• Grenen

    July 27 in Denmark ⋅ 🌬 16 °C

    Die nördlichste Spitze Dänemarks heißt Grenen. Dort treffen die Nordsee (Skagerrak) und die Ostsee (Kattegat) aufeinander. Wir dachten, es sei klug, nicht sonntags sondern erst heute, am Montag, dorthin zu fahren. Nun, wir wissen nicht, was gestern dort los war. Aber als wir heute am Parkplatz ankommen, kommt uns direkt eine Helferin in Warnweste entgegen. Der Parkplatz sei voll, wir sollen bitte am Leuchtturm parken, das sei kostenlos.

    Am Straßenrand finden wir tatsächlich noch eine Lücke, in die wir passen. Dann gehen wir die paar hundert Meter zurück zur Sandormen-Haltestelle. Am Ticketautomaten zahlen wir ungefähr fünf Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt. Der "Sandwurm" fährt alle paar Minuten los und bringt uns zur Spitze von Grenen. Dadurch sparen wir insgesamt sechs Kilometer Fußweg.

    Die Wellen beider Meere prallen sichtbar aufeinander. Wir könnten mit jeweils einem Fuß in einem anderen Meer stehen. Allerdings haben wir keine Lust, die Schuhe auszuziehen und ins kalte Wasser zu gehen. Überall auf dem Sand stehen Schuhe rum und die, die ins Wasser gehen, werden reichlich nass. Denn heute ist es extrem stürmisch und die Wellen peitschen hoch. Wegen der sehr starken und gefährlichen Strömungen ist das Baden streng verboten.

    Nach der Rückfahrt mit dem Sandormen kehren wir zum Wohnmobil zurück und fahren nach Gamle Skagen. Hier gibt es aber leider keinen Parkplatz für uns, so dass wir uns den hübschen Ort nicht anschauen können. Wir kehren erstmal nach Strandby zurück, wo wir die letzten zwei Nächte verbracht haben und wo unser Parkticket von gestern noch zwei Stunden gilt. Im Strandcafé gönnen wir uns ein leckeres spätes Mittagessen und planen die nächsten Tage. Allerdings sind die Pläne wetterabhängig.

    Heute fahren wir nur noch nach Tårs im Landesinneren. Dort gibt es einen sehr preiswerten Stellplatz bei einem Wohnmobilhändler. Der Sturm schaukelt uns bei Böen bis Windstärke 7 unangenehm hin- und her.
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