants, kleinen Geschäften und sehenswerten Gebäuden. Es wäre schade gewesen, wenn wir uns auf die Porzellan-Manufaktur beschränkt hätten.

    Mittagessen gibt's beim Griechen und dann brechen wir auf nach Norden. Wegen eines Verwandtschaftsbesuchs in Wittenberg weichen wir von unserer ursprünglichen Route ab und setzen diese später fort.

    Heute wollen wir in Dahme/Mark übernachten. Die Stadt bietet einen kostenfreien Stellplatz, nur Strom und Wasser sind zu bezahlen. Die Fahrt ist teilweise nervenraubend. Eine Umleitung folgt der anderen und die Beschilderung ist nicht aufeinander abgestimmt sondern führt in die nächste Sperrung. 

    So brauchen wir statt knapp zwei Stunden gute drei. Tatsächlich sind auf dem Stellplatz noch zwei Plätze frei und die nächste Nacht kann kommen.
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  • Meißen, Porzellan-Manufaktur

    Yesterday in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Am frühen Morgen beginnt es zu regnen. Das soll wohl heute auch so weitergehen. Wir verwerfen unsere Pläne für die nächsten Tage und fahren nach Meißen. 

    Das Wetter bietet sich für eine Besichtigung der Staatlichen Porzellan-Manufaktur an. Wir entscheiden uns für eine Werkstattführung und das Museum. Schon die Eintrittspreise sind hoch. Was wir im Shop auf den Preisschildern lesen, macht uns sprachlos. 

    Allerdings zeigen die vier Stationen der Werkstatt, wie viel Handarbeit in jedem einzelnen Teile steckt, das in der Manufaktur hergestellt wird. Und so ist es verständlich, dass selbst ein kleines Schälchen oder eine Espressotasse knapp 100 € kostet. Auch die "zweite Wahl" ist nicht bedeutend günstiger. 

    Zwischendurch erholen wir uns im Museums-Café bei Kartoffelsuppe und Meißner Torte. 

    Die Nacht werden wir auf einem Parkplatz am Elbufer verbringen. Hier gibt es einen abgetrennten Bereich für Wohnmobile mit direktem Blick auf den Fluss. Inzwischen hat der Regen aufgehört, aber es ist kühl, so dass die Heizung wieder arbeiten darf.
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  • Dresden

    May 6 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Regen, der gestern Abend mit kleinen Schauern begann, steigerte sich zu einem starken Gewitter mit Blitz und Donner. Nach Mitternacht war der Lärm vorbei und heute Morgen strahlt die Sonne wieder vom Himmel.

    Wir Ent- und Versorgen alles am Wohnmobil, was raus und rein muss. Dann geht's los nach Dresden. Natürlich mal wieder über eine Umleitung. Die Straßenbaufirmen müssten eigentlich ziemlich ausgelastet sein. Unterwegs halten wir beim EDEKA - der Kühlschrank muss auch gefüllt werden. 

    Schon bald erreichen wir die sächsische Landeshauptstadt. Tatsächlich gibt es kurz vor Mittag noch frei Plätze auf dem Stellplatz an der Elbe - und sogar noch in der Nähe der Stromsäule. Eigentlich ist es ein normaler Parkplatz mit 14 Plätzen für Wohnmobile, aber abends ist auch die letzte Ecke mit Campern zugeparkt. 

    Die Lage des Platzes ist ideal in der Nähe der Augustusbrücke. So sind wir zu Fuß sehr schnell im verkehrsberuhigten Altstadtbereich. Mehrere Stunden sind wir dort unterwegs, unterbrochen von einem Mittagessen beim Italiener. 

    Die Frauenkirche, eines der bedeutendsten Wahrzeichen Dresdens, schauen wir uns auch von innen an. Semperoper, Brühlsche Terrasse, Residenzschloss und der Dresdner Zwinger mit seinen großen Außenanlagen sind weitere Highlights. Zum Abschluss gönnen wir uns in einem Café ein Stück Dresdner Eierschecke. Die Sicht auf die historischen Gebäude ist im Preis eingeschlossen.
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  • Freiberg

    May 5 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Völlig ungestört verlief die Nacht, die wir allein auf dem großen Parkplatz in Schlossnähe verbracht haben. Der Weg zurück nach Freiberg wird allerdings mal wieder durch eine Straßenbaustelle gestört und dadurch ziemlich zeitraubend.

    Am Ziel stellen wir uns auf den bekannten Platz neben dem Schwimmbad und  beginnen unseren Rundgang durch den nahe gelegenen mittelalterlichen Altstadtkern mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten. 

    In der St. Petrikirche können wir noch einige Minuten der Silbermannorgel lauschen, bevor der Organist in die Mittagspause geht. Schloss Freudenstein schauen wir uns nur von außen an, innen wäre eine Mineralienausstellung zu sehen. Beim Dom sparen wir uns das Eintrittsgeld, eine Silbermannorgel haben wir ja eben schon gehört.

    Freiberg trägt den Beinamen "Silberstadt", weil dort im Jahr 1168 Silber gefunden wurde. Das führte zu einem über 800-jährigen Silberbergbau. Wir passieren einige Stationen des Freiberger Silberwegs. Elf in der Stadt verteilte silberne Skulpturen erzählen die Geschichte der Stadt.
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  • Schloss Lichtenwalde

    May 4 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    Übernachtet haben wir in Freiberg auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Schwimmbad. Tagsüber hört man den Lärm aus dem Bad, nachts war es ruhig.

    Nach einem Blick in die Wettervorhersage ändern wir die Reiseplanung. Irgendwann in den nächsten Tagen werden die Regenwolken aus dem Westen hier ankommen, aber heute soll es noch trocken bleiben. 

    Den Spaziergang im großen Park von Schloss Lichtenwalde machen wir lieber bei Sonnenschein. Zuerst aber besichtigen wir das Schloss innen. Es gibt nur ganz wenige möblierte Räume. Überwiegend sehen wir Sonderausstellungen zu afrikanischer und asiatischer Kunst. Da sind wir recht schnell durch. 

    Mehr interessiert uns die Ausstellung "Sterntaler“. In der geht es um die Entwicklung der Märchenillustrationen in den letzten zwei Jahrhunderten von historischen Buchschätzen bis zu modernen Inszenierungen. Aufgelockert wird alles durch detailreiche Lego-Szenarien.

    Der Außenanlage am Schloss ist sehr gepflegt und als "Barockpark" gestaltet. Uns gefallen die Wasserspiele, Fontänen, Heckengänge und vor allem die Blütenpracht der Frühlingsblumen.

    Alle Restaurants im Park und in Schlossnähe haben montags geschlossen. Aber im Nachbarort Niederwiesa gibt es eines, das laut Internet andere Ruhetage hat. Nach wenigen Kilometern sind wir dort und essen ein leckeres Spargelgericht.

    Dann fahren wir wieder zurück zum Schloss. Auf dem abgelegenen P4 hatten wir ein 24-Stunden-Ticket gelöst. Hier wollen wir die Nacht verbringen.
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  • Döbeln

    May 3 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute schauen wir uns die "Stiefelstadt" Döbeln an. Der Beiname bezieht sich auf einen Riesenstulpenstiefel von 3,70 Metern Höhe, der im Sitzungssaal des Rathauses aufgestellt ist. Die Döbelner Schuhmacherinnung hatte ihn 1925 anlässlich ihres 600-jährigen Bestehens angefertigt. Döbeln hatte einst über 150 Schuster, was das Handwerk tief in der Stadtgeschichte verwurzelte.

    Bei unserem Rundgang begegnen uns einige Teile der Döbelner "Stiefelparade". Dieses Kunstprojekt wurde 2025 zum 100-jährigen Jubiläum des Döbelner Riesenstiefels ins Leben gerufen. Zwölf bunte Stiefelskulpturen führen als Kunstpfad durch das Stadtzentrum. Die Plastiken sind jeweils 2,50 Meter hoch.

    Bei strahlendem Sonnenschein und eigentlich zu warmen 26 Grad zieht es uns irgendwann zum Italiener, der ein leckeres Mittagessen serviert. Später erreichen wir wieder das Wohnmobil und setzen unsere Reise fort. Unterwegs sehen wir riesengroße leuchtend gelbe Rapsfelder - wunderschön!
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  • Mittweida

    May 2 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Straßenverkehr hat unsere Nachtruhe nicht gestört. So starten wir nach dem Frühstück und dem Ver- und Entsorgen ausgeruht zum nächsten Punkt der Reise. 

    Mittweida haben wir wegen der so selten gewordenen WebCam-Caches ins Programm aufgenommen. Dafür stellen wir uns ein paar Minuten auf den Marktplatz, bis das Foto auf der Internetseite angezeigt wird. In der Zeit können wir uns die ansprechende Bebauung rundherum ansehen.

    Wir schlendern noch etwas durch den Ortskern und finden einen aufwändig gemachten Geocache. Ein zusätzliches "Fenster" an der Wand einer Apotheke ist durch ein Zahlenschloss gesichert. Das können wir öffnen und finden dann ein dickes Logbuch sowie Unmengen Bastelmaterial. Schön gestaltet ist das Buch von den Geocachen, die vor uns hier waren. Aber leider völlig voll, so dass wir uns damit begnügen, unseren Stempelabdruck und eine kleine Zeichnung zu hinterlassen.

    Die Kirche, zu der wir anschließend hinaufsteigen, ist geöffnet, so dass wir einen Blick hineinwerfen können. Leuchtende Fenster gibt es und es ist schön kühl. 

    Draußen ist es heute sehr warm, so dass wir keine Lust zum Essen gehen haben. Statt dessen gibt es Kaffee und Kuchen.

    Die zweite Reisewoche ist schon vorbei und der Schmutzwäsche-Beutel wieder gefüllt. Den einzigen SB-Waschsalon in der weiteren Umgebung finden wir in Döbeln. Das ist nur 27 Kilometer von uns weg, also fahren wir hin. 

    Am späten Nachmittag ist alles erledigt und verräumt. Wir entscheiden uns dafür, die Nacht in Döbeln zu verbringen. An der Sporthalle gibt es einige Parkplätze für Wohnmobile. Das Abendessen wird selbst gekocht, begleitet von Vogelgezwitscher - ein Kuckuck ist auch dabei.
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  • Chemnitz

    May 1 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf der Promenadenstraße am Schlossteich finden wir einen Parkplatz, am heutigen Feiertag ist er sogar kostenlos. Bei strahlendem Sonnenschein umrunden wir das Gewässer, begleitet von lauter Musik. Die Tretbootverleihstation beschallt das gesamte Gelände mit deutschen Schlagern aus dem 70er Jahren.

    Dann geht es ab in die Innenstadt. Diese überrascht uns mit vielen Grünflächen, die den Wechsel von historischer Bebauung, renovierten Plattenbauten und neuen Gebäuden angenehm auflockern. Die reichlich vorhandene Außengastronomie wird gut genutzt. Alles ist sehr sauber. 2025 war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas. Das merkt man an den vielen Kunstwerken. Auch diverse Brunnen verschönern das Zentrum.

    Der Beschreibung "Chemnitz verbindet industrielles Erbe mit kreativer Energie, überraschend viel Grün mit urbanem Leben und historische Architektur mit frischen Ideen." können wir nur zustimmen. Die Stadt hat uns sehr positiv überrascht.

    Den Gang durch die Innenstadt unterbrechen wir für ein Mittagessen beim Griechen. Irgendwann geht es wieder zurück zum Wohnmobil und wir fahren in den Norden der Stadt. Hier wurde ein großer Parkplatz teilweise zum Stellplatz ummarkiert und eine Ver- und Entsorgungsstation gebaut. Sonderlich idyllisch ist der Platz nicht, er liegt direkt an einer Straße. Aber morgen müssen wir unseren Wassertank auffüllen, denn in den nächsten Tagen gibt es nicht viele Stellplätze auf unserer geplanten Reiseroute.
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  • Annaberg-Buchholz

    April 30 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Frisch gestärkt brechen wir dem Frühstück auf in Richtung Stadtzentrum. Dabei merken wir, dass die Stadt nicht umsonst den Namen "AnnaBERG" trägt. Puh, ist das steil! Wir gehen eine ganze Weile bergab. Blöd ist nur, dass wir nachher alles wieder hoch müssen.

    Die St. Annenkirche befindet sich mitten in einer großen Straßenbaustelle und wird auch gerade selbst restauriert. Trotzdem können wir einen kurzen Blick in die Kirche werfen, denn sie wird gerade für eine Besuchergruppe geöffnet.

    Weiter gehts bergab zum Marktplatz. Dort befindet sich auch die Bergkirche St. Marien. Sie wurde von Bergleuten erbaut und beherbergt eine bergmännische Krippe aus Großfiguren. Das ist so ungewöhnlich und schön, dass wir die vier Euro für die Fotoerlaubnis zahlen.

    Noch weiter unten im Ort stehen wir vor dem Adam Ries-Museum. Er arbeitete in Annaberg, verfasste die "Annaberger Brotordnung" und Rechenbücher, die im 16. Jahrhundert maßgeblich waren. Da seine Methoden als absolut zuverlässig galten, steht sein Name sprichwörtlich für korrektes Rechnen. 

    Nun geht's wieder bergauf. Am Marktplatz nehmen wir zwischendurch unser Mittagessen zu uns und sind die einzigen Gäste in einem riesigen Lokal. Kein Wunder, dass mittags kaum noch ein Restaurant öffnen möchte. Das lohnt sich ja kaum.

    Wir erklimmen den Berg zum Stellplatz und fahren weiter Richtung Chemnitz. Durch eine Straßensperrung dauert auch das wieder länger als geplant. Aber wenigstens ist die Umleitung hier verständlich beschildert.

    Der Stellplatz liegt in Altchemnitz mitten in  denkmalgeschützter Industriearchitektur. Da das Wetter so schön ist - inzwischen ist es auch angenehm warm -, machen wir noch einen Spaziergang durch den Stadtpark.
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  • Crimmitschau, Schloss Blankenhain

    April 29 in Germany ⋅ ☀️ 12 °C

    Beim Öffnen der Jalousien bemerken wir, dass etwas am Außenspiegel hängt. Das entpuppt sich als Gruß der Gemeinde Beerheide, die uns mit Kaffeebecher, Schlüsselanhänger und Prospekt im Stoffbeutel willkommen heißt. Trotzdem müssen wir auch diesen schönen und ruhigen Stellplatz leider verlassen, denn die nächste Station unserer Reise wartet auf uns. 

    Knapp eine Stunde brauchen wir, bis wir Schloss Blankenhain in Crimmitschau erreichen. Hier besuchen wir das Deutsche  Landwirtschaftsmuseum. Im Freilichtmuseum können wir uns auf 13 ha Fläche viele Gebäude und andere Aufbauten ansehen. Unter anderem finden wir hier die weltweit größte Sammlung an kuriosen Eigenbautraktoren. Wir erfahren Interessantes und Erschreckendes über die Geschichte der LPGs zu DDR-Zeiten und die damit verbundenen Enteignungen. Auch einige Räume des Schlosses stehen den Besuchern offen.

    Es gefällt uns sehr gut, nur leider gibt es keinerlei Verpflegung. Das nahe gelegene "Haus des Gastes" sucht einen neuen Pächter. So müssen ein paar Kekse als Mittagessen reichen. Als wir das Gelände verlassen, hält gerade ein Bus vor der Tür und eine große Gruppe startet die Besichtigung. Glück gehabt! Wir hatten das  Museum fast für uns alleine.

    Nun suchen wir erstmal eine Tankstelle, bei der wir unsere Gasvorräte auffüllen können. Die Nachttemperaturen liegen immer noch um den Gefrierpunkt, da brauchen wir die Heizung.

    Die Fahrt nach Annaberg-Buchholz dauert aufgrund der vielen Umleitungen knapp zwei Stunden, viel länger als gedacht. Der Stellplatz liegt zentrumsnah, aber ruhig abseits der Straße. Hier sind wir die Einzigen. Die Bezahlung geht nur über eine App. Mal wieder eine neue, aber irgendwie klappt's. Und den Kurbeitrag muss man bar im Briefumschlag in einen Briefkasten stecken. Insgesamt ziemlich umständlich.

    Abends wird mal selbst gekocht. Lust, in den Ort zu gehen, haben wir heute nicht mehr.
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  • Bevor wir den Stellplatz verlassen, wollen wir noch Ver- und Entsorgen. Das Grauwasser ist schnell weg, aber Frischwasser kommt nach dem Münzeinwurf keines. Da das in der Park4Night-App schon mehrmals so beschrieben war, sagen wir im Schwimmbad Bescheid. Sofort kommen zwei sehr freundliche Mitarbeiter und bringen die Wassersäule wieder in Ordnung. Sie bleiben auch solange, bis wir fertig sind. Als Entschuldigung schenkt man uns noch 20 Liter Wasser. Eigentlich wollten wir den Tank nur etwas auffüllen und gar nicht ganz voll machen. Super Service, dafür danken wir sehr!

    Morgenröthe-Rautenkranz ist ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Muldenhammer im Erzgebirge. Hier wurde der erste deutsche Kosmonaut, Dr. Sigmund Jähn, geboren. Daher gibt es in diesem kleinen Ort die Deutsche Raumfahrtausstellung, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt dokumentiert.

    Natürlich wollen wir uns auch dieses Museum ansehen, wo wir schon mal in der Nähe sind. Auf dem Weg dorthin füllen wir unsere Vorräte an Trinkwasser und Brot beim ALDI auf. Kurz vor Mittag liegt der Dieselpreis bei 2,139 €, daher wird auch getankt. Da es im Museum kein Café oder sowas gibt, gehen wir am Ziel erstmal etwas essen. Das ist ganz o.k., genauso wie später die Ausstellung.

    Die ist etwas altbacken: Glasvitrinen und sehr viel zu lesen. Es finden Bauarbeiten statt. Vielleicht wird angebaut und modernisiert? Dem Thema, das gerade wieder Fahrt aufnimmt, würde das sicher zugute kommen. 

    Am besten ist der halbstündige Film über den Beruf des Astronauten, den wir uns gemeinsam mit einer Schulklasse im Museumskino ansehen können. Der ist so gut, das sogar die Kinder eine halbe Stunde fasziniert und ruhig sind. Außerdem können wir in ein originalgroßes Modell der MIR-Raumstation hinein. Sehr interessant, so etwas mal hautnah zu erleben.

    Anschließend fahren wir nach Beerheide, ein Ortsteil von Auerbach im Vogtlandkreis. Hier gibt es tatsächlich einen der wenigen deutschen Camping-Car Park Stellplätze. Die findet man hauptsächlich in Frankreich, und wir waren immer sehr zufrieden damit. Auch in Beerheide werden wir nicht enttäuscht. Der Platz ist sauber und alles, was wir brauchen, ist vorhanden.
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  • Zwickau

    April 27 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Den überraschend ruhigen Stellplatz in Zwickau verlassen wir nach dem Frühstück und finden nach wenigen Kilometern einen Parkplatz direkt am Schwanenteichpark. Den Teich wollen wir heute umrunden, denn hier gibt es sehr viele Geocaches.

    Die Sonne strahlt und die Kirschbäume stehen in voller Blüte. Bei den Rhododendren gehen die ersten Knospen auf. Zusammen mit dem frischen Grün der Bäume ist das wunderschön anzusehen.

    Nach einer halben Runde um den Teich machen wir einen Abstecher in die Altstadt. Hier gibt es einige sehenswerte Häuser, einen Dom und viele sehr schön gestaltete Brunnen. Der Inder serviert uns ein leckeres Mittagessen.

    Dann schlendern wir wieder zurück zum Schwanenteich und komplettieren die Runde drumherum. Beim Wohnmobil angekommen brauchen beide Handys dringend Stromnachschub. 

    In Schneeberg im Erzgebirge finden wir einen preisgünstigen Stellplatz für die nächste Nacht. Die fünf Euro sind im Hallenbad nebenan zu zahlen. Außer uns steht bisher nur ein Wohnmobil auf dem großen Platz, natürlich langgestreckt vor der einzigen Stromsäule. Glücklicherweise haben wir ein langes Kabel mit zusätzlicher Verlängerung ...
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  • Zwickau, August-Horch-Museum

    April 26 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Weiter sind die Nächte sehr kalt, die Temperaturen liegen immer nur wenige Grade über dem Gefrierpunkt. So springt die Heizung immer mal wieder an, um die eingestellten zehn Grad zu erreichen. Dafür verwöhnen uns die Tage mit sehr viel Sonne. Trotzdem ist heute wieder ein Museumsbesuch geplant. Wir fahren nach Zwickau zum August-Horch-Museum.

    Das befindet sich in den Hallen des ersten Audi-Werkes und zeigt auf rund 6.500 m² eine sehr beeindruckende Ausstellung zum Automobilbau im Raum Zwickau und Südwest-Sachsen. Wir erleben, wie sich Technik und Design im Laufe der Zeit entwickelt haben. Mehr als 160 Fahrzeuge reichen von den Anfängen der Marken Horch und Audi über die Auto Union und den Trabant bis hin zu Volkswagen. Wir erfahren einiges über die technischen Innovationen und die Menschen, die diese Fahrzeuge zum Leben erweckt haben.

    Den Rennsport der späten 1920er und 1930er Jahre genießen wir auf den Zuschauerrängen an der Rennstrecke während einer spektakulären Video-Präsentation zur Geschichte der Silberpfeile. Daran schließt sich der Automobilbau in Zwickau nach 1945 an: zunächst finden wir hier die unmittelbaren Nachkriegsprodukte wie Schrotmühlen und Tretautos, gefolgt von der ersten volkseigenen Fahrzeugproduktion, die anfangs in Zwickau neben Pkw auch noch Lkw und Traktoren umfasste.

    Nicht zu vergessen ist das Restaurant, das zwischen den beiden großen Ausstellungsteilen liegt. Die Speisekarte ist groß, das Essen sehr lecker und das Kuchenbuffet hinterlässt auch einen sehr guten Eindruck.

    Wir sind von diesem Museum total begeistert. Die Präsentation ist kurzweilig, interessant und mitreißend. Jedem, der mal hier in der Nähe ist, können wir einen Besuch absolut empfehlen.

    Den nächsten Teil des Nachmittags verbringen wir vor dem Globus-Einkaufszentrum. Dort gibt es eine Wäschestation mit Waschmaschinen und Trockner. Um diese Zeit am Sonntag sind wir die einzigen Nutzer. Nach neunzig Minuten ist die Wäsche wieder sauber, trocken und verstaut.

    Jetzt folgt die tägliche Stellplatzsuche. Wir erwischen den allerletzten Platz auf dem kostenlosen städtischen Wohnmobilstellplatz. Der ist ohne Ver- und Entsorgung, aber für eine Nacht geht das gut.
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  • Gera

    April 25 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Leider müssen wir den schönen Stellplatz am See heute verlassen, da wir nach Gera fahren wollen. Die gut dreißig Kilometer sind schnell geschafft. Wir finden tatsächlich einen Parkplatz in einer Wohnsiedlung hinter dem Bahnhof. Der Großparkplatz ist wegen der Kirmes gesperrt.

    Nach einem guten Kilometer Fußweg erreichen wir die Innenstadt. Hier schauen wir uns etwas um, essen mittags leckeren Belitzer-Spargel und bewegen uns langsam wieder Richtung Wohnmobil. Dabei durchqueren wir auch den Küchengarten mit der Orangerie. An diesem sonnigen, warmen Samstagnachmittag sind viele Menschen unterwegs. Schön ist, dass hier die Obstbäume noch in voller Blüte stehen. 

    Unser nächstes Ziel ist Wünschendorf an der Elster. Allerdings halten wir uns hier nur so lange auf, bis wir die Informatioen für einen Geocache zusammen getragen haben. Den Tag beenden wir auf einem Wohnmobilstellplatz in Weida.
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  • Altenburg

    April 24 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    In der Altstadt gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten. Die Roten Spitzen, ein Wahrzeichen von Altenburg, gehörten einst zur Marienkirche. Das Internationale Skatgericht, das höchste Entscheidungsgremium im Skatsport, hat seinen Sitz im Hotel am Roßplan. Und einen Skatbrunnen gibt es auch. 

    Am Markt wirbt der Ratskeller mit Entenkeulen und Thüringer Klößen. Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen und kehren ein. Als wir gegen 15 Uhr das Restaurant verlassen, empfangen uns blauer Himmel und wärmende Sonnenstrahlen.
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  • Altenburg, Schloss- u. Spielkartenmuseum

    April 24 in Germany ⋅ ⛅ 8 °C

    Der Stellplatz liegt direkt am "Großen Teich". Das Wohnmobil darf heute dort stehen bleiben. Zu Fuß brechen wir in Richtung Schloss auf. Der Himmel ist grau, die Sonne fehlt und die Winterjacke ist angebracht.

    Oben am Schloss entscheiden wir uns für einen Besuch des Schloss- und Spielkartenmuseums. Schließlich ist Altenburg die historische Wiege des deutschen Skatspiels und ein Zentrum der Spielkartenherstellung mit über 500-jähriger Tradition. 

    Zuerst tauchen wir in die Geschichte des Spielkartenspiels und den Druckprozess der Spielkarten ein. In der oberen Etage sehen wir uns in den Räumen des Schlosses um, die ohne Führung zugänglich sind.
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  • Weißenfels

    April 23 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Die Nacht war herrlich ruhig, aber wieder sehr kalt. Bei zwei Grad Außentemperatur springt die Heizung immer wieder an, um innen wenigstens die eingestellten zehn Grad zu halten.

    Nach dem Frühstück brechen wir auf nach Weißenfels. Im Schloss Neu-Augustusburg befindet sich das größte Schuhmuseum der neuen Bundesländer mit Schuhen aus aller Welt. Viele der ausgestellten Schuhe empfinden wir als skurril. Sie werden aber wohl von prominenten Persönlichkeiten getragen. Bequem kann das nicht sein.

    Die Außenanlagen des Schlosses sind aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten gesperrt. Wir gehen noch kurz runter in den Stadtkern. Allerdings bleiben wir nicht lange, denn es scheint auch hier noch großer Renovierungsbedarf zu bestehen.

    Unser nächstes Ziel ist Hohenmölsen. Wir ergattern einen Parkplatz, allerdings nur für eine Stunde mit Parkscheibe. Das reicht aus, um drei Fotos zu machen, die wir für einen Geocache brauchen und für ein spätes Mittagessen. Geöffnet ist eine Eisdiele, die auch orientalische Speisen anbietet. Wir entscheiden uns für den Orient und sind sehr zufrieden.

    Der letzte Zwischenstopp liegt heute in Rositz. Auch hier brauchen wir nur ein Foto vom versteinerten Baum, und schon geht's weiter nach Altenburg in Thüringen.
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  • Naumburg / Altstadt

    April 22 in Germany ⋅ ☀️ 12 °C

    Der spätromanisch-frühgotische Dom St. Peter und Paul, das Wahrzeichen der Stadt Naumburg, steht in der bischöflichen Vorstadt. Von dort ist es nur ein kurzer Weg zum Altstadtkern. Hier bewundern wir die zahlreichen Renaissance- und Barock-Gebäude, die sich um den Marktplatz und in den angrenzenden Straßen gruppieren. Bei dem strahlenden Sonnenschein ist die zahlreich vorhandene Außengastronomie gut besucht.

    Auch wir machen unsere Mittagspause. Nach dem leckeren Essen unternehmen wir noch einen Rundgang um die Altstadt, vorbei an den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung, bestehend aus Stadtgraben und Stadtmauer. 

    Schließlich erreichen wir wieder das Wohnmobil und fahren elf Kilometer nach Stendorf. Auf dem privat geführten Stellplatz für vierzehn Wohnmobile finden wir einen großzügig bemessenen Platz direkt an der Saale.
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  • Naumburger Dom

    April 22 in Germany ⋅ ☀️ 10 °C

    Nach nur wenigen Kilometern haben wir unser heutiges Ziel erreicht. In Naumburg finden wir einen kostenlosen Parkplatz in Domnähe, sogar ohne zeitliche Beschränkung.

    Der Dom ist von einer Baustelle umgeben, auch innen finden Renovierungsarbeiten statt. Der Eintrittspreis von 9,50 Euro ist nicht gerade günstig. Allerdings können wir uns dafür Dom, Domschatz, Kreuzgang und den großen Domgarten ansehen. Eine Audioführung gehört auch dazu. Nur die Marienkirche ist geschlossen.Read more

  • Rotkäppchen-Erlebniswelt

    April 21 in Germany ⋅ ⛅ 9 °C

    Recht bald haben wir die Rotkäppchen-Sektkellerei erreicht. Wir schauen uns die Rotkäppchen -Erlebniswelt an. In der interaktiven Ausstellung tauchen wir in die Firmengeschichte ein. Wir erfahren viel über die Entstehung des Sektes von den ersten Anfängen bis zur modernen Produktion. An zahlreichen Stationen können wir selbst aktiv werden und unser Wissen über Sekt testen. Der Besuch endet im Pavillon bei einem Gläschen Sekt, das im Eintrittspreis enthalten ist. Uns beiden schmeckt die alkoholfreie Alternative besser als der Riesling-Sekt. Zum Abschluss durchstöbern wir noch den Fan-Shop. 

    Zurück geht es in die Altstadt, wo wir ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen. Dann spazieren wir noch entlang der Unstrut, um die Weinberge zu fotografieren.

    Schließlich geht es zurück zum Stellplatz, wo inzwischen zwei weitere Wohnmobile stehen. Die Kuschelcamper stehen auf dem großen freien Platz natürlich direkt neben uns.
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  • Freyburg

    April 21 in Germany ⋅ ⛅ 7 °C

    Wie in der Wettervorhersage angekündigt, scheint heute die Sonne. Auch ist es ein wenig wärmer geworden. Morgens nutzen wir die geheizte Dusche im Haus, denn hier in der Gegend ist es schwierig, eine Entsorgungsmöglichkeit für das Grauwasser zu finden.

    Nach dem Frühstück geht es erst mal in die Altstadt zum Fotografieren. Bei der Sankt Marien Kirche kommt zufällig jemand, der dort etwas anliefert. Er nimmt uns mit rein, so können wir uns kurz darin umschauen.
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  • Anreise

    April 19 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Der Sonntag beginnt mit einem üppigen Brunch, bei dem wir den Geburtstag eines lieben Freundes feiern. Gegen Mittag verabschieden wir uns, bringen das Auto nach Hause, packen die letzten Sachen ins Wohnmobil und starten die Reise in die ostdeutschen Bundesländer. Wir haben uns ja das Ziel gesetzt, in allen deutschen Landkreisen mindestens einen Geocache zu finden. Uns fehlen noch 26 (von 401) davon sind 25 in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Daraus ergibt sich eine Rundreise südlich von Berlin.

    Wir fahren aber zunächst nur bis Dortmund. Die A1 ist wegen Brückenbauarbeiten komplett gesperrt. So quälen wir uns langsam über die A4 und A3. Etwas flüssiger läuft der Verkehr erst, als wir wieder auf die A1 fahren können.

    Im Nordosten von Dortmund steuern wir einen Park & Ride-Parkplatz an, der heute sehr leer ist. Zwei Stunden brauchen wir, um die vielen LAB-Caches zu schaffen, die es hier gibt. 

    Dann fahren wir weiter nach Anröchte. Auf dem kostenlosen Wohnmobil-Stellplatz waren wir vor zwei Jahren schon. Nach wie vor ist es sehr ruhig hier vor dem Freibad. Eine intakte Ver- und Entsorgung gibt es auch.

    Heute ist der Himmel voller dunkler Wolken, aus denen bald der Regen zu fallen beginnt. Das hört bis zum Abend nicht auf. Trotzdem läuft der Verkehr auf den Autobahnen staufrei.

    Am frühen Nachmittag erreichen wir Freyburg/Unstrut. Wir sind die einzigen Gäste auf dem "Caravanstellplatz Schleusenblick". Der liegt im Stadtzentrum in einem Innenhof, direkt an der Unstrut.

    Ein Spaziergang durch Freyburg und ein leckeres Abendessen beim Griechen runden den Tag ab. Fotos machen wir erst morgen, dann soll die Sonne wieder scheinen.
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    Trip start
    April 19, 2026