• Strandby

    July 25 in Denmark ⋅ ☁️ 17 °C

    Für heute sind ganztägig Regenschauern gemeldet. Für die Natur ist es sehr notwendig, denn es gibt zum Beispiel keine grünen Grasflächen mehr. Alles ist hellbraun. Schon beim Frühstück tropft es draußen aus dem dicht bewölkten dunklen Himmel.

    Wir fahren mit einer kurzen Einkaufspause nur sieben Kilometer nördlich bis Strandby. Hier gibt es den nächsten Stellplatz, natürlich auch am Hafen. Plätze sind genug frei. Heute brauchen wir dringend Strom. Die Aufbaubatterie ist unter 50 % nach zwei stromlosen Tagen und auch unsere Powerbanks und andere Geräte brauchen Nachschub.

    Deshalb nehmen wir heute mal wieder eine Hafenkarte. Aber das Guthaben, das dann automatisch erstmal abgebucht wird, brauchen wir zumindest bis abends nicht, denn offensichtlich hat unser Vorgänger an der gewählten Steckdose noch ein Restguthaben hinterlassen.

    Gegen 12 Uhr nutzen wir eine Regenpause für einen Gang durch den Ort. Der ist nicht sehr interessant, wird im Reiseführer auch nicht erwähnt. Aber der Hafen ist mal wieder sehenswert. Wahnsinn, wie viele Schiffe hier überall liegen. Am Strand kommen wir auch vorbei. Der ist bei diesem Wetter natürlich menschenleer.

    Gegen 14 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil und kehren im Hafencafé für ein Mittagessen ein. Heute gibt es wieder Smørrebrød mit Fischfilet und Krabben. Sehr lecker!

    Danach wird es wieder nass und stürmisch draußen. Wir beziehen die Betten frisch, was aufgrund der Enge nicht so einfach ist und länger dauert als zu Hause. Dann legen wir einen Lesenachmittag ein. Geputzt hatten wir gestern schon, nachdem starker Wind uns jede Menge Sand durch die geöffneten Fenster hereingeweht hatte. Und später werden Fotos bearbeitet, das Video geschnitten, der Text zusammengestellt und alles hochgeladen. Das dauert ja auch immer zwei bis drei Stunden.
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