• Annaberg-Buchholz

    April 30 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Frisch gestärkt brechen wir dem Frühstück auf in Richtung Stadtzentrum. Dabei merken wir, dass die Stadt nicht umsonst den Namen "AnnaBERG" trägt. Puh, ist das steil! Wir gehen eine ganze Weile bergab. Blöd ist nur, dass wir nachher alles wieder hoch müssen.

    Die St. Annenkirche befindet sich mitten in einer großen Straßenbaustelle und wird auch gerade selbst restauriert. Trotzdem können wir einen kurzen Blick in die Kirche werfen, denn sie wird gerade für eine Besuchergruppe geöffnet.

    Weiter gehts bergab zum Marktplatz. Dort befindet sich auch die Bergkirche St. Marien. Sie wurde von Bergleuten erbaut und beherbergt eine bergmännische Krippe aus Großfiguren. Das ist so ungewöhnlich und schön, dass wir die vier Euro für die Fotoerlaubnis zahlen.

    Noch weiter unten im Ort stehen wir vor dem Adam Ries-Museum. Er arbeitete in Annaberg, verfasste die "Annaberger Brotordnung" und Rechenbücher, die im 16. Jahrhundert maßgeblich waren. Da seine Methoden als absolut zuverlässig galten, steht sein Name sprichwörtlich für korrektes Rechnen. 

    Nun geht's wieder bergauf. Am Marktplatz nehmen wir zwischendurch unser Mittagessen zu uns und sind die einzigen Gäste in einem riesigen Lokal. Kein Wunder, dass mittags kaum noch ein Restaurant öffnen möchte. Das lohnt sich ja kaum.

    Wir erklimmen den Berg zum Stellplatz und fahren weiter Richtung Chemnitz. Durch eine Straßensperrung dauert auch das wieder länger als geplant. Aber wenigstens ist die Umleitung hier verständlich beschildert.

    Der Stellplatz liegt in Altchemnitz mitten in  denkmalgeschützter Industriearchitektur. Da das Wetter so schön ist - inzwischen ist es auch angenehm warm -, machen wir noch einen Spaziergang durch den Stadtpark.
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